Ehe für alle!? (2) Sandburgen und verbogene Nägel

Helmut Mehringer

„Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben [o.: das Glaubensgut] bewahrt;“ (2Tim 4:7)

Nach dem gestrigen Kurzbeitrag zum aktuellen Thema „Ehe für alle“ (HIER) erinnert mich das obige Bild, das heute auf einem englischsprachigen Blogbeitrag zu sehen war, an unser Leben als Nachfolger des Herrn Jesus: Wird die vielfältige Brandung seitens des Meers der Welt (oder gar die aus manchen postmodernen christlichen Lagern) dazu führen, dass mein Leben und meine Entscheidungen (oder auch meine Scheu vor Entscheidungen) mein Bekenntnis zum auferstandenen Herrn & Heiland Jesus Christus widersprechen, zerstören, zunichte machen? — Oder dazu, dass  mein Bekenntnis bestätigt und unterstrichen wird? Mein Gebet und Mein Bestreben ist, dass ich trotz aller körperlichen Einschränkungen einmal mit Paulus sagen darf:

„Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eins aber tue ich: Vergessend, was dahinten, und mich ausstreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.( (Phil 3:13-14)

Täglich bete ich um diese Gnade für mich selbst, denn ich kenne mein Herz, wie ja Paulus das seine auch kannte und darüber betrübt war (Röm 7). Ich bete darum, dass mein Bekenntnis und Zeugnis in der Welt nicht eines Tages durch eine kräftige Welle aus dem Meer der Welt weggespült, ausgelöscht sein wird, wie es wohl mit obiger Sandburg früher oder später geschehen wird. Die Burg Rabeneck (siehe Bild am Artikelende) ist da für das Zeugnis der Erlösten des Herrn ein erstrebenswerteres Illustration als jene Sandburg oben am Artikelanfang!

Ein Bruder schrieb kürzlich einmal unter der Überschrift „Gruppendruck“:

„Gruppendruck ist […] ein großes Problem. Was tut man nicht alles, um […] akzeptiert zu werden! Dieser unangenehme Druck wird so lange auf uns lasten und die Freude aus uns quetschen, solange wir die Meinung anderer fürchten. Wir werden den Druck los, wenn wir nicht mehr an die Ablehnung der Menschen, sondern an die Annahme bei Gott denken. […].“

Nägel und Menschen haben eins gemeinsam: Sie sind nutzlos, wenn sie sich verbiegen.

CC0 – PD (pixabay)

[Der gesamte Artikel ist HIER zu lesen!]

Deshalb nun, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, lasst auch uns, […] mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf, hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der, die Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet, indem ihr in euren Seelen ermattet.“ (Heb 12:1-3)

Keine Sandburg am Meer:  Burg Rabeneck, Fränkische Schweiz, CC0-PD (openclpart.org)

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→ Fortsetzung HIER!

Siehe dazu auch:

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