Seuchen & Nöte (1) – C.H.Spurgeon

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Helmut Mehringer

In einem interessant Artikel in der Zeitschrift Bekennende Kirche* wurde ich in diesen Tagen daran erinnert, wie sich gewisse Glaubensmänner der letzten paar Jahrhunderte in „Pandemie-Zeiten“ verhalten haben. Ein solcher Mann war der immernoch bekannte Londoner Prediger Charles Haddon Spurgeon.

Die Cholera-Pandemie von 1846-60, die in Russland über eine Million Totesopfer brachte, forderte auch in London im Jahr 1854 etwa 14.000 Tote. Die Behörden stellten einige besonders betroffene Stadtteile unter Quarantäne. Die Gegend um Spurgeon’s Metropolitan Tabernacle blieb von dieser Maßnahme unberührt.

Spurgeon und seine Mitarbeiter intensivierten ihren Hirtendienst sogar. „Niemand von ihnen kam auf die Idee, die amtlichen Qurarantäne-Einschränkungen überzuerfüllen und dies als evangelistisches Zeugnis …auszugeben.“

Gemeindeglieder, die bei den Gottesdiensten nicht erschienen, wurden daheim aufgesucht und betreut. Besonders in dieser schweren Zeit schienen die Londoner wohl besonders auf das Evangelium anzusprechen.

Spurgeon sah diese Cholera-Epidemie in London „als eine von Gott geschenkte Möglichkeit, gerade jetzt das Evangelium den Menschen zu verkündigen.“

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QUELLE: Jürgen Burkhard Klauke, Christsein im Ausnahmezustand (Teil 1), in: Bekennende Kirch Nr. 84 (www.bekennende-kirche.de)

Über Jesaja 66:2

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