Jesus, wahrer Mensch und wahrer Gott (4)

Jesus Christus ist eine untrennbare Einheit mit Gott

(C) shadeofthemoriahtree.wordpress.com

Georg Walter

Jesus nimmt für sich in Anspruch, eins mit dem Vater zu sein (Joh 10:30). Später konkretisiert er diese Aussage, indem er verkündet: „Wer mich sieht, sieht den Vater!”(Joh 1:,7-9; vgl. 8:18f; 12′:45) Die Identität zwischen Jesus und Gott dem Vater kommt auch durch die Aussage in Johannes 3:13 zum Ausdruck:

„Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen”

(vgl. Joh 14,23). Jüdische Gelehrte konnten den Anspruch Jesu zutreffend interpretieren:

„Darum nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er … auch Gott seinen eigenen Vater nannte und sich so selbst Gott gleichmachte” (Joh 5:18; vgl. Joh 10:33; 9:7)…

Den gesamten Artikel weiterlesen (oder als PDF herunterladen): HIER!

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Die Serie (bisher)

  1. Teil 1 (Abdul Memra & Michael Kotsch – Videobotschaft)
  2. Teil 2 (Jesu Anspruch und einige Gründe dafür)
  3. Teil 3 (Anleitung zum Bibelstudium zu diesem grundlegenden Thema)
  4. […Fortsetzungen folgen]

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The Problem With Today’s Christendom – Die heutige Christenheit und eines ihrer großen Probleme

„Das Problem mit einem großen Teil der heutigen Christenheit ist der falsche Eindruck, den wir der Welt von Gott geben“

© The Problem With Today’s Christendom (Shade of the Moriah Tree)

Siehe/See:

(German):

(English):

Veröffentlicht unter Leben als Christ

Jesus, wahrer Mensch und wahrer Gott (3)

CC0-PD pixabay

Helmut Mehringer

Vor einigen Tagen brachten wir HIER ein interessantes Gespräch von Abdul Memra und Michael Kotsch über dieses ganz grundlegende, nicht diskutierbare Thema. Kurz darauf einen weiteren Artikel zum Nachdenken (Hier). Die volle und ewige Gottheit des wörtlich menschgewordenen Sohnes Gottes ist gerade DIE Glaubenswahrheit, die erlöste, errettete Christen unterscheidet von

  • Sekten wie den Zeugen Jehovas oder den Mormonen
  • vielen großen Religionen wie zuvorderst dem Islam
  • nicht erretteten ‚Christen‘ verschiedenen Bekenntnis-Hintergrundes
  • etc.

Da es sich hier sowohl um eine der grundlegensten, als auch um eine der am meisten angegriffenen Wahrheiten des biblischen Evangeliums und des rettenden Glaubens handelt, soll es wieder einmal  in einigen Beiträgen behandelt und damit erneut ins Bewusstsein gerufen werden. Heute eine weitere Fortsetzung dieser Reihe:


Einige unabdingbare Gründe, auf die Gottheit Jesu zu bestehen!

(Anregung zum Bibelstudium)

© Nathan Busenitz (Übersetzung H.M.)

1. Durch das AT sagte Gott bereits voraus, dass der Messias Gott sein würde (Jes 9:6; Mt 1:23)

2. Der Herr Jesus beanspruchte für sich himmlische Präexistenz – d.h. seine Existenz im Himmel vor der Schöpfung des Universums  (Joh 6:62; 8:23; 16:28; 17:5)

3. Der Herr Jesus beanspruchte göttliche Vollmacht:

  • über den Sabbat (Mat 12:8; Mk 2:28; Lk 6:5)

  • bzgl. Sündenvergebung (Mk 2:5–11)

  • über das ewige Schicksal der Menschen (Joh 8:24; cf. Lk 12:8–9; Joh 5:22, 27–29)

4.  Der Herr Jesus übte göttliche Vollmacht aus:

  • über Dämonen (Mark 1:2–27; 3:11; 5:1–20)

  • über Krankheiten und Tod (Mk 1:29–31; 40–45; 5:25–43; 8:22–26; etc.)

  • über die natürliche Welt (Lk 5:1–11; 8:22–25; 9:10–17; etc.)

5.  Der Herr Jesus beanspruchte Eigentumsrechte über Dinge, die ausschlißlich Gott gehören:

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Leid – Eine Strafe Gottes?

Angelika Mehringer

© https://heukelbach.org/leid-eine-strafe-gottes/

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Wertvolle Beiträge dazu:

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„Liebe nicht die Welt!“ – Was heisst das eigentlich praktisch?


Den deutschen Text von Pauls kurzer Auslegung gibt’s von „Unwise Sheep“ hier als PDF-Datei. (zum Lesen, Ausdrucke und/oder Weitergeben.

© http://unwisesheep.org

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Siehe auch:

Das Evangelium des Herrn Jesus Christus

 

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Du brauchst Gottes Wort dann am nötigsten, wenn du keine Lust zum Beten und Bibellesen hast! (Zitat)

Du brauchst Gottes Wort dann am nötigsten, wenn du meist, dass du es nicht brauchst oder wenn du keine Lust zum Beten und Bibellesen hast!

CCo – PD pixabay

 

„Ich habe den Eindruck, dass viele Christen nicht gelernt haben, regelmässig die Bibel zu lesen. Manche behaupten, das sei zwanghaft und gesetzlich, man solle das nur tun, wenn es sich spontan ergibt. Ich frage solche Leute gern, ob sie mit Essen und Trinken, Zähneputzen und sonstiger Körperpflege auch so unregelmässig verfahren. Was für uns lebensnotwendig ist, brauchen wir regelmässig. […]

Tägliches Bibellesen ist ein Grundnahrungsmittel für einen gesunden Glauben. […] Und was Lust und Laune angeht – ich habe gelernt, dass ich Gottes Wort dann am nötigsten brauche, wenn ich keine Lust zum Beten und Bibellesen habe. Dann brauche ich das Reden meines Herrn, der die Blockierungen in mir wegräumt.“ [HIER kann der ganze Artikel gelesen werden!]

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© Ulrich Parzany. Was nun, Kirche? scm Hänssler: Holzgerlingen, 2017. S. 136-137.; veröffentlicht auf  „Hanniel bloggt“:  www.hanniel.ch/

Siehe auch:

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Wenn du in Not, Krankheit, oder einer Prüfung bist…

Helmut Mehringer

Wenn du in Not, Krankheit oder einer Prüfung bist,

  1. sage als erstes: „Gott hat mich hierher gebracht. Es ist sein Wille, dass ich in dieser Klemme bin, und in diesen Willen ergebe ich mich.“
  2. Dann sage: „ Er wird mich in seiner Liebe hier behalten und mir die Kraft geben, mich wie sein Kind zu verhalten.“
  3. Sodann sage: „ Er wird mir diese Prüfung zum Segen gereichen lassen, mir Dinge zeigen, die ich lernen soll, und in mir die Gnade wachsen lassen, die er mir geben will.“
  4. Und als letztes sage: „ Zu seiner Zeit kann er mich wieder hinausführen. Wie und wann – das weiß nur er.“

Darum sage:

  1. Ich bin hier nach Gottes Willen,
  2. in seiner Hand,
  3. in seiner Schule und
  4. (nur) so lange wie ER will.“

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© Zitat aus E.W.Lutzer, Näher zu Gott, ein Gang durch das Leben des Mose, Verlag C.M.Fliß,S. 83

Siehe dazu weiterführend auch:

Leid – Schmerz – Krankheit – Prüfung (HIER!)

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Ein äußerer Schein von Gottesfurcht – aber ohne Kraft

C.H.Spurgeon*

Dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!

2Timotheus 3,5

Paulus warnt uns vor bestimmten Charaktertypen, die in den letzten Tagen in Erscheinung treten werden. Es ist eine schreckliche Auflistung. Solche Personen gab es zu allen Zeiten, aber sie werden in den letzten Tagen mehr als in vorangegangenen Zeitaltern in größerer Zahl auftreten. „Sie werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott“ (2Tim 3,2-4). Sie werden wie die Fliegen am Ende eines Jahres ausschwärmen und die Tage überaus schlimm machen. Dass diese Leute, zumindest einige davon, innerhalb der Gemeinde sein werden, ist das Betrübliche daran. Aber dies wird so sein, denn in dem letzten Satz dieser Auflistung des vorliegenden Textes heißt es: Sie haben einen äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie.

Paulus sieht die Zukunft nicht durch eine rosarote Brille, er ist kein Prophet, der mit schmeichlerischer Zunge ein goldenes Zeitalter voraussagt, das vermeintlich in dieser finsteren Erde hervorleuchten wird. Es gibt zuversichtliche Brüder und Schwestern, die sich darauf freuen, dass alles besser und besser wird, bis das gegenwärtige Zeitalter letztlich für das Tausendjährige Reich herangereift sein wird. Sie werden ihre Hoffnung aufgeben müssen, denn die Schrift gibt ihnen hierfür keine feste Grundlage. Wir, die wir glauben, dass es ein tausendjähriges Reich nur mit dem König geben wird, und wir, die wir keine Herrschaft der Gerechtigkeit erwarten, es sei denn, der gerechte Herr wird zuvor erscheinen, sind näher an der Wahrheit. Ohne das zweite Kommen unseres Herrn, das das Tausendjährige Reich einläutet, wird die Welt eher in schreckliches Chaos fallen. Weiterlesen

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The Gospel – or Not the Gospel? (Evangelium – ja oder nein ?)

Steve Lawson schreibt:

„Wenn das ‚Evangelium‘, das wir verkünden,

  • Gott nicht erhöht,
  • Christus nicht verherrlicht
  • und den Menschen nicht demütigt,

dann ist es nicht das Evangelium“

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© Truth in Grace

See also / Siehe auch:

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Jesus, wahrer Mensch und wahrer Gott (2)

Helmut Mehringer

CC0 – PD pixabay

Vor wenigen Tagen brachten wir HIER ein interessantes Gespräch von Abdul Memra und Michael Kotsch über dieses ganz grundlegende Thema. Die volle und ewige Gottheit des wörtlich menschgewordenen Sohnes Gottes ist gerade DIE Glaubenswahrheit, die erlöste, errettete Christen unterscheidet von

  • Sekten wie den Zeugen Jehovas oder den Mormonen
  • vielen großen Religionen wie zuvorderst dem Islam
  • nicht erretteten ‚Christen‘ verschiedenen Bekenntnis-Hintergrundes
  • etc.

Da es sich hier sowohl um eine der grundlegensten, als auch um eine der am meisten angegriffenen Wahrheiten des biblischen Evangeliums und des rettenden Glaubens handelt, soll es wieder einmal  in einigen Beiträgen behandelt und damit erneut ins Bewusstsein gerufen werden.

Zunächst soll ein Beitrag meines Freundes Georg Walter dieses Thema beleuchten:

 

Jesus ist Gott – Sein Anspruch und einige der Gründe

Georg Walterwide01

Der Antitrinitarier Joel Hemphill, stellt in seinem Buch Gott Sei Die Ehre – Die biblische Lehre über Gott (Trumpet Call Books, 2008) die Gottheit Jesu in Frage. Hemphill zitiert aus Lee Strobels Buch The Case for Christ folgende Passage: Weiterlesen

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The Nonnegotiable Gospel

Martin Luther’s rediscovery of the doctrine of justification by faith alone was prompted by his need to be found righteous in the sight of God. His “evangelical breakthrough” forced him to evaluate his standing before God as well as confront moral and theological corruption in the church.

This message explains why the doctrine of justification by faith alone is central to the message of the one and only gospel now and in the future (Gal 1). It considers what challenges to this central element of the gospel Christians who desire to see a new reformation may face.

John MacArthur’s important message message is from Ligoniers 2017 National Conference „The next 500 years“

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See also:

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Jesus, wahrer Mensch und wahrer Gott (1)

© Abdul Memra & Michael Kotsch

Die Serie (bisher)

  1. Teil 1 (Abdul Memra & Michael Kotsch – Videobotschaft)
  2. Teil 2 (Jesu Anspruch und einige Gründe dafür)
  3. Teil 3 (Anleitung zum Bibelstudium zu diesem grundlegenden Thema)
  4. […Fortsetzungen folgen]

Siehe dazu auch:

Veröffentlicht unter Christliche Gegenkultur & Relevanz, Christsein & Verfolgung, Die Verkündigung (Predigt) & Der Verkündiger, Evangelium Jesu Christi, Gott - Jesus - Hl.Geist, Gottheit Jesu, Islam, Leben als Christ, Mission & Evangelisation | Verschlagwortet mit , , , , , ,

„I am saved, I am a Christian“ – What does that mean?

(CC0 – Public Domain)

“Oh, the depth of the riches and wisdom and knowledge of God! How unsearchable are his judgments and how inscrutable his ways! For who has known the mind of the Lord, or who has been his counselor? Or who has given a gift to him that he might be repaid? For from him and through him and to him are all things. To him be glory forever.” (Rom. 11:33-36)

We say it often in Christian circles. “I’m saved.” “I’m a Christian.” But if we’re not careful, we can utter the phrase with the same alacrity as we would the weather.

Perhaps at times it behooves us to pull over, park, and take a longer look at the sights of our great salvation. As we do, we will be reminded that “I’m saved” is a jaw-dropping sight.

It’s a sight which God alone has crafted. Our salvation has been master-planned by the Creator-God of the universe. And it’s not a static, point-in-time event, but a movement in which God flawlessly carries out his eternal decree. It began in eternity past, snowballs throughout time, and will crescendo in eternity future.

Here is a brief glance at what it means to be a true Christian.

[continue reading here…]

The main steps discussed are:

  1. Election.
  2. Atonement
  3. Propitiation.
  4. Effectual call
  5. Regeneration
  6. Faith
  7. Repentance
  8. Imputation
  9. Justification
  10. Redemption
  11. Reconciliation
  12. Union with Christ
  13. Sanctification
  14. Perseverance
  15. Glorification

[Read the whole article here…]

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Kannst du vor der Herrlichkeit Gottes erscheinen?

Gott, Sein Wesen, die Welt, Sein Auftrag & Du!

(C) Kek Senang

W. B. © soundwords.de

Jes 6,1-8: Im Todesjahre des Königs Ussija, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Throne, und seine Schleppen erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm; ein jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckte er sein Angesicht, und mit zweien bedeckte er seine Füße, und mit zweien flog er. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen, die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit! Und es erbebten die Grundfesten der Schwellen von der Stimme der Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. – Und ich sprach: Wehe mir! Denn ich bin verloren; denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen, und inmitten eines Volkes von unreinen Lippen wohne ich; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen. Und einer der Seraphim flog zu mir; und in seiner Hand war eine glühende Kohle, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte. Und er berührte meinen Mund damit und sprach: Siehe, dieses hat deine Lippen berührt; und so ist deine Ungerechtigkeit gewichen und deine Sünde gesühnt. Und ich hörte die Stimme des Herrn, welcher sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.


Nicht einer wird irgendeine Schwierigkeit in dem ersten Teile dieser Schriftstelle finden. Dass alle gesündigt haben, ist eine Tatsache, die jedermann anerkennt. Niemand ist so unwissend, sie zu leugnen. Auch der am meisten mit sich selbst zufriedene Mensch würde sich nicht weigern, den Platz unter dem Urteil „Alle haben gesündigt“ einzunehmen. Aber wie steht es mit dem zweiten Teil: „… und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“? Was bedeuten wohl diese Worte? Dass man wegen irgendeiner Pflicht zu kurz kommt, wird leicht verstanden, und dass dies hinsichtlich der Gerechtigkeit, die die Zehn Gebote fordern, gilt, ist auch nicht schwer zu sehen, aber bedeutet dass, das wir die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen? Hier wird eine neue Richtlinie, ein neuer Maßstab gegeben. Wie können wir ihn ausfindig machen?

Das große Gesicht, welches Jesaja hatte und das er in Kapitel 6 seines prophetischen Buches beschreibt, wird uns helfen. Lasst  uns die eingangs zitierten Verse betrachten.

[Den gesamten Artikel weiterlesen hier!]

[…] Ist es so mit uns? Unser Gott hat Boten nötig. Und Er wird sie aussenden – einige in zivilisierte, aber meist von Ungläubigen bewohnte Länder, andere in finstere Gegenden, wo Kannibalen leben, einige in die ausgedörrten Ebenen Afrikas, andere auf die Eisfelder zu den Eskimos und einige werden in der Nähe ihres Wohnortes arbeiten. Aber sie gehen als von Ihm gesandt. Und wenn kein Ruf an uns kommt, in entfernte Gegenden zu gehen, wenn unsere Aufgabe eine geringe und unser Wirkungskreis nur ein kleiner ist, kann uns doch eine köstliche Botschaft der Ruhe für Ermüdete anvertraut sein. In dem Haushalt der Natur hat der Sperling seinen Platz wie auch der Adler. Gottes Botschaften werden nicht nur in Worten ausgedrückt, wir können auch dann für Christum leben, wenn wir nicht predigen. Doch dies ist die Reihenfolge: erst Überführung, dann Reinigung und dann Weihung zum Dienste für Gott. Ihm sei Dank, jeder Gläubige ist passend gemacht für das himmlische Erbe, möchte aber auch jeder durch Gnade darnach trachten, „ein Gefäß zur Ehre zu sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werke bereitet“ (2Tim 2,21).

„Hier bin ich, sende mich.“

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