Was brauchst du denn wirklich?

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He who has the Spirit in his heart
and the Scriptures in his hands
has all he needs.

A.MacLaren / T.Challies)

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Die Ehe – Familie – Kinder: Das Fundament für jede gesunde und beständige Gesellschaft (III.)

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (23.)

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„Als Erstes setzte Gott die Ehe aus Mann & Frau ein, nicht Staat, Regierung oder Experten. (T.K.) (1Mose 2:24; Matthäus 19:5; Markus 10:7-8; Epheser 5:31)

Helmut Mehringer

Ist es nicht so?

Die ersten Jahrzehnte dieses Jahrhunderts scheinen von Seuchen, Energiekrise, Krieg, Mangelwirtschaft, Inflation, und der Niedergang des bisherigen Wohlstandslebens ebenso gekennzeichnet zu sein, wie von einer ungewissen, manchem düster oder gar furchterregend erscheinenden Zukunft. Selbstüberschätzender Übermut und gottlose Selbstsicherheit scheinen mit ein Grund dafür zu sein, gepaart mit politischen und gesellschaftlichen Ideologien, die immer mehr dem ursprünglichen jüdisch-christlichen Weltbild zuwiderzulaufen scheinen. Die von Gott in der Bibel geoffenbarten Wahrheiten, Werte und Prinzipien sollen, so erscheint es doch, immer offener zerstört und durch Gegenteiliges ersetzt werden.

Das menschliche Leben mit seinem Anfang und End, Geschlechter & „Genderismus“, Ehe & Familie und die darin angesiedelte Erziehung der Kinder — für all diese für Gesellschaft, Staat und jeden Einzelnen grundlegenden Bereiche hat uns der sich in den Schriften der Bibel offenbarende Schöpfergott seine Prinzipien, Anleitungen und Gebote gegeben, um sie anerkennen und beachten zu können. Zu unser aller Wohl und zur Vermeidung von Misseren wie wir sie derzeit gerade „erleben“ müssen hat der liebende, allweise Ewige das getan.

Deshalb fassen wir heute zusammen, was die Bibel über diese Grundlagenthemen (Mann, Frau, Ehe, Kinder & Familie) sagt und wie es begründet wird. Es handelt sich dabei nur um eine Zusammenfassung dessen, was verschiedene christliche Gemeinden und Nachfolger Jesu Christi in unterschiedlichen Medien dazu als eine Art persönlichen Glaubensbekenntnisses von dem, was sie selbst aufgrund der Schrift glauben. („Wir glauben“ kommt daher in dieser Erläuterung immer wieder vor). Natürlich gibt es auch vielerlei andere Ansichten, sowohl in Theologie, Geselschaft und Politik. Aber gerade deshalb spornt mich diese Zusammenfassung dieser sehr kontrovers gelehrten und gelebten Themen beständig dazu an, sie im Gebet tiefer zu durchforschen und zu durchdenken.(*)

Schöpfungsordnung und Gottes Gemeinde der Erlösten

Wir glauben, dass Mann und Frau in den Augen Gottes und als Erlöste völlig gleichwertig und gleichrangig sind (Gal. 3:28; 1Pet. 3:7), auf Erden jedoch unterschiedliche Aufgaben zugewiesen bekommen haben um dadurch sowohl der sichtbaren als auch der unsichtbaren Welt göttliche Wahrheiten und Gottes vielfältige Weisheit kundzutun (Eph. 3:10). Begründet mit der Schöpfungsordnung, dem Sündenfall und der Stellung des Herrn Jesus Christus als Haupt und liebender Bräutigam Seiner Gemeinde der Erlösten soll sich die Frau daher dem Mann unterordnen.
(1Kor. 11:3-15; 14:34; 1Tim. 2:12-14; Eph. 5:23-32, 1:22-23).

Ehe und Familie

Wir glauben, dass Ehe und Familie vom Anfang der Schöpfung an eine liebevolle göttliche Einrichtung ist. Wir glauben, dass die legitime Ehe zwischen einem Mann und einer Frau der einzige legitime Rahmen für die Ausübung des göttlichen Geschenkes der Sexualität ist.
(1Mo. 2:24; 3Mo. 18:1-30; 5Mo. 23:17; Röm. 1:26-29; 1Kor. 5:1, 6:9; Eph. 5:5; Kol. 3:5-6; 1Thes. 4:1-8; 1Tim. 1:10; Heb. 13:4; Spr. 18:22, 19:14).

Sie wird zwischen einem einzigen Mann und einer einzigen Frau geschossen und dauert so lange an, als beide Ehepartner am Leben sind. Die Scheidung einer Ehe sowie die Frage einer eventuellen Wiederheirat stellt eine im Wort Gottes genau geregelte sehr seltene Ausnahmesituation dar.
(Eph. 5:5.31; Mt. 19:3-12; Mk. 10:7-9; Röm. 7:1-3; 1Kor. 5:11,7:10-11; 1Tim. 1:10, 3:2.12; Tit. 1:6; Off. 22:15)

Wir glauben, dass der EHEMANN das vor Gott verantwortliche Haupt der Familie ist (Eph. 5:22-24), seine Frau lieben wie sich selbst, sie fördern und sich für sie und ihr Wohl mit seinem Leben ebenso selbstlos einsetzen und hingeben soll, wie Jesus Christus Sein Leben für Seine Erlösten hingab (Eph. 5:25-33; 1Kor. 7:3-5). Er soll seine Frau und ihre Schwächen verstehen, sie als vor Gott gleichberechtigte Miterlöste ehren und ihre berechtigten Bedürfnisse erfüllen.
(Kol. 3:19; 1Pet. 3:7; 1Kor. 7:3-5)

Wir glauben, dass die EHEFRAU ihren Ehemann lieben, ihm in seinen von Gott gegebenen Aufgaben zur Seite stehen, sich ihm unterordnen und seine berechtigten Bedürfnisse erfüllen soll (1Mo. 2:18-24, 3:16; Eph. 5:22-24.33; Kol. 3:18; Tit. 2:4-5; 1Pet. 3:1-6; 1Kor. 7:3-5). Der bevorzugte Tätigkeitsbereich der Ehefrau und Mutter ist zu Hause in Heim und Familie (Tit. 2:4-5; 1Tim. 5:14; Spr. 31:10-31).

Wir glauben, dass die ELTERN – VATER UND MUTTER – ihre Kinder als Segen Gottes (Spr. 127:3-5, 128:1-4) lieben sollen (Tit. 2:4). Gott hat den Eltern die Aufgabe und Verantwortung gegeben (1Sam. 3:13) sie in gegenseitiger Übereinstimmung (Mt. 12:25) liebevoll in der Liebe und Furcht Gottes und ausgerichtet auf Jesus Christus und Sein Evangelium zu erziehen (Eph. 6:4; 5Mo. 6:6-9; Spr. 22:6; 5Mo. 4:9-10; 1Thes. 2:11; 2Tim. 3:15) und hierzu die vielfältigen Anweisungen und Ratschläge des Wortes Gottes zu beachten (Heb. 12:5-11; Spr. 13:24, 19:18.27, 22:6, 23:13-14; Eph. 6:4; Kol. 3:21; Jak. 2:9, 5:12; Lk. 15:20-24; 5Mo. 6:6-25).

Wir glauben, dass die KINDER ihren Eltern gehorchen (Eph. 6:1; Kol. 3:20; Spr. 1:8; 6:20-23; 15:5; Lk. 2:51; 2Tim. 3:1-2; Röm. 1:30.32) und sie respektieren sollen (Eph. 6:2-3; Mt. 15:4).

Wir glauben auch, dass das individuelle MENSCHLICHE LEBEN bereits bei der Empfängnis von Gott gegeben wird und dass jede ABTREIBUNG daher in Gottes Augen Mord eines Menschen darstellt (2Mo. 21:22-23, 23:7; Hi. 3:16; Ps. 51:5, 139:14-16; Jes. 44:24, 49:1.5; Jer. 1:5, 20:15-18; Lk. 1:44 ).

Was glaubst DU?

Und warum?

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(*) Diese Zusammenfassung ist ein Auszug aus einem Artikel über ein Glaubensbekenntnis aus dem Jahr 2014:
Was uns das Wort Gottes lehrt – Glaubensüberzeugungen und zentrale Anliegen einer örtlichen Gemeinde – Ein Beispiel

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Weitere Gedanken dieser Serie „Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?“ (HIER)

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Die Familie & ihre Lufthoheit – Fundament jeder gesunden Gesellschaft (II.)

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (20.)

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Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, seiner Frau anhangen und völlig eins mit ihr sein.“ (1Mose 2:24; Matthäus 19:5; Markus 10:7-8; Epheser 5:31)

Helmut Mehringer

Kürzlich (im Gedanken Nr.18, siehe HIER) betrachteten wir die von Gott mit seiner Schöpfung eingesetzte FAMILIE.

Es ging dabei darum, dass der sich in Bibel und Schöpfung offenbarende Gott den Menschen  komplementär als Mann (männlich) und Frau (weiblich) geschaffen hatte, um gemeinsam „Eltern“ zu werden, nämlich ein Vater & eine Mutter,die vor Gott gemeinsam im Bund der Ehe als „ein Leib“(also völlig eins) ein Leben lang verbunden leben. Als solche erhielten sie von Gott den Auftrag für gemeinsamen Nachwuchs. „Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan…“ (1Mose 1:28). Praktische Folgerungen daraus betrachteten wir bereits (hier).

Der lebenslange innige Bund eines Mannes mit einer Frau und daraus hervorgehende Kinder, das ist Gottes Kern und Fundament für Menschheit und Gesellschaft, noch lange bevor es so etwas wie Staaten, Nationen oder Regierungen gab. Allein die (im Normalfall) natürlichen Eltern erhielten von Gott Auftrag, Gebot und Recht, ihre Kinder gottgefällig und zu ihrem Wohl zu erziehen.

Die Eltern haben daher nicht nur das Recht, ihre Kinder zu erziehen. Sie sind auch verantwortlich für eine Erziehung ihrer Kinder entsprechend den gottgegebenen Prinzipien und Zielen. Sie werden dafür auch einmal von Gott zur Verantwortung gezogen und müssen Ihm gegenüber Rechenschaft ablegen, was immer sie auch glauben mögen.

„Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter!“ (Sprüche 1:8)

Hört, ihr Söhne, der väterlichen Mahnung und merkt auf, damit ihr Einsicht bekommt! Denn ich habe euch gute Anleitung gegeben; verlasst meine Weisung nicht! Denn als ich noch ein kleiner Junge war, zartes und das einzige Kind meiner Mutter, da hat mir mein Vater schon beigebracht: Merke dir meine Worte; halte fest an meinenAnweisungen in deinem Leben! (Sprüche 4:1-4)

Das Wort Gottes gibt uns vielerlei wertvolle Hinweise und Hilfen, wie Eltern ihre Kinder in ihrer Familie erziehen sollen und können, denn auf die von Gott als Grundlage und Fundament der Menschheit von Anfang an eingerichtete (in der Bibel definierte) „Familie“ ist das Fundament jeder menschlichen Gesellschaft, jedes irdischen Staatsgebildes und jeder menschlichen Nation, sofern diese gesund gedeihen, bestehen und dem wirklichen dauerhaften Wohl ihrer Bürger dienen soll.

Leider erscheint es in unserer Zeit, wie bereits in früheren Gedanken erwähnt, dass immer öfters und immer nachdrücklicher christliche Werte, Prinzipien und Wahrheiten „torpediert“ werden, d.h. mit antichristlichen Gegenstücken ersetzt werden.

Gerade die von Gott eingesetzte „FAMILIE“ in der im Wort Gottes beschriebenen und definierten Ausprägung (siehe Artikel # 18 u.a.) scheinen manche abschaffen zu wollen.

Man stelle sich nur vor, es gäbe irgendwo Regierende, die den Eltern das alleinige Erziehungsrecht ihrer Kinder in ihrer Familie streitig machen oder entziehen wollten und sowohl Erziehungsrecht als auch -inhalt der Regierung mit seinen Experten zu übertragen. Man stelle sich vor, es würde seitens politischen Machthabern verkündet werden:

Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten [oder Kinderzimmern] erobern.“

Wirklich?

Kinder, seid EUREN ELTERN gehorsam in dem Herrn; denn das ist recht [angebracht]. «Ehre DEINEN VATER und DEINE MUTTER», das ist das erste Gebot mit Verheißung: «auf dass es dir wohl gehe und du lange lebst auf Erden.»
(siehe 2Mose 20:12; 5Mose 5:16; Kolosser 3:20)

Und ihr Väter, reizt EURE KINDER nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in den Prinzipien, den Zielen und den Ermahnungen des Herrn (Gott). (Epheser 6:1-4)

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Familie – Fundament einer gesunden Gesellschaft

Ehe und Familie im Rahmen von Gottes Schöpfung & Heilsplan

UND:
Weitere Gedanken dieser Serie „Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?“ (-> HIER)

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Klima, Hitze, Dürre, Hunger (I.)

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (22.)

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Helmut Mehringer

Der vorhergehende Artikel (Nr.21) befasste sich damit, dass wir alle in unserem Leben tun können, was uns gut erscheint. Nicht vergessen dürfen wir aber, dass wir uns einmal für alles, was wir tun, vor dem ewigen und souveränen Schöpfergott veratworten müssen. Das gilt für Gross und Klein, für Regenten und für einfache Bürger.

„Mach, was deinem Herzen gefällt und was es für richtig hält . . . !“ DOCH SEI DIR GEWISS, dass Gott für dies alles Rechenschaft von dir fordern wird! DENN Gott wird jedes Tun ins GERICHT bringen, es sei gut oder böse gewesen. (nach: Prediger 11:9; 12:14)

Dabei denke ich immer öfters auch an unsere gegenwärtige Weltlage.

In Massenmedien, in der Politik und auch in Literatur und Film wird seit einiger Zeit viel von einer ‚Klimakatastrophe‘ bzw. von einem menschengemachten Klimawandel‘ gesprochen. Auch der heiße und regenarme diesjährige Sommer (2022) macht das überall zu einem besorgten Thema. Neben einer Corona-Pandemie, dem derzeitigen Kriegsgeschehen, der Energie- und einer beginnenden Finanz-, Wirtschafts- und Hungerkrise scheinen globale Krisen inzwischen zum Alltag zu gehören. Wer wird dies alles vor Gott zu verantworten haben?

Über Bedeutung, Ursachen oder Auswege solcher Krisen will ich hier nicht nachdenken, das machen bereits viele andere mit vielen verschiedenen Schlussfolgerungen.

Allerdings kam mir in diesen Tagen eine historische, dreieinhalb Jahre mit Dürre und Hunger andauernde Klimakatastrophe in den Sinn. Kann denn die uns in unserer jetzigen globalen Situation hilfreich sein? Ich bin davon überzeugt!

Was ist damals geschehen?

Die antigöttliche Regierung:

Im neunten Jahrhundert vor Christus wurde AHAB als Nachfolger seines Vaters Omris König des Nordreiches Israel und herrschte als solcher 22 Jahre lang.

„… und AHAB, der Sohn Omris, regierte über Israel in Samaria zweiundzwanzig Jahre […und] tat, was böse war in den Augen des Jahweh, mehr als alle, die vor ihm gewesen waren. Und […] er nahm auch noch ISEBEL, die Tochter Et-baals, des Königs der Sidonier, zur Frau und er diente [von da an] dem Baal und betete ihn an. In Samaria hatte er Baal einen Tempel und einen Altar gebaut. Auch machte Ahab ein Aschera-Standbild. Und Ahab tat noch mehr, um JAHWEH, den Gott Israels, zu reizen, als alle israelischen Könige, die vor ihm geherrscht hatten.“ (1Könige 16:29-33)

Baal war eine im vorderen Orient als Gott der Fruchtbarkeit, des Regens und des Sturms verehrte Gottheit. Als Götze wird er im Alten Testament oft erwähnt.

Das hochmütige, selbstsichere, ich-zentrierte antigöttliche Regentenehepaar Ahab und Isebel waren Anhänger des Baal-Kultes und beteten diesen Baal an. Die meisten der ‚Propheten‘ bzw. Verkündiger und Prediger des sich in der Bibel offenbarenden wahren, einzigen und ewigen Schöpfer-Gottes Israels, JAHWEH, wurden folglich umgebracht. Der Baalskult sollte Anbetung, Verehrung und das Vertrauen auf JAHWEH, dem biblischen Gott, ablösen.

Die Regentschaft Ahabs kennzeichnete den Tiefststand des geistlichen Niedergangs des Volkes Israel.

Um Regenten und Volk zur Besinnung und zur Umkehr zu bringen, sandte Jahweh, der Gott Israels einerseits eine landesweit wahrzunehmende harte „Klimakatastrophe“ sowie einen Propheten, der Absicht, Bedeutung und Ausweg aus der Katastrophe erläutern sollte.

„Da sagte ELIA, der Thisbiter, aus Thisbe in Gilead, zu AHAB:“ (1Kö 17:1a)

Über die Herkunft Elias ist darüber hinaus nicht viel bekannt. Der Bericht seiner Lebensgeschichte beginnt hier (1 Könige 17:1) und endet sehr interessant in 2 Könige 2:11.

„Da sagte ELIA, der Thisbiter, aus Thisbe in Gilead, zu AHAB:
‚So wahr der JAHWEH, der Gott Israels, lebt, in dessen Dienst ich stehe:
es soll in den nächsten Jahren weder Tau noch Regen fallen,
es sei denn auf mein Wort!’“ (1Könige 17:1)

Gott lässt dem Regenten sein künftiges Gerichtshandeln erläutern.

Die von Gott geplante Gerichtsmaßnahme, nämlich eine landesweite Dürre, wird dem König als Verursachers von JAHWEH durch den beauftragten Elia angekündigt. Ebenso auch die Erläuterung, wie der König mit seinem Volk aus dieser „Klimakatastrophe“ wieder herauskommen können. Noch hätte der gottlose Regent seinen fatalen falschen Weg einsehen und bekennen können, um zum wahren Gott umzukehren. Die Warnung und das Angebot standen vor ihm.

Aber ist dieser Elia denn überhaupt ernstzunehmen? Das könnte sich der sich allmächtig und souverän wähnende Regent vielleicht gedacht haben.

Die wasserlose Dürre und die Hungersnot traten aber bald schon landesweit ein, für alle ersichtlich und dreieinhalb Jahre lang andauernd!

„Und es geschah nach Verlauf einiger Zeit, da vertrocknete der Bach, weil kein Regen im Land gefallen war.“ (1Könige 17:7 etc.)

Das ganze Volk hatte am gottlosen Unwesen des Herrschers, an seiner fehlenden Einsicht und seiner fehlenden Bereitschaft zur Umkehr zu leiden.

Während dieser nicht zu übersehbaren Katastrophe, die von jedem Bürger zu erleiden war, erweckte Gott die Aufmerksamkeit der gesamten Bevölkerung.

Die physische Dürre ohne Regen oder Tau – könnte das vielleicht ein Hinweis sein auf die geistliche Dürre (oder gar den geistlichen Tod?) des Regenten und vieler seiner Untertanen im Volk? Wie schaut es denn in deinem Land, unter deiner Regierung und inmitten deines Volkes aus?

  • Baal – oder GOTT/JAHWEH – wem glaubst, dienst und vertraust du? Wen betest du an?
  • Oder vielleicht bist ja du selbst dein Gott und Regent?
  • Hörst du Gottes Ruf zur Umkehr, den er auch dir durch solche Ereignisse liebevoll zukommen lässt? Gerade auch in dieser jetzigen Zeit?:
  • Umkehr von Gottlosigkeit oder Antigöttlichkeit!
  • Umkehr von Selbstvertrauen, Egoismus und Selbstgenügsamkeit („Ich schaffe das selbst…“)!
  • Umkehr von Unmoral, Bosheit, Gottes Schöpfungsprinzipien!
  • Hörst du Gottes „Ruf“ vor dem endgültigen Niedergang?

In den Evangelien wird Johannes der Täufer als Spiegelbild Elias dargestellt und dessen Warnungen und Umkehrrufe erläutert:

„Und viele von den Israeliten wird ER [JOHANNES der Täufer] zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen. Und ER wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des ELIA,
um die Herzen der Väter umzuwenden zu den Kindern und die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten [zu führen], dem Herrn ein [für sein Kommen] bereitetes Volk zuzubereiten.“ (Lukas 1:16-17)

Alles Hoffen auf den König und dessen Experten hilft nichts

„Und es vergingen viele Tage, da erging das Wort JAHWEHs an Elia im dritten Jahr,
sprach ER: Geh hin, zeige dich dem Ahab; und ich will Regen geben auf der Erde.
Und Elia ging hin, um sich dem Ahab zu zeigen.

Die Hungersnot aber war drückend (schwer) geworden in Samaria.“ (1Könige 18:1-2)

Im Lukasevangelium lesen wir darüber rückblickend:

[…] in den Tagen Elias, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen blieb, so dass eine große Hungersnot über das ganze Land kam; … (Lukas 4:25)

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Wie ging es dann weiter mit dieser schweren Hunger- und Klimatastrophe?

Und was kann uns dieses historische Handeln Gottes durch eine schreckliche „Klimakatastrophe“ in unseren Tagen heute sagen?

Was sollten wir alle (Volk und Regenten) daraus lernen?

In der Fortsetzung (Teil II.) werden wir uns darüber Gedanken machen.

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Weitere Gedanken der Serie „Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?“ HIER!

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Tretet auf und verkündet…!

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (21.)

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Helmut Mehringer

„Mach, was deinem Herzen gefällt und es für richtig hält . . . !“

DOCH SEI DIR GEWISS, dass Gott für dies alles Rechenschaft von dir fordern wird!

DENN Gott wird jedes Tun ins GERICHT bringen, es sei gut oder böse gewesen.

(nach: Prediger 11:9; 12:14)

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Durch die bisherigen Gedankenschnipsel hindurch betrachteten wir etliche Aspekte davon, wie Mensch und Gesellschaft sich mehr und mehr selbst zu „Gott“ und zur obersten Autorität zu machen scheint. In den nächsten Artikeln werden wir noch mehr solcher Hinweise aus dem praktischen Leben einer immer größer, lautstarker und artikulierter werdenden Mehrheit bedenken.

Dürfen wir es da noch wagen, manche abweichenden Standpunkte, Prinzipien oder Beurteilungen frei heraus zu sagen?

Oder dürfen wir es gar wagen, still zu bleiben? Das bewegt mich täglich.

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Segen Gottes – oder Verführung des Teufels?

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (19.)

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Helmut Mehringer

Waren die letzten Jahrzehnte unseres materiellen Wohlstands in der westlichen Welt eventuell weniger ein SEGEN GOTTES, als vielmehr eine VERFÜHRUNG SATANS?“

…so fragt der Autor des Leitartikels der jüngsten Ausgabe des Magazins „Gottes Wort den Völkern“ (Juli-August 2022), Friedemann Wunderlich, Missionsleiter der Mission für Süd-Ost-Europa (MSOE) e.V.

Nachfolgend nur ein Auszug aus diesem für uns alle nachdenkenswerten Artikel. In erster Linie geht es dabei um die Christen in der Ukraine und was der derzeitige Krieg für ihr Leben bedeutet. Weit darüber hinaus müssen diese Gedanken aber uns alle zum Nachdenken bringen.

Pandemie, Krieg, Energiefiasko, Teuerungsfiasko, wirtschaftlicher Niedergang, ein immer deutlicher antigöttliche Kurs von Gesellschaft, Kultur und Politik, etc., etc. Das ganze Weltgeschehen lässt heute viele Menschen erschüttert nach Ursachen und Auswegen fragen.

Und nicht nur manche Nachfolger des Herrn Jesus Christus kommen irgendwann dazu, mit dem Autor zu fragen:

Ist es möglicherweise GERICHT GOTTES, dass er es zugelassen hat,
dass die Götter der Welt unsere Bedürfnisse scheinbar gestillt
und wir die Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit dem Herrn verloren haben?

Friedemann Wunderlich schreibt dazu:

Christen in der Ukraine sind erschüttert

[…] Unser Mitarbeiter XX bringt es auf den Punkt, wenn er schreibt:

Alles, worüber ich schreibe, ist nicht Politik oder Statistik. Das ist unser wahres Leben heute: unsere Gefühle, unsere Erfahrungen, unsere Enttäuschungen und unsere Hoffnungen. Wisst ihr, bei allem, was man sieht und hört, könnte man verzweifeln.
Aber wir haben unseren HERRN, Gott, der unsere Kraft und Hoffnung ist, unter diesen Bedingungen zu leben. Wir wissen fest, dass wir immer bei IHM sein werden, egal was mit uns passiert.
Und wir möchten Gott dafür noch mehr verherrlichen.“

Gott will uns erschüttern

Es ist der Weg Gottes mit seinen Kindern in dieser Welt, dass wir vorbereitet werden auf die Ewigkeit. Wie schnell verlieren wir durch die Millionen Lichter der Welt, die uns mit irdischen Dingen blenden, die Sehnsucht nach dem Glanz des Himmels und nach der Herrlichkeit der Gemeinschaft mit unserem Herrn.

Was uns heute oft fehlt, ist die Erschütterung durch Gottes Wort. Worüber sind die Jünger Jesu an diesem Abend in Jerusalem so erschüttert? Sie sind so erschüttert, weil Jesus Christus ihnen die Diskrepanz zwischen ihrem Bekenntnis und dem praktischen Leben aufzeigt. So sagt er Petrus unmittelbar vorher: „Dein Leben willst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.“ (Johannes 13,38) Jesus traut ihnen allen zu, dass sie ihm untreu werden würden.

Und er unterrichtet sie weiter in seiner Schule. Sie sind seine Jünger, seine Schüler. Aller Stolz über die eigene fromme Leistung musste aus ihrem Leben verschwinden. Die Ereignisse der kommenden Tage, Wochen, Monate und Jahre würde sie alle überfordern. Sie mussten für ihr Leben lernen, dass sie ohne Jesus Christus nichts tun und ohne ihn nicht leben konnten. Der Herr Jesus wusste, dass die meisten von ihnen, deren die Welt nicht wert war, als Märtyrer sterben würden (siehe Hebräer 11,37-38). Doch Jesus Christus wird durch das Leiden der Gemeinde verherrlicht.

Der Glaube muss gereinigt werden

Dieses Bewusstsein der Abhängigkeit von Jesus Christus ist uns in unserer Zeit vielfach verlorengegangen, weil sich durch die Art und Weise unseres Gemeindelebens unser Glaube verändert hat. Unser materieller Wohlstand und unser Streben nach einem attraktiven Auftritt in der Welt haben vielen Christen die Sehnsucht für den Herrn und sein Wort genommen.

Wir erleben jetzt die Reinigung unseres Glaubens und die Reinigung unserer Gemeinden“, sagte mir einer unserer ukrainischen Brüder.
„Wir lesen intensiver in der Bibel, wir verbringen mehr Zeit im Gebet, weil wir alle unsere Abhängigkeit von Jesus spüren.“
In den Kriegsgebieten im Osten sind die Gemeinden voll mit Menschen, die Hunger nach Gottes Wort haben. Manche Bethäuser wurden zerstört, aber die Menschen treffen sich trotzdem. Von draußen hört man den Lärm des Krieges, drinnen suchen Menschen die Ruhe in der Gegenwart des Herrn.
„Warum haben wir diesen Hunger nach Gott, dem HERRN, nicht auch vor dem Ausbruch des Krieges in guten Zeiten schon gehabt?“, frage mich einer der Brüder selbstkritisch.

Was bedeutet diese Frage für uns, die wir solche existenziellen Krisen noch vor uns haben? Wie sehr haben wir uns an unseren weltlich abgesicherten Lebensstil gewöhnt. Wir empfinden es als unser Recht, dass es uns gut geht und sprechen dabei gerne vom Segen Gottes. „Uns geht es so gut, damit wir auch anderen Gutes tun können.“ So reden wir uns unser Leben schön. Wie schnell haben wir durch unseren westlichen Lebensstil den Hunger und den Durst nach Gott verloren? Gott erzieht seine Gemeinde durch Schmerzen, Leiden und Verluste für den Himmel. Und wir brauchen die Zeugnisse der Geschwister, deren Glauben jetzt geprüft wird und sich in der Krise bewähren muss. Mich bewegen diese Zeugnisse und ich möchte von den Geschwistern lernen.

Drängende Fragen

(1) Waren die letzten Jahrzehnte unseres materiellen Wohlstands in der westlichen Welt eventuell
nicht SEGEN GOTTES, sondern VERFÜHRUNG SATANS?

(2) Ist es möglicherweise GERICHT GOTTES, dass er es zugelassen hat,
dass die Götter der Welt unsere Bedürfnisse scheinbar gestillt
und wir die Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit dem Herrn verloren haben?

Gottesdienste ohne Unterhaltungswert

Der Gottesdienst der Gläubigen im Krieg reduziert sich auf das Wesentliche des Glaubens. Wer draußen den Lärm von Bomben und Granaten hört, der sucht drinnen keine Unterhaltung von Menschen, sondern hat Verlangen nach dem Wort Gottes. Unsere Geschwister berichten aus dem Donbass und anderen Kampfgebieten der Ukraine, dass an einigen Orten viele Geschwister geflohen und oft nur wenige Alte, Kranke und arme Familien zurückgeblieben sind.

Aber jetzt sind die Gottesdienste und Gebetsversammlungen voll mit Menschen, die Hunger haben nach Gottes Wort. An einem Ort waren sechs Gläubige übriggeblieben und nun treffen sich dort jeden Tag ca. 100 Menschen, um Gottes Wort zu hören.

Der Glaube beschränkt sich nicht mehr nur auf die Veranstaltungen am Sonntag, sondern täglich versammeln sich die Gläubigen und haben ihre Türen für andere weit geöffnet.
Ja, es ist gut und wichtig, dass wir alle Möglichkeiten nutzen, materielle Hilfen für Notleidende zu bringen. Aber die geistliche Not der Menschen ist um ein Vielfaches größer!
Deshalb ist und bleibt die Verkündigung des Evangeliums der wichtigste Auftrag der Christen in der Welt. Auch der Krieg in der Ukraine ist ein Aufruf Gottes an alle Menschen, sich mit Gott versöhnen zu lassen. […]

Der Krieg in der Ukraine ist auch ein Weckruf Gottes an uns.

Wir Christen im Westen brauchen die Erziehung Gottes,
„damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden“ (Hebräer 12,10).
Nur von Gottes Wort erschütterte Herzen können getröstet werden!

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Soweit der Auszug aus dem aktuellen Artikel von Friedemann Wunderlich (MSOE).

(HIER zu erhalten: https://www.msoe.org/)

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Familie – Fundament jeder gesunden Gesellschaft (I.)

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (18.)

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… Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein. (1.Mose 2:24)

Helmut Mehringer

In den zuletzt in dieser Reihe gemachten Gedanken zur Entwicklung der gegenwärtigen Gesellschaft betrachteten wir das ursprüngliche Fundament der menschlichen Gesellschaft, das entsprechend dem jüdisch-christlichen Weltbild jedem gesellschaftlichen Zusammenleben vorausging:

Der Mensch wurde komplementär als Mann (männlich) und Frau (weiblich) im Abbild Gottes geschaffen, um gemeinsam „Eltern“ (ein Vater & eine Mutter, die vor Gott gemeinsam im Bund der Ehe als „ein Leib“ ein Leben lang verbunden sind) gemeinsamen Nachwuchses zu werden. Die derart seitens des Schöpfers definierte, gewollte und beauftragte Familie (siehe 1.Mose 2:24) sollte von da an das Fundament für jeder dadurch entstehenden gesellschaftlichen Ordnung auf Erden sein.

Sehen wir nicht überall dort, wo dieses göttliche Familienordnung missachtet, verdreht oder gar abgeschafft wird, dass eine Gesellschaft am Niedergang ist und ihre Probleme überhand nehmen? Nicht nur manche der in der Bibel dokumentierten Beispiele (wie die Gesellschaft von Sodom und Gomorrha) sollen uns als Warnung dafür dienen.

Gerade in unserer Zeit scheinen diese Grundlagen nicht nur kaum mehr bekannt zu sein, sonder vielmehr immer deutlicher und offener durch entgegenlaufende Prinzipien oder Regeln bekämpft zu werden. Beim Untersuchen der Werte und Entwicklungen in Gesellschaft, Politik, Rechtsprechung und sogar Kirchen in vielen Ländern kann ich zu keinem anderen Schluss kommen.
„Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt! Wie wir es wollen! Bunt und divers! Und ständig anders!“ So hab‘ ich‘s kürzlich irgendwo – wohl recht treffend – gelesen.

Wenn die von Gott als Schöpfer gewollten und uns gegebenen grundlegenden Prinzipien für die Menschheit heute derart offensichtlich konterkariert werden, ist es dann erstaunlich oder überraschend, dass Probleme und Katastrophen in unserer Welt gerade derart überhand nehmen? Seuchen, Kriege und Kriegsgerede, Hunger, Inflation, Klima, Lebensängste, leere Regale im Supermarkt, etc.

Und gleichzeitig wird der Monat Juni nicht nur in Deutschland zum „Stolzmonat“ (Pride Month) der „LGBTQIA+“ usw. Bewegung erklärt.

Kann dies dem einen oder anderen nicht vielleicgt wie das trotzige, „stolze“ öffentliche Faustheben gegen Gott und seine Schöpfungsordnung gedeutet werden? Und dies besonders, wenn man sieht, dass dies mancherorts durch „queere“ „Gottesdienste“ in einer der Kirchen mitgefeiert wird?

Was wär wenn…

…das alles vielleicht (auch) ein aufrüttelndes Gerichtshandeln des allmächtigen Schöpfergottes wäre. Des Ewigen, gegen den immer mehr Menschen und Regierungen immer offener aufstehen, den Krieg erklären und sich selbst als „Gott“ und „Retter der Welt“ an seine Stelle setzen? Was denkst du??

Was wäre denn wirklich, wenn?

Bevor ich darauf weiter eingehe, will ich heute erst einmal auf einen Beitrag verweisen, der von der Bibel her ein paar grundlegende Gedanken zu diesem Thema erläutert:

(A) Mann, Frau, Ehe & Familie — und was die Bibel darüber sagt

(HIER zum Lesen)

(B) Ehe und Familie im Rahmen von Gottes Schöpfung & Heilsplan

(HIER lesen)

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Mann & Frau – Eltern & Kinder

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (17.)

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Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn;
männlich und weiblich schuf er sie.

Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen! (1.Mose 1:27-28)

… Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein. (1.Mose 2:24)

Helmut Mehringer

In einigen der bisherigen Absätzchen dieser Reihe habe ich bereits Gedanken zu Berichten über den Ursprung unserer Menschheit gemacht (zuletzt: 1. Mose 2:24). Dabei konnten wir bereits einige grundlegende Prinzipien der von Gott erschaffenen Menschheit, quasi „Schöpfungsprinzipien“ erkennen, auf die die Menschheit und ihr Zusammenleben aufgebaut ist. Fortfahren will ich heute erst einmal mit weiteren daraus ersichtlichen Aspekten.

Komplementär

Der Mensch (die Menschheit) wurde demnach von Gott in zwei komplementären, also gegensätzlichen, sich ergänzenden „Geschlechtern“ geschaffen, nämlich „männlich“ und „weiblich“. (Der Unterschied ist normalerweise im 23. Chromosomenpaar zu erkennen: Männer besitzen da ein X- und ein Y-Chromosom XY, Frauen andererseits zwei X-Chromosomen XX).

Aufgaben & Berufung

Da zur Zeit der Erschaffung des ersten Menschenpaares noch kein gesellschaftliches menschliches Umfeld existierte, ist dieser biologische, vom Schöpfer definierte Unterschied einzig. Unterstrichen wird dies auch mit der von Gott zu Beginn der Menscheitsgeschichte gegebenen komplemäntäre Aufgabenzuweisung: „Seid fruchtbar und mehrt euch.“

Damit ist auch biologisch verbunden, dass ein Mann (s)einer Frau „anhangt“ und „ein Fleisch“ werden. Gottes komplementäre (unterscheidende, aber sich ergänzende) Unterscheidung und Definition von „Mann“ und „Frau“ ist also sowohl biologisch ersichtlich, vor allem aber auch Aufgabenbezogen. Einflüsse von Gesellschaft oder Umfeld sind nicht erkennbar, ebenso wenig eine freie Wahlmöglichkeit dieser ersten Menschen.

Familie – Urzelle der menschlichen Gesellschaft

Die einzige „Gesellschaft“ die das erste Menschenpaar kannte, war die eigene Familie. Anfangs die beiden alleine, wohl bald dann schon „Vater, Mutter und Kind(er).

Schon von Anfang an ordnete unser Schöpfer-Gott die Familie als Fundament für jede kommende Gesellschaft. Gott definierte und ordnete sie von Anfang an wie folgt:

… Darum wird ein (1) MANN seinen (1) VATER und seine (1) MUTTER verlassen
und seiner (1) FRAU anhangen, und sie werden ein Fleisch sein. (1.Mose 2:24; Epheser 5:31; etc.)

Wurde diese ursprünglichen Anweisung für die Menschheit vielleicht bewusst simpel und eindeutig formuliert?

Eine viel tiefere Bedeutung

…steht aber hinter diesen Aufgaben und Eigenschaften von Mann, Frau, Ehe und Familie.

Ihr Männer, liebt eure Frauen,
wie auch Christus die Gemeinde geliebt
und sich für sie [in den Tod] hingegeben hat…
Dieses Geheimnis ist groß;

ich beziehe es auf Christus und die Gemeinde. (Eph 5:24 & 32)

Aber darauf wollen wir erst künftig einmal näher eingehen.

Was wäre wenn . . .

. . . wenn es irgendwie scheint, dass die Regenten des Landes, in dem du lebst, Gesetze erlassen, die mehr und mehr den Anschein erwecken, grundlegende Wahrheiten und Prinzipien Gottes (wie die bisher in dieser Artikelreihe genannten, zu konterkarieren? Was ist wenn du so etwas wirklich zu entdecken glaubst?

DANN: Bete für die Menschen in Regierungsverantwortung!

Sowohl für ihr Handeln, als auch dafür, dass sie sich besinnen und vor dem Schöpfer- Richter- und Heiland-Gott Buß tun (Apg 17:30-31; Joh 3:36).

JA, denn Beten für „die“ wirkt wirklich, so der Herr will!

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Müssen sich Christen der Gesellschaft anpassen!?

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (16.)

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„Ich muss euch Folgendes sagen und ermahne euch im Auftrag des Herrn: Ihr dürft nicht mehr so leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen. Ihr Leben und Denken ist von Nichtigkeiten bestimmt,“ (Epheser 4:17)

Seit einiger Zeit notiere ich unter dem Thema „Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft“ einige der Gedanken, die mir in der aktuellen Zeit mit ihrer gesellschaftlichen Entwicklungen durch den Kopf gehen. Sie fordern mich selbst nicht nur dauernd dazu auf, die jeweiligen Punkte weiter zu über- und durchdenken, sondern auch, für davon betroffene Menschen aus Sorge zu beten und sie aus gebotener Menschenliebe heraus ggfs. auch darauf hinzuweisen, wenn unser Heiland- und Schöpfergott in seinem Wort (Bibel) bei bestimmten Gegebenheiten möglicherweise von politisch korrekten „Main Stream“ Wertungen abweicht.

Eine Entgegnung, mit der man bei derartigen Äußerungen abweichender Standpunkte oft konfrontiert wird, ist: „Aber das machen doch ‚alle‘ so!“ Auch die Frage, ob sich Christen nicht der Gesellschaft einfach anpassen müssten, wird manchmal eingeworfen und dazu verschiedene Begründungen gegeben.

ABER: Müssen wir uns wirklich in allem einfach an die jeweils herrschende „Zivilreligion“ anpassen?

Ein kürzlich auf der Seite TheoBlog.de erschienener Beitrag* hatte diese Thematik aufgegriffen und aufgefordert, diesbezüglich von den Gemeinden der frühen Christenheit und deren Hauptmerkmalen zu lernen.

Anlehnend daran will ich auch etliche treue Gemeinden und Vorbilder in schwierigen oder feindseligen Epochen und Ländern bis heute mit einbeziehen: Einiges von dem, was sie kennzeichnete und was auch uns kennzeichnen sollte, um „auf (christlichem) Kurs“ zu bleiben, war:

  1. Ein zentrales klares Bekenntnis zum Glauben an Jesus Christus, dem Sohn Gottes, als exklusivem Weg zum wahren Leben (ewiges Heil) (Joh 14:6).
  2. Die tiefe persönliche Gemeinschaft mit Jesus Christus.
  3. Eine eindeutige Definition dessen, was es bedeutet, wirklich ein Christ zu sein.
  4. Eine klare Unterscheidung zwischen Gemeindeglied sein – oder nicht sein.
  5. Außenstehende einladen, Teil der Gemeindefamilie zu werden (Mission, Evangelisation)
  6. Enge Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe und Fürsorge (auch bei den Krankheiten, Pandemien, Kriegen, Hungersöten und Verfolgungen).
  7. Unterscheidende Moral-, Ethik- und Glaubenswerte (1Joh 2:6) – Christen leben anders als Menschen, die Jesus nicht nachfolgen (Eph 4,17; Apg 4:41ff.).
  8. Bereitschaft, für den Glauben auch zu leiden (Phil 1:29).
  9. Die feste, ewigkeitsorientierte Gewissheit als Grundlage für alles: Das Beste kommt erst noch – für immer.
  10. und andere . . . (an welche denkst DU?)

*© TheoBlog.de — Christen müssen sich nicht an die Gesellschaft anpassen

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Romans 8:26-27 – The Holy Spirit’s Intercession

(by Charles H. Spurgeon)

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Visit this precious article HERE!

Likewise the Spirit helps us in our weakness.
For we do not know what to pray for as we ought,
but the Spirit himself intercedes for us with groanings too deep for words.
And he who searches hearts knows what is the mind of the Spirit, because

the Spirit intercedes for the saints according to the will of God.
(Romans 8:26-27)

Read & Pray, Pray & Read!

—- German: —-
Lies und bete, Bete und lies!

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Schon bei Moses – Von Anfang an – Christus im gesamten Alten Testament

Auf welchem Weg geht unsere Gesellschaft?

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Schau die herausfordernde Erklärung von Steven Lawson HIER


In Deutsch: HIER!

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Der Mensch – Mann und Frau

Auf welchem Weg gehen wir und unsere Gesellschaft? (15.)

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Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen
und seiner Frau anhangen,
und sie werden ein [vereintes] Fleisch sein.“ (1.Mose 2:24)

Helmut Mehringer

Bisher sah ich aus dem ersten – chronologischen Teil des jüdisch-christlichen Schöpfungsberichts (1.Mose bzw. Buch Genesis der Bibel, Kapitel 1) dass…

(1.) der Mensch, wie alles Seiende, vom ewig-zeitlosen, souveränen und allmächtigen Gott mit Absicht und Plan erschaffen worden ist

(2.) der Mensch KEIN „Tier“ ist

(3.) der Mensch explizit als zweigeschlechtlich, nämlich „männlich und weiblich“ geschaffen wurde,

(4.) und er so irgendwie ein Abbild des biblischen Schöpfergottes ist (1.Mose 1:26-27; 2:15),

(5.) dem Menschen („männlich und weiblich“) zuerst geboten wurde:
“Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde…“ (1.Mo 1:28)

(6.) dem Menschen weiterhin den Auftrag erteilt wurde:
„…und macht sie [die Erde] euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alle Lebewesen, die sich auf der Erde regen!“

Die „Ehe“ – Das Fundament der menschlichen Gesellschaft

Aus dem zweiten Teil des Schöpfungsberichts, der einzelne Details herausgreift und erläutert (1.Mose 2), erfahren wir ergänzend unter anderem, dass…

(7.) Gott die Frau dem Mann als „Hilfe“ schuf und zur Seite stellte (1.Mose 2:18-23).

Dies ist die Grundlage für die Einrichtung der Ehe:

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein [vereintes] Fleisch sein.“ (1.Mose 2:24)

Die EHE wurde damit zeitlich schon VOR Gesellschaft, Volk, Staat oder Regierung eingesetzt, definiert und beschrieben.

Sogar (oder vor allem?) werden dabei die Eltern als ein „Vater“ und eine „Mutter“ erwähnt und explizit definiert. Und das alles zu einer Zeit, in der die ersten beiden Menschen noch kinderlos waren und es also noch gar keine Eltern gab.

Ist die „Institution“ der derart definierten Ehe ist damit nicht, zusammen mit den o.a. Audträgen (Nr. 5 & 6) das Ur-Fundament der gesamten von Gott geschaffenen Menschheit?!

(In künftigen „Gedankenschnipseln“ wollen wir uns damit weiter beschäftigen.)

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Man’s Ultimate Problem with God – and the Gospel

…und die Evangeliumsbotschaft

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Schau HIER die Kurzbotschaft über die schreckenerregendste Wahrheit der Bibel an. ( in Deutsch)

Und zieh die Konsequenzen für dich

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Man & Beast – Mensch & Tier

Is man really a mere beast? (Ist der Mensch wirklich nur ein Tier?)

© Tim Challies (linked)

Wenn es irgendetwas in der Welt gibt,
das einen Menschen in seinem Verhalten bestialisch macht,
dann ist es die Idee, dass er von einem Tier abstammt.

(DeWitt Talmage)
© Tim Challies https://www.challies.com/

Die jüngsten Gedanken beschäftigten sich vor allem damit, dass einer der Unterschiede zwischen uns Menschen und den Tieren gemäß den biblischen Berichten darin liegt, dass Menschen von Gott gezielt gewollt, gemacht und geschaffen wurden. Siehe dazu den Artikel HIER.

Dazu bekam ich dann das oben angeführte englischsprachige Zitat hinsichtlich dieses Unterschiedes und dessen Auswirkung in dieser Welt.

Trifft diese Aussage wirklich zu? Was meinst du?

Und wenn ja, was müssten wir dann tun, um „die Welt zu verbessern“?

Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt; […]
Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn!

(Römerbrief 8:22.38-39)

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— Fortsetzung folgt —

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