Mensch & Gesellschaft – Grundlagen und Anfänge (B)

Weltanschauung, Schöpfung, Wissenschaft

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (13)

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Helmut Mehringer

Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht!“ (Genesis 1:26)

Unsere zentrale Frage, wohin unsere Gesellschaft bzw. Welt gerade geht, führte uns bisher vorallem zum Problem, allgemein gültige und verlässliche Maßstäbe, Leitlinien und Grundlagen für Leben und Gesellschaft zu finden (siehe hier). Und damit auch dazu, welche Person oder Institution, diese verbindlich festlegen kann (siehe Teile 6 bis 12 dieser Gedankenreihe). Nur auf solch einer gewissen Grundlage können wir unser eigenes Leben verlässlich aufbauen und uns als gläubige Christen auch in Gesellschaft und Umfeld zum Besten aller mit einbringen (siehe Teile 1 bis 5 dieser Gedanken).

Bei den letzten Gedanken kamen wir darauf, dass, aufbauend auf der Weltanschauung (siehe Teil 11) des auch von mir dankbar geschätzten biblisch-christlichen Glaubens der sich sowohl durch die Bibel, als auch durch sein Schöpfungswerk offenbarende Gott (Psalm 19) als Schöpfer und „Macher“ auch Eigentümer (vgl. Ps. 50:10-12 etc.) und Herrscher der von ihm geschaffenen Welt ist – und zudem der einzige, der sowohl fähig ist als auch das Recht hat, absolute Maßstäbe und Wahrheiten für sein Schöpfungswerk festzulegen.

Angesichts unterschiedlicher Weltanschauungen und Sichtweisen bezüglich „der Wissenschaft“ kommt es bei all diesem Nachdenken natürlich auf eine „neutrale“ Sicht, eine wirkliche Offenheit an. Viele der sog. „Erkenntnisse der Wissenschaft“ sind, näher betrachtet, oft nur subjektive Interpretationen an sich neutraler Fakten.

Im wesentlichen zählen Menschen ganz grob (!) zu einer von drei Weltanschauungskategorien. Und ihre Lebensentscheidungen werden letztlich davon bestimmt. Aber nur eine einzige davon ist wirklich neutral, offen und folgt den Fakten wohin immer sie führen mögen.

(1.) ES GIBT KEINEN GOTT

Egal, welche nackten Tatsachen‘ (Fakten) vorgefunden werden, es steht a priori fest, dass kein Gott damit in Verbindung gebracht werden kann, da es a priori keinen Gott gibt/geben kann. Alle Fakten werden auf dieser Grundlage interpretiert.

a) „Der Mensch ist das zufällige Produkt eines zwecklosen, natürlichen Prozesses, der ihn nicht im Sinn hatte.“ (G.G.S.)

b) „Der Kosmos ist alles, was es gibt, gab, oder je geben wird.“ (C.S.)

c) „Was ‚die Naturwissenschaft‘ nicht entdecken kann, das kann die Menschheit nicht wissen.“ (B.R.)

d) „Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt! (F.D.)

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(2) ES GIBT „EINEN GOTT“

Auch ohne weitere nackten Tatsachen‘ (Fakten) steht a priori die Existenz eines Gottes fest. Alle Fakten werden auf dieser Grundlage interpretiert.

a) „Gott schuf den Menschen nach seinem Bild…“ (Die Bibel)

b) „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde [= Universum].“ (Die Bibel)

c)Man kann die Existenz einer Grenze der Naturwissenschaften leicht an der Tatsache erkennen, dass sie nicht in der Lage sind, eine kindliche Frage zu beantworten, wie: ‚Wofür sind wir alle da? Wofür ist alles da?‘“ (P.M.)

d)„Dem Menschen ist es gesetzt ein [einziges] mal zu sterben, danach aber das Gericht.“ (Die Bibel)

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(3) ES KÖNNTE EINEN GOTT GEBEN – ODER AUCH NICHT

Die tatsächlichen ‚nackten Tatsachen‘ (Fakten) werden offen und neutral in beide Richtungen hin interpretiert, um die wahrscheinlichste der beiden a priori Interpretationsgrundlagen zu finden.

a) „Mein Leben stand unter dem Prinzip von Platons Sokrates: ‚Folge den Fakten, wohin sie dich auch führen mögen.‘“ (A.F.)

In welche der drei Kategorien ließe sich deine Weltanschauung stellen?

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— demnächst weiterführende Gedanken über die Entstehung von Flora, Fauna, Menschheit und dem Schöpfer — 

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Weitere Gedanken der Serie „Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?“ -> HIER

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A Biblical Husband and His Family

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  • What does it really mean to be a husband?
  • What does „family“ really mean?
  • What are the „secrets“ of a successful, happy, fulfilling family life?

See Paul Washer sharing some practical and biblical principles on what it means to be a biblical husband, living together with his wife and raising their kids. (HERE)

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Mensch & Gesellschaft – Grundlagen und Anfänge (A)

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (12)

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Helmut Mehringer

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn;
Mann und Frau schuf er sie.“ (1.Mose/Genesis 1:27) *

Bei den vorangegangenen „Gedankenschnipseln“ ging es . . .

(1.) . . . zunächst darum, was oder wer die Fähigkeit und auch das Recht hat, Maßstäbe allgemeingültig und allgemeinverlässlich für „gut“ und „böse“, für „wahr“ und „unwahr“ oder für „richtig“ und „falsch“ festzulegen. Nicht erst in der gegenwärtigen Zeit wird diese Frage immer drängender.

Immer offensichtlicher wird es, dass absolutes, allumfassendes Chaos die Folge davon wäre, wenn jeder Mensch, jedes Land oder jede Institution in Bezug auf das gesellschaftliche Zusammenleben der Menschheit seine eigenen, sich oft widersprechenden „Wahrheiten“ postulieren.

(Ich muss da immer daran denken, als vor etlichen Jahren Copilot und Chefpilot eines asiatischen Flugzeugs unterschiedliche „Wahrheiten“ über den Zeitpunkt des Ausfahrens der Landeklappen zu haben schienen. Die vom Chefpiloten durchgesetzte „Wahrheit“ führte schließlich zur Bruchlandung – und offenbarte, dass nicht jeder seine private Wahrheit haben kann, sondern dass es tatsächlich immer eine absolute Wahrheit gibt.)

(2.) So kam die Einsicht, dass die gesuchte Person oder Institution irgendwie neutral, d.h. außerhalb und über der Gesellschaft und unserer Welt stehen muss, ja sogar außerhalb und über der Menschheit.

(3.) Weiter folgerten wir, dass diejenige Person, die uns, die Welt und das Universum gewollt, gemacht & geordnet hat, auch deren Eigentümer und Herrscher ist – und auch von allem darin Seienden. Daher muss diese Schöpfer-Person auch die exklusiven Fähigkeiten haben, alle notwendigen, allgemein verbindlichen und allgemein verlässlichen Maßstäbe in dieser Welt aufzustellen und festzulegen.

(4.) Somit ist die individuelle Weltanschauung eines Menschen – verbunden mit dem persönlichen Glauben (Vertrauen) darauf sowohl für das persönliche als auch für das gesellschaftliche Leben grundlegend. (nicht allerdings für die Bedienung eines Flugzeugs etc…).
Der Wert der Glaubens- und Religionsfreiheit, tritt hier ans Licht.

(5.) Schließlich wurde gefolgert, dass aus biblisch-christlicher Sicht (Glaube & Weltanschauung) ausschließlich der übernatürliche allmächtige Schöpfer- und Erhalter-Gott es ist, der sowohl die Fähigkeit als auch das Recht hat, die genannten Maßstäbe (Wahrheit) verlässlich und allgemeingültig zu bestimmen.

Dazu gehört auch die auf verschiedene Gesellschafts- und Lebensbereiche
aufgeteilte und unterschiedene Delegierung von Bestimmungs- und Ausübungsautorität bzw. -freiheit.

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Und Gott schuf den Menschen in seinem Abbild, im Ebenbild Gottes schuf er ihn; Mann und Frau schuf er sie.“
(1.Mose 1:27; Matthäus 19:4) *

* Räsänen – Mit der EU könnte die Ehe von Mann und Frau zur „Hate Speech“ werden?

— Das nächste mal fortsetzende Gedanken dazu —

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Weitere Gedanken der Serie „Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?“ -> HIER

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Weltanschauung – Welche hast denn Du?

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (11)

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Helmut Mehringer

Was ist Weltanschauung eigentlich?

Jemand definierte „Weltanschauung“ einmal als eine „allumfassende Blickweise gegenüber all dessen, was existiert und Bedeutung hat“.

Ein anderer umschreibt „Weltanschauung“ als ein Netzwerk von naturwissenschaftlich nicht bewiesenen Grundannahmen, wobei alle Erfahrung gegründet sind auf Grundannahmen über die Natur Gottes und die des Menschen, über die Welt, über unser Wissen und wie wir leben sollen.

Ein weiterer stellt fest, dass „Weltanschauung“ ein umfassendes Verständnis der Welt sei. Dabei komme es nicht auf das physikalische Verständnis der Erde an, wie man ihn von einem Raumschiff aus bekommen könnte. Es geht vielmehr um ein philosophisches Verstehen und Sehen der Welt, nicht als bloßer Planet, sondern unter Einbeziehung der gesamten Wirklichkeit.

Jeder hat eine Weltanschauung?!

Manche Leute mögen denken, selbst keine besondere Weltanschauung zu haben. Andere mögen mit dem Begriff nicht viel anzufangen wissen. Fakt ist aber, dass jeder Mensch eine Weltanschauung hat und die grundlegenden Fragen und Eckpunkte seines Lebens definiert. Die Weltanschauung des einen mag vielleicht nicht so durchdacht oder anspruchsvoll sein wie die eines anderen. Eine Weltanschauung mag vielleicht auch in sich nicht einmal schlüssig sein.

Bewusst oder unbewusst hat aber jeder Mensch bestimmte Vorstellungen, Überzeugungen oder Fragen, auf Grundlage derer er sein Leben führt und gestaltet.

Das Gesamtbild meiner persönlichen Weltanschauung ergibt sich aus dem Zusammenspiel bzw. der gegenseitigen Beeinflussung verschiedener Teilbereiche meines Lebens. Gerade meine Antworten auf die folgenden drei grundlegenden Lebensfragen geben einen ersten Einblick in meine persönliche Weltanschauung:

1) Was ist meine höchste Autorität? (meine normative Grundlage)

2) Was ist meine Sicht über die Wirklichkeit‘? (meine existentielle Grundlage)

3) Woher bekomme ich verlässliches Wissen & Wahrheit? (meine situationsbezogene Grundlage)

Weitere existentielle Fragen, die etwas über meine Weltanschauung offenbaren, sind:

4) Woher komme ich?

5) Wie soll ich leben?

6) Wohin komme ich nach meinem Tod?

7) Was ist Sinn und Zweck meines Lebens?

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Christen würden wohl wie folgt antworten:

1) Was ist meine höchste Autorität? – Gott

2) Was ist meine Sicht über die Wirklichkeit‘? – Was die Bibel sagt

3) Woher bekomme ich verlässliches Wissen (Wahrheit)? – Bibel

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Atheisten würden vielleicht wie folgt antworten:

1) Was ist meine höchste Autorität? – Ich

2) Was ist meine Sicht über die Wirklichkeit‘? – ‚Wissenschaft‘ & Erfahrung

3) Woher bekomme ich verlässliches Wissen (Wahrheit)? – es gibt keine absolute Wahrheit

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DU – wie würdest du antworten?

… und wie wirken sich deine Antworten auf dein Leben aus?

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Und die Regierenden und „Beeinflusser der Gesellschaft – wie würden diese wohl darauf antworten?

…Könntest du dir aus ihrem Handeln und Entscheiden ihre imaginäre Antworten vorstellen?

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?

…und warum?

— Das nächste mal dazu mehr —

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Weitere Gedanken der Serie „Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?“ -> HIER

(Clyde Herrin schrieb unlängst einen – englischsprachigen – Artikel, der als Grundlage für die heutigen Gedanken diente;)

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Richtig vs. Falsch – Das Fundament der Ursprünge (B)

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (10)

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Helmut Mehringer

Was ist der MASSSTAB für alles in dieser Welt? Wer hat die Autorität und die Fähigkeit, festzulegen, waswirklich wahr oder wirklich falsch ist, oder was objektiv schlecht oder objektiv gut ist. Selbst die tägliche Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine lehrt uns, dass es „unabhängige Quellen“ braucht, um die vielen sich oft widersprechenden Berichte auf ihren Wahrheitsgehalt hin beurteilen zu können.

Nicht nur hinsichtlich dieser Kriegsberichte und hinsichtlich des politischen, gesellschaftlichen Lebens brauchen wir einen unabhängigen und vor allem auch legitimierten Maßstab-Geber, der selbst außerhalb unserer Menschheit liegt und mit Hilfe dessen wir verlässlich und konstant feststellen können, ob etwas wahr ist oder falsch. Das Gelingen unseres ganzes Lebens hängt letztlich davon ab, welchen Maßstab oder welche Leitlinie ich als Beurteilungsgrundlage und Richtschnur wähle. Im Rahmen der vorher-gehenden „Gedankenschnipsel“ ließ uns das uns in der Bibel gegebene Wort Gottes zum Schluss kommen, dass der exklusive Schöpfer-Gott, der sich (A) im Wort Gottes (Bibel), und (B) in seiner Schöpfung selbst (Raum, Zeit, Energie, Materie und alles, was darin ist) offenbart, dass ER allein es ist, der diese Maßstäbe und Unterscheidungen verbindlich und gültig festlegen kann. Er allein hat dazu auch die nötige Autorität bzw. Befugnis – kein Mensch kann sich die Befugnis dazu anmaßen.

Als wir noch bei Einheimischen im Urwald Kalimantans lebten, lernten wir ein Prinzip sehr schnell: Wer etwas macht oder herstellt, der ist auch Eigentümer dieser Sache und der hat auch das alleinige Verfügungs- und Beurteilungsrecht darüber. Derjenige z.B., der aus einem Baumstamm ein Boot baut („Einbaum“), dem allein gehört es und er kann festlegen, wie es „richtig“ auszuschauen hat. Und der Baum, aus dem er das Boot baute, der gehörte dem, der ihn gepflanzt hatte. Und der Baumpflanzer konnte festlegen, ob sein Baum z.B. zum Bau eines Boots dienen soll, oder zum Bau unseres Hauses – wofür er dann den Baum an mich verkaufen konnte, zu einem von ihm festgelegten Preis.

Durch Sein Wort, die Bibel, betont unser dreieine Schöpfergott immer wieder, dass er allein Ursprung, Schöpfer und souveräner Herr von allem Seienden ist (s.o.)

Am Anfang“, also schon bevor Zeit, Materie und Raum existierten, war schon der Dreieine, ewige Gott (1.Mose 1:1; Hebr. 1:10; Joh 1:1-3, etc.). Durch die ganze Bibel hindurch wird betont, dass der Ewige und Dreieine Gott Ursprung und Macher von allem ist – und dass daher alles Ihm gehört.

Alles, was unter dem ganzen Himmel ist, ist mein.“ (Hiob 41:11 bzw. 4:3)

Dem HERRN gehört die ganze Erde und ihre Fülle, der Erdboden und seine Bewohner. (1Kor 10:26 ; Psalm 24:1; 50:12)

Bedenke wohl: dem HERRN, deinem Gott, gehört der Himmel, und zwar bis zum obersten Himmel hin, die Erde und alles, was auf ihr ist.“ (5Mo 10:14) u.v.a.

Daher beginnt auch Paulus die Verkündigungen über den Schöpfer-Gott und dessen Erlösungsbotschaft gegenüber Leuten, die nicht jüdischen Ursprungs waren (und damit das Alte Testament Gottes meist nicht kannten) meist mit einer Vorstellung des Schöpfer-Gottes, beispielsweise gegenüber den gebildeten Athenern (Apostelgeschichte 17:24-31):

Der Gott, der die Welt und alles, was in ihr ist, gemacht hat, Er, der Herrscher des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhändengemacht sind.

Er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas bedürfte, während er doch selbst allen [Wesen] Leben und Odem und alles andere gibt. Er hat auch gemacht, dass das ganze Menschengeschlecht von einem Einzigen [Stammvater] her auf der ganzen Oberfläche der Erde wohnt, und hat für sie bestimmte Zeiten ihres Bestehens und auch die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt. [. . . ].

Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt [aber] den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem Er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu [schon] bestimmt hat, und den er schon für alle beglaubigt hat, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.“

Die Anfänge und der Ursprung der Weltgeschichte, beginnend bei der Schöpfung durch den dreieinen, ewigen Gott, wie sie uns gerade in den ersten elf Kapiteln des Buches Genesis (1.Mose) erläutert wird ist daher von besonderem Wert für uns, wenn wir Gottes darin vorgestellten Schöpfungsprinzipien und -maßstäbe aufmerksam studieren, um darin ganz grundlegende Maßstäbe und Absichten Gottes mit seiner Schöpfung zur Kenntnis zu nehmen, anzuerkennen und als Maßstab für unser Leben voller Dank anwenden.

In den folgenden Kurzartikeln will ich Einzelheiten darüber betrachten und überdenken. Wenn wir nämlich in einer Gesellschaft den Eindruck bekommen könnten, dass nach und nach kaum noch eines dieser Schöpfungsprinzipien bzw. Ursprungsmaßstäbe gibt, die nicht ins Fadenkreuz aktueller Gesetzgebung und Propaganda geraten sind, sondern scheinbar gezielt eliminiert, ja mehr noch, dass sie möglicherweisegar ins Gegenteil verwandelt werden sollen, dann sind wir zum Gebet, zur Warnung und zum Bußaufruf angehalten.

Lies doch selbst einmal nach, welche Prinzipien und Maßstäbe für uns Menschen du in den ersten Kapiteln des 1. Mosebuches (Genesis) entecken kannst. Und dann überlege dir, welche davon in deiner Gesellschaft (noch) gelten oder was aus ihnen in deiner Gesellschaft geworden ist.

Das nächste mal dazu mehr

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Weitere Gedanken der Serie „Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?“ HIER

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Ostern und Auferstehung? Was soll denn das heute?

Wilhelm Busch (1897 – 1966)

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„Quatsch!“

Ärgerlich knüllt Herr A. seine Zeitung zusammen. Sein Nach­bar im Zug schrickt ordentlich zusammen.

„Nanu? Was ist denn Quatsch?“

„Ach, diese blödsinnigen Osterbetrachtungen! Hören Sie bloß mal: ,Auferstehung!´

Ostern ist’s. Der Frühling ist da! Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, sagte der große Dichter Goethe. Überall feiert die Natur Auferstehung. Lieblicher rauschen die Bäche, die Blümlein erwachen, die Vöglein kehren zurück. Es ist Ostern. Überall . . .!’ — ist das ein Quatsch!“

„Na, aber erlauben Sie, das ist doch kein Quatsch! Wieso soll denn das Quatsch sein? Ist denn Ostern vielleicht nicht das Fest der Auferstehung?“

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Nach 24 Monaten – Resümee und Aufruf

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (9)

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Drei Tage lang dauerte die Schulung. Am Ende baten die chinesischen Christen Pastor C., ob er für sie beten könnte – und zwar dafür, dass sie so werden wie die Christen in Amerika, die sich ganz frei zum Gottesdienst treffen können. C.’s Antwort war: „NEIN, dafür werde ich NICHT beten.“

Auf ihrer sprachlosen Gesichter hin erklärte er ihnen: „Ihr seid dreizehn Stunden im Zug hierhergefahren – in meinem Land kommen die Leute überhaupt nicht, wenn sie länger als eine Stunde fahren müssen. Ihr habt drei Tage lang auf dem Holzboden gesessen – wenn die Leute in meinem Land länger als 40 Minuten sitzen müssen, gehen sie wieder. Ihr habt nicht nur drei Tage auf dem harten Holzboden gesessen, sondern auch noch ohne Klimaanlage – wenn die Leute in meinem Land keine gepolsterten Stühle und Klimaanlage vorfinden, kommen sie nicht wieder. In meinem Land gibt es durchschnittlich zwei Bibeln pro Familie, wir lesen keine davon. Ihr habt kaum Bibeln und lernt sie von Papierfetzen auswendig.“

Ich werde nicht dafür beten, dass ihr so werdet wie wir, ich werde vielmehr dafür beten, dass wir so werden wie ihr! (Autor unbekannt) Diese kurze Geschichte macht sehr nachdenklich und man erkennt unweigerlich Parallelen zu unserer Situation in Westeuropa.

Diesen herausfordernden und vielleicht Arstoß erregenden Artikel von Thomas Lange kannst du HIER lesen – ja, du solltest ihn gerade jetzt lesen und darüber nachdenken. Der Artikel endet mit einigen guten Gebetsanliegen, die unser Gebetsleben gerade in diesen seltsamen Tagen praktisch bereichern können.

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Thomas Langes Artikel endet wie folgt:

„Nichts benötigen wir mehr, als das aufrüttelnde, offenbarende und heilende Handeln Gottes in unserem persönlichen Leben und dem unser Gemeinden. Wir wollen Buße tun, für unseren Unglauben, unsere Lauheit, die fest sitzenden Traditionen und selbstgemachten Gesetze, die geistliches Leben mehr hindern als fördern, ja es manchmal sogar ersticken.

Wir wollen zum HERRN rufen, dass wir zu neuer geistlicher Frische zurückkehren. Lasst uns um Erweckung innerhalb der Gemeinden flehen, dass das Schlaffe erstarkt und die müden Gliedmaßen neu mit Kraft gefüllt werden (Heb 12,12). Lasst uns dafür beten, dass Ängste dem Vertrauen auf Jesus weichen. Lasst uns dafür beten, dass durch eine Erweckung der Gläubigen auch Ungläubige zum Nachdenken kommen und gerettet werden. Lasst uns dafür beten, dass die Gemeinschaften in geistlichem Leben erblühen und Jesus dadurch gepriesen wird. Wir wollen dafür beten, dass Jesus uns neu füllt mit seinem Geist, damit wir ein lebendiges und wirksames Zeugnis sein können, unser Licht leuchten lassen können und das Salz wieder würzt.

Möge der HERR über Leben und Tod sich über uns erbarmen. Vielleicht können dann irgendwann die westlichen Gemeinden auch wieder zum Vorbild für andere Erdteile werden.“

Leuchtturm 2.0

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Ist Ostern für dich ohne Bedeutung? — Is Easter in Vain for You?

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Steve Lawson

A two-minutes-message, both in ENGLISH and GERMANHERE!

Eine Zweiminutenbotschaft in ENGLISCH und in DEUTSCHHIER!


Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt;
und wenige sind es, die ihn finden. (Matthäus 7:14)

Because strait is the gate, and narrow is the way which leades to life,
and those who find it are few. (Mathew 7:14)

Siehe auch:

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Richtig vs. Falsch – Das Fundament der Ursprünge (A)

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (8)

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Helmut Mehringer

Was ist der Maßstab? – Kürzlich machten wir uns Gedanken darüber, was oder wer eigentlich festlegen kann, was wahr oder falsch, was schlecht oder gut ist. Wir brauchen einen unabhängigen, allgemein gültigen und absoluten Maßstab, der außerhalb von uns Menschen liegt und mit Hilfe dessen wir zuverlässig feststellen können, ob etwas wahr ist oder nicht. Das Wort Gottes, die Bibel ließ uns zum Schluss kommen, dass der der Schöpfer-Gott von Juden und Christen, der sich (A) im Wort Gottes (Bibel), und (B) in seiner Schöpfung (Raum, Zeit, Energie, Materie und alles, was darin ist) offenbart, dass ER allein es ist, der diese Maßstäbe und Unterscheidungen verbindlich und gültig festlegt.

Was aber ist denn mit „der Wissenschaft“? Darüber schwiegen wir im vorherigen Artikel (# 8). Dazu heute ein ergänzender Gedankenanstöß:

(1.) Wenn ich anhand grundlegender physikalischer Gesetze und naturwissenschaftlicher Grundsätze die gängigen Theorien zur Entstehung der „Welt“ untersuche, dann komme ich als normaler Nichtwissenschaftler zum Schluss, dass die Entstehung des Universums mittels eines zufälligen großen „Urknalls“ ebenso wie die zufällige „Entwicklung“ des Lebens und der Lebewesen nie hätte geschehen „können dürfen.“ Und das wegen naturwissenschaftlicher Gesetze und Grundprinzipien. (Solche unpassenden naturwissenschaftlichen Gesetze für die Zeit um die Entstehung des Universums herum einfach für außer Kraft gesetzt zu erklären ist grob unwissenschaftlich und wenig hilfreich.)

(2.) „Naturwissenschaftlich“ wirklich beweisbare Vorgänge oder Ergebnisse müssen empirisch (durch analysierende, messende oder vergleichende Methoden oder durch jederzeit wiederholbare Ausführung) verifiziert oder falsifiziert, also als richtig bewiesen oder als falsch widerlegt werden können.

(3.) Weder die Annahme eines alles ohne Anlass aus Nichts „erschaffenden“ großen „Urknalls“ (A) noch die Theorie einer zufälligen, plan- und ziellos erfolgenden „Entwicklung“ des Lebens aus anorganischer, lebloser Materie (B) sind im naturwissenschaftlichen Sinn „beweisbar“ oder „widerlegbar“. Auch mit allen anderen der unterschiedlichsten Entstehungs- und Entwicklungsmodelle dieser Welt (C) steht es nicht anders. Sie alle sind rein theoretische Modelle, die naturwissenschaftlich weder als richtig bewiesen, noch als falsch verworfen werden können.
Ebensowenig naturwissenschaftlich verifizierbar (oder falsifizierbar) ist aber auch die „Schöpfung“ von Raum, Zeit, Materie, Energie und Leben durch einen allmächtigen, intelligenten, ein Ziel verfolgenden Schöpfergott, wie es die Bibel bezeugt (D).

(4.) Allen diesen theoretischen Modellen liegen zwar weitgehend dieselben Fakten zu Grunde (Funde, Messungen, etc.). Dennoch ergibt Interpretation und Deutung dieser Fakten oft sehr unterschiedliche Ergebnisse, abhängig von der eigenen Weltanschauung. Sowohl die Urknall- und die Evolutions-Theorie auf der gott-freien Seite, als auch das (gott-zentrierte) biblische Schöpfungsmodell auf der anderen Seite gründen sich daher letztlich gleichermaßen auf GLAUBEN!
Der GLAUBE an die jedem Menschen zueigen seiende Weltanschauung ist Grundlage jeder Interpretation und jeder Deutung von Fakten. Er ist erforderlich, um überhaupt zu einem Ergebnis – sei dies nun objektiv richtig oder falsch – zu kommen.

Das nächste mal dazu mehr

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Weitere Gedanken der Serie „Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?“ HIER

Hilfreich für diese Gedanken sind auch folgende Schriften:

Werner Gitt – Die Sprache der Schöpfung verstehen

Verstehe die zwei von Gott autorisierten Informationsquellen. Wie können wir die Schöpfung interpretieren?

Es wird gezeigt, wie es gelingt, in harter Beweisform auf die Existenz des Urhebers aller Dinge zu schließen. Auch auf naturwissenschaftliche Weise wird gefolgert, dass dieser Schöpfer allwissend und ewig sein muss.

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Tiga Jenis Manusia (Three Kinds of People)

Siapakah Anda?

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Blaise Pascal (1623 – 62) / Tim Kecil

Ada kutipan yang sangat menarik dari Blaise Pascal:

Ada tiga jenis manusia di dalam dunia ini:

1.   Mereka yang mencari Tuhan dan telah menemukan-Nya dan sekarang mereka melayani Dia.

2.   Mereka yang mencari Tuhan namun sampai saat ini mereka belum menemukan-Nya.

3.   Mereka yang tidak mencari Tuhan dan mereka tidak menemukan-Nya.

Yang pertama, dapat diterima oleh akal dan membahagiakan.

Yang kedua, dapat diterima oleh akal namun tidak membahagiakan.

Yang ketiga, tidak dapat diterima oleh akal dan tidak membahagiakan.

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Apakah kalian seorang sesuai jenis satu?

Atau jenis dua?

Atau jenis tiga??

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Kutipan asli:

„There are three kinds of people in the world;

  1. those who have sought God and found Him and now serve Him,
  2. those who are seeking Him, but have not yet found Him,
  3. and those who neither seek Him nor find Him.

(1) The first are reasonable and happy,

(2) the second are reasonable and unhappy,

(3) and the third unreasonable and unhappy.“

To what kind do YOU belong??

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Richtg oder falsch – individell oder absolut – Wer setzt den Maßstab?

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (7)

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Helmut Mehringer

Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen,
die Finsternis als Licht hinstellen und das Licht als Finsternis,
die Bitteres für süß und Süßes für bitter ausgeben!“ (Jesaja 5:20)

Der vorherige sechste „Gedankenschnipsel“ endete damit, das geistliche Grundwesen einer Gesellschaft zu beurteilen. Wie kann ich die Grundlage der Gesellschaft oder der Regierung des Landes, in dem ich gerade lebe, kurz und treffend beurteilen und beschreiben? Worauf gründet sich die Gesellschaft und woher nimmt die Regierung den Maßstab für ihr Handeln, für ihr Ent- und Unter-scheiden, was „gut und richtig – oder was „falsch und schlecht“ ist?

Ist „die Gesellschaft“, oder deren „Regierung“ selbst ihr eigener, sich ständig ändernder Maßstab? Ist es der Wille der jeweiligen Regenten, der das „Gute“ das ich tun soll, für „gut“ erklärt? Und ist all das „böse“ bzw. schlecht oder verboten, was von einer Regierung bestraft wird (Röm 13:1-7)? Kann ich auf diese Art „Licht“ von „Finsternis“ unterscheiden? Wie kann ich wirklich fähig werden zur „Unterscheidung des Guten und des Bösen.“ (Heb 5:14)? Gibt es vielleicht einen absoluten, von uns Menschen unabhängigen Maßstab dafür  –  eine absolute Wahrheit?

Schon mein jüngst geäußertes Anliegen, für das ewige Heil der Regierenden zu beten und die in obrigkeitlichen Ämtern Handelnden vor dem kommenden Gericht und der möglichen der ewigen Verdammnis zu warnen, wirft ja sofort diese grundsätzliche Frage auf. Aufgrund welchen Maßstabs oder welcher Autorität kann ich solch eine anmaßende  – oder gar herabwürdigende – Aufforderung machen? Wie kann ich behaupten, jeder Mensch müsse sich künftig einmal vor einem höchsten, souveränen Richter und allein dessen Maßstab von Gut und Böse, Richtig und Falsch verantworten, Rechenschaft ablegen und sich dessen Urteil unterwerfen?

Um diese trennende „Unterscheidung“ (lateinisch: „diskiminare“) geht es aber nicht nur im Wort Gottes und in der Evangeliumsbotschaft, sondern auch in unserem gesamten menschlichen Leben, ja im gesamten Dasein des Universums. Wahre Weisheit zum Unterscheiden von wahrhaft Gutem gegenüber wahrhaft Bösem bzw. Schlechtem (Röm 13:1-7; Dan 2:20-21) ist also eine fundamentale Gabe und Eigenschaft, die jeder von uns für sein Leben braucht, die aber umso mehr Obrigkeiten und Regierende in Staat und Gesellschaft nötig haben.

Wenn es wirklich so etwas wie einen obersten, souveränen Machthaber und Richter gibt, dann ist es doch grundlegend wichtig, dass ich, und noch mehr die regierenden und entscheidenden Machthaber unserer Gesellschaft, die Weisheit richtig trennender Unterscheidung haben und ausüben. Dazu muss ich mir aber auch bewusst werden, …

  1. …dass es tatsächlich einen souveränen, über allem stehenden, all-mächtigen und all-weisen Schöpfer-Gott gibt, der als Ursprung und Erhalter von allem Seienden der einzige wahre, neutrale und unabhängige Maßstab für „gut“ und „böse“, wahr“ und „falsch“ etc. ist. Dieser Schöpfer-Gott macht sich sowohl in seiner Schöpfung (Psalm 19:1-6), als mittels seines Wortes, der Bibel (Psalm 19:7-11) bekannt.
  2. …dass ich diesen einen und einzigen Ewigen kennen- und lieben lernen und eine lebendige persönliche Gemeinschaft mit ihm pflegen muss, weil…
  3. …ich von diesem Schöpfer- und Retter-Gott nicht nur jeden Augenblick meines Lebens verdanke,
  4. …sondern einmal zur Verantwortung darüber herangezogen werde, wie ich ihn selbst sowie seinem absoluten Wertemaßstab in meinem Leben geschätzt und anerkannt habe. (Psalm 19:12-14)

Schon den ersten Nachfolgern des Sohnes Gottes waren sich dieser drei zentralen Punkte bewusst. Die absolute Gerechtigkeit unsres Gottes und Retters Jesus Christus“ (2Petr 1:1) war immer Fokus bei der Verkündigung der „guten Heilsbotschaft“(„Evangelium“) für alle Menschen.

Gegenüber Juden gingen sie immer von den deren „Schriften“ (Altes Testament) aus. Die oben genannten drei Punkte war für Juden auf dieser Grundlage selbstverständlich und musste nicht neu erklärt werden, dafür aber brauchte es Erläuterung wie Jesus Christus im AT bereits verheißen war und wie er die Erfüllung der Verheißungen der alttestamentlichen Schriften ist.

Gegenüber (meist Wort Gottes – Unkundigen“) Nichtjuden dagegen begannen sie mit einem grundlegenderen Einstieg, nämlich:

  1. …dem einen Schöpfergott, der alles geschaffen hat, erhält und beherrscht (z.B. Apg 17:24-26)
    Der Gott, der die Welt und alles, was in ihr ist, gemacht hat, er, der Herrscher des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhändengemacht sind, [er] lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas bedürfte, während er doch selbst allen [Wesen] Leben und Odem und alles andere gibt. Er hat auch gemacht, dass das ganze Menschengeschlecht von einem Einzigen [Stammvater] her auf der ganzen Oberfläche der Erde wohnt, und hat für sie bestimmte Zeiten ihres Bestehens und auch die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt.“
  2. Dieser eine, ewige Schöpfergott offenbart sich den Menschen und lässt sich von ihnen finden. (Apg 17:27-28)
    Sie sollen Gott suchen, ob sie ihn wohl irgendwie wahrnehmen und finden möchten, ihn, der ja nicht fern von einem jeden unter uns ist; denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir.“ […]
  3. Dieser souveräne Ewige ruft jetzt alle Menschen, wo auch immer auf der Erde sie wohnen, dazu auf, zu Ihm umzukehren (d.h. Buße zu tun und sich Jesus Christus im Glauben anzuvertrauen; Apg 17:30a).
    Über die [früheren] Zeiten der Unwissenheit hat Gott zwar hinweggesehen; jetzt aber lässt er den Menschen ansagen, dass sie alle überall Buße tun sollen;“
  4. Umkehr und Glauben an Jesus Christus sind der einzige Ausweg im Blick auf die Ewigkeit. Gott hat nämlich bereits für alle Menschen einen Gerichtstermin festgesetzt, an dem jeder für jede noch so kleine Abweichung von Gottes perfektem Willen und Maßstab verurteilt werden wird, und zwar mit ewiger Verdammnis. Der, der für manche Menschen der Retter und ewige Heilbringer ist, wird für andere der Lebensrichter sein.
    Wie jeder Mensch, so muss auch ich mich dessen bewusst sein, das sich an der Person des auferstandenen Sohnes Gottes und meiner Beziehung zu ihm mein zeitloses Schicksal entscheiden wird. Ein für allemal. (Apg 17:30b-31)
    „…denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt und den er für alle durch seine Auferweckung von den Toten beglaubigt hat.“

Der Krieg der Gesellschaft gegen den biblischen Schöpfer- und Retter-Gott

Der einzige RETTER und WEG zu ewigem Heil, zum wahren Leben (Joh 14:6) ist gleichzeitig auch der oberste, gerechte und souveräne RICHTER der Menschen. Und das auch deswegen, weil er auch der grundlegende Ursprung des Lebens jedes Wesens dieser Welt ist, nämlich der SCHÖPFER.

Denn durch ihn [den Sohn Gottes] sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen durch ihn.“ (Kol 1:16-17)

Alles ist dadurch [Jesus Christus] entstanden“, nämlich durch Jesus „durch den er auch die Welten gemacht hat; (Heb 1:2). „…die Welt wurde durch ihn…“ (Joh 1:3.10.14), nämlich dem „einen Herrscher, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.“ (1Kor 8:6).

Der dreieine Gott, der Bibel ist Ursprung und Schöpfer der Welt und von allem, was in ihr ist, besonders von uns Menschen als besonderem Abbild des dreieinen Gottes (1Mos 1:26).

Deswegen ist er auch der einzige absolute Maßstab, nach dem alles in unserem Leben zu beurteilen ist. Und nachdem er als oberste und letzte „Instanz“ über jeden Menschen Recht sprechen wird – in einem göttlichen Gericht, in dem Tun, Wollen, Wesen und Sein eines jeden Menschen aufgrund Gottes ein für allemal festgesetzten gerechten Maßstab be- bzw. ver-urteilt wird.

Das Wesen Gottes als ewigem, souveränen Schöpfer der Welt und allem darin ist wohl gerade deshalb das erste Zielobjekt eines anti-theistischen bzw. anti-christlichen Kulturkampfes.

In den folgenden Kurzbeiträgen wollen wir weiter betrachten, wie solch ein anti-theistischer bzw. anti-christlicher Kulturkampf in unserer Zeit Ausdruck finden kann. Folgende Aussage aus dem Lukasevangelium wird dabei ganz relevant und anschaulich:

Seine Bürger hassten ihn […]:
Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.‘“
(Lk 19:14)

[Fortsetzung folgt]

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Theismus, Atheismus, Antitheismus – und die Welt

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (6)

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Helmut Mehringer

Im letzten Artikel überdachten wir die Frage, ob bzw. weshalb es wichtig und nutzbringend wäre, für die Menschen in Obrigkeits- bzw. in Regierungsämtern beten. Auch begannen wir, darüber nachzudenken, was wir da eigentlich konkret beten sollen. Heute wollen wir da weiter machen und auch die geistliche Lage der Gesellschaft, in der wir leben, betrachten.

Wikipedia© definiert Theismus (von „theos“ = „Gott“) als „den Glauben an Götter bzw. eine göttliche Ordnung hinter allem Existierenden im Universum.“

Atheismus wird bei Wikipedia© als „Weltanschauung ohne Glauben an einen Gott oder Götter“ bezeichnet.

Antitheismus dagegen drückt eine „weltanschauliche Grundhaltung“ aus, „die jeden Glauben an einen Gott oder Götter zumindest als nicht sinnvoll ablehnt, manchmal darüber hinaus als schädlich und gefährlich einstuft, manchmal darüber hinaus aktiv gegen jede Form von Theismus eintritt und, als starker Antitheismus, Religion bekämpft.“

Welche Weltanschauungen offenbaren die verschiedenen Gesellschaften und Regierungen der Staaten und Staatsverbände dieser Welt eigentlich? Das zu realisieren ist auch wichtig dafür, wenn ich konkret und fruchtbringend für die Menschen in Regierungsämtern beten will.

Der Atheismus wird als ein Grundübel der Gesellschaft schon in den Psalmen angesprochen:

Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!»… Sie begehen verderbliche und gräuliche Handlungen; keiner ist, der Gutes tut. (Psalm 14:1)

Die Narren sprechen in ihrem Herzen: «Es gibt keinen Gott!» Sie handeln verderblich und greulich verkehrt; keiner ist, der Gutes tut.“ (Psalm 53:2)

Ernster für eine Gesellschaft ist der Anti-theismus. Mit seinen zwei Bedeutungen des griechischen Wortes „anti“ kann er einfach ein„anstelle von“, also ein Vertauschen ausdrücken. So kann z.B. der Begriff „anti-christlich“ bedeuten, dass der christliche Glaube – oder gar Jesus Christus, der Sohn Gottes – ausgetauscht wird gegen gegen einen anderen Glauben oder eine andere „göttliche“ Person oder Gegenstand. In Paulus Römerbrief spielt diese „Vertauschung“ (allasso bzw. metallasso) im ersten Kapitel dreimal eine sehr relevante Rolle! (Röm 1:23, 25, 26)

Die Vorsilbe „anti“ kann aber eben genauso bedeuten, „gegen“ etwas aktiv vorzugehen. Dann würde „antitheistisch“ bedeuten, „den Glauben an Götter bzw. eine göttliche Ordnung hinter allem Existierenden im Universum.“ (Wikipedia) als solchen aktiv, möglicherweise bis zu seiner Eliminierung, zu bekämpfen. „Anti-christlich“ müsste nach dieser Bedeutung eine Gesellschaft, eine Organisation oder ein Staat bezeichnet werden, der den christlichen Glauben mit dem Mensch gewordenen, gekreuzigten, auferstandenen und als Richter der Welt wiederkommenden Urheber des Lebens (Apg 3:15), Jesus Christus, dem Sohn Gottes, aktiv bekämpft, durch welche Methoden auch immer.

Wie könnte die Gesellschaft oder die Regierung des Landes, in dem du gerade lebst, am treffendsten bezeichnet werden? Parteiprogramme, Regierungserklärungen, Prioritäten, Gesetzgebung, Beurteilungen des jeweiligen Welt- und Gesellschaftsgeschehens und vieles mehr können uns oft Hilfestellung geben, um das zu beurteilen.

Beim nächsten Blog wollen wir einige konkrete gesellschaftliche Entwicklungen, Strömungen und Ziele betrachten und uns fragen, wie die geistlich eingeordnet werden können.

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Beten für die Regierenden – Nutzt das was?!

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (5)

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Helmut Mehringer

Wir sollen beten — für die Obrigkeit, Regierende, Präsidenten, Machthaber, Abgeordnete, ja sogar für Tyrannen und Diktatoren – das war es, was wir bei den Gedankenschnipseln vor einer Woche lernten. Das ist Gottes Wille und Gebot.

Aber hat das denn wirklich Sinn? Bewirkt das denn überhaupt etwas?

Bezüglich bestimmter Personen denken wir vielleicht so, auch bei vielen aktuellen Geschehnissen unserer Zeit. Macht es da wirklich Sinn, für „den“ oder „die“ zu beten? Oder für „das“ und „jenes“ auf der Weltbühne? Glaube ich da wirklich, dass Gott mein Gebet erhört oder eingreift?

Aus menschlicher Sicht scheint es oft wenig Sinn zu machen, für bestimmte „Obrigkeitliche“ zu beten. Das umso mehr, wenn ich sehen sollte, dass deren politische Regierungs-Agenda vielleicht nicht nur gottlos (a-theistisch) ist, sondern sogar nachdrücklich anti-theistisch oder gar anti-christlich, also entschieden gegen Gott und Gottes Sohn, Jesus Christus. (Bei einem künftigen Nachdenken werden wir uns damit näher befassen!).

Aber, bete ich im glaubenden Vertrauen, dass Gott auch wirklich handelt und eingreift, soweit es seinem Willen entsprechen sollte? Ist mein Glaube groß genug, wenn ich da die Probleme oder die Regierenden schaue?

Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berg sagen: Werde versetzt von hier nach dort!, und er wird versetzt werden; und nichts wird euch unmöglich sein. (Mt 17:20)

Besonders wenn mich hinsichtlich meines vertrauenden Betens kleingläubigen Zweifel überkommen, ist meine tiefe, intime Kenntnis des wahren Gottes von entscheidender Bedeutung. Zu ihm bete ich ja um seine Hilfe und sein eingreifendes Handeln.

Oswald Chambers (1874-1917) dachte auch einmal darüber nach und fragte sich:

Achte ich beim Beten mehr auf den BERG, der versetzt werden soll, oder auf GOTT, der ihn wegnehmen kann?“

Fälschlicherweise richte ich meinen Blick zu oft auf die Probleme und auf übermächtige Regierende – also auf den „BERG“ – statt auf den ewigen, allmächtigen GOTT.

Ach, Herr, Jahweh! Siehe, du hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm:
Kein Ding ist dir unmöglich; (Jeremia 32:17)

Bei dem Gott, der sich uns sowohl in der Schöpfung als auch durch die Bibel offenbart (Psalm 19), ist alles, auch das uns noch so unmöglich Erscheinende, möglich. (Mt 19:26; Lk 1:37; 18:27).

Ich weiß, dass du, Gott, alles vermagst und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann.“ (Hiob 42:2)

Selbst das geringsten Maß an Glauben, das ich in meinem vertrauenden Gebet an den Tag lege, ist immer verbunden ist mit der ganzen Allmacht Gottes!

Der China-Missionar Hudson Taylor (1832 – 1905) realisierte das alles in praktischer und anschaulicher Weise während seines Lebens und Dienstes in China. Er schrieb einmal:

Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Gott.“

Weil er den großen, allmächtigen und souveränen Schöpfergott der Bibel tief und persönlich kannte, konnte er so vertrauend beten und leben, dass seine Lebensgeschichte vielen Menschen gerade heute Ermutigung und Ansporn dazu gibt, ebenso auf Gott vertrauend zu beten und zuleben.

Große Probleme und mächtige Menschen können (nur) so im Verhältnis zum großen, allmächtigen Gott und seinem Wesen zu beurteilt und gewertet werden. In seinem kleinen Büchlein „Gott versagt nie!“ stellt Taylor uns das zur Ermutigung und zur Herausforderung praktisch vor.

Der Glaube bewegt sich NICHT im Reiche des ‚Möglichen‘. Die Herrlichkeit Gottes wird nicht offenbar in dem, was menschlich möglich ist. Der Glaube beginnt vielmehr da, wo die Macht des Menschen endet. Der Glaube spricht: ‚Wenn „unmöglich“ das einzige Hindernis ist, dann kann es geschehen.“

Die Folgerung für mich ist daher:

(a) Investiere täglich viel Zeit damit, Gott, Gottes Wesen und Gottes Größe besser und tiefer kennenzulernen und viel Zeit mit Ihm im Wort (Bibel) und Gebet zu verbringen.

(b) Und lerne auch praktisch vom Leben solcher Gottesmänner wie Hudson Taylor, die uns das eindrucksvoll vorgelebt haben.

…die Leute aber, die ihren Gott kennen, werden fest bleiben und danach handeln.“ (Daniel 11:32b)

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Beten für Menschen in der Obrigkeit

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft? (4.)

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Helmut Mehringer

Beim vorhergehenden „Schnipsel“ dieser willkürlichen Sammlung einiger zeitrelevanter Gedanken ging es darum, dass wir für alle Menschen, besonders aber auch für Regierenden bzw. für all die, die mit obrigkeitlichen Machtbefugnissen ausgestattet sind, beten sollen (1.Tim 2_1-3). Es ging darum, dass jeder „Macht-Haber“ dieser Erde alle seine „Macht-Befugnisse“ letztlich vom obersten, nämlich dem „All-Mächtigen“ (Mt. 28:18) gegeben bekommt.

Beim ersten, ganz wichtigen Anliegen, für das wir in diesem Zusammenhang beten sollen geht es um die Menschen in obrigkeitlicher Stellung selbst, ganz persönlich also.

Da kein einziger Mensch sein ganzes Leben hindurch alles richtig (dem Willen und Wesen Gottes entsprechend) macht, denkt oder will, gebietet Gott allen Menschen überall…, Buße zu tun, weil ER einen Tag festgesetzt hat, an dem ER den Erdkreis in Gerechtigkeit durch einen Mann richten wird, den ER dazu bestimmt hat, und den ER für jedermann dadurch beglaubigt hat, dass ER ihn von den Toten auferweckt hat.“ nämlich Jesus Christus, den Sohn Gottes (Apg 17:30-31).

Anzunehmen ist, dass sich wohl nirgends auf der Welt alle die, die eine obrigkeitliche Stellung innehaben, sich dieser Tatsache bewusst sind. Ja, manche mögen solch einen Gedanken sogar entschieden ablehnen und bekämpfen. Lassen nicht manche Äußerungen, Entscheidungen oder Vorhaben mancher Politiker und Machthaber das annehmen?

Umso wichtiger ist es, dass für Machthaber und deren Mitarbeiter um so mehr und regelmäßiger gebetet wird, dass sie ihre hoffnungslose Stellung vor dem allmächtigen Richter der Welt er- und bekennen und sich Jesus Christus als ihren obersten Herrn und Gebieter anvertrauen (Röm 10:9-11). Denn ER ist ausnahmslos für jeden Menschen die lebens- und die Ewigkeit entscheidende Person: So wie jeder Mensch, so wird auch jeder noch so mächtige Machthaber und jeder noch so unbedeutende Abgeordnete oder Beamte einmal vor Jesus, dem „all-mächtigen“ Schöpfer- und Heiland-Gott erscheinen – entweder freudig ersehnt als seinem gnädigen, liebenden ERLÖSER, der bereits selbst die Strafe am Kreuz stellvertretend ein für allemal abbezahlt hat.

…wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist schon vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.“ (Joh 5:24)

– oder als seinem gerechten RICHTER, dessen Urteilsspruch feststeht: zeitlos-ewiger, unbeschreiblich qualvoller Strafvollzug im vollen Bewusstsein.

Wer an den Sohn [Gottes] glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn [Gottes] nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Joh 3:36)

So sind wir aufgerufen, ernsthaft gerade auch für das persönliche geistliche Wohl von Leuten in Machtpositionen – hohe oder niedrige – zu beten. Selbst im Alten Testament kann schon erahnt werden, wie wichtig das. So wird durch den Propheten Hosea beispielsweise festgestellt:

Wir haben keinen König mehr! Denn den HERRN haben wir nicht gefürchtet, und ein König – was kann der für uns tun?“ Sie [die Könige] reden leere Worte, schwören falsche Eide und schließen Bündnisse: So sprosst denn das Gericht auf wie Giftkraut in den Ackerfurchen.“ (Hos 10:3-4)

Lasst uns also gottesfürchtig vermehrt, ernster und regelmäßiger dafür beten, dass weltweit bestimmte „Obere“ von Herzen zum Herrn Jesus umkehren und sich ihm unterwerfen und anvertrauen.

Wenn wir das machen, dann wissen wir auch, dass sich deren evtl. Bekehrung sich auch auf ihre weitere Tätigkeit in obrigkeitlicher Stellung auswirken wird.

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Wer nicht glaubt, dass es Gott gibt, der ist schlimmer als ein Teufel.

Gott zu verleugnen ist eine Art von Atheismus,

die nicht einmal in der Hölle gefunden werden kann.“

Thomas Brooks (1608-1680)

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