Das Evangelium – der beste Weg zu einem Leben zur Verherrlichung des Herrn (6/7)

Ermutigung veranschaulicht

CC0 – PD (pixabay)

Rick Thomas*, zusammengefasst und kommentiert von H. Mehringer

Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist. (1Joh 2:6)

…damit der Name unseres Herrn Jesus verherrlicht werde in euch (2Thes 1:12)

Besonders angesprochen haben mich in diesen Tagen Gedanken einer Predigt des amerikanischen Pastors Rick Thomas (HIER) zum Thema der praktischen Heiligung und der Korrektur des Verhaltens und der Gesinnung von Geschwistern – und zuallererst von mir selbst. Im folgenden habe ich versucht die nachdenkenswerten Ausführungen zusammenzufassen und wo nötig zu kommentieren:

Im ersten Teil dieser Serie lasen wir über Ricks Gedanken zu einigen populären, aber wenig hilfreichen und biblisch nicht fundierten Ansätzen zur Korrektur und Lebensveränderung, sei es gegenüber anderen oder auch hinsichtlich mir selbst. Hier nun ein weiterer Teil von Ricks Ausführungen hinsichtlich eines besseren Ansatzes. Mögen wir daraus lernen, wie wir biblisch fundiert und wirksam Geschwistern – und vor allem auch uns selbst – helfen, dem Herrn Jesus im täglichen Leben ähnlicher zu werden, zu seiner Ehre und Verherrlichung.

6. Ermutigung veranschaulicht

Meine Frau und ich versuchen, dies ständig bei unseren Kindern zu machen. Jedes unserer Kinder wird täglich ermutigt und gelobt. Wir „ertappen“ sie ständig dabei, dass sie etwas richtig machen, und wenn wir sie dabei „ertappen“, dann loben wir sie nicht nur, sondern wir können ihnen auch bewusst machen, dass das, was sie gerade getan haben, etwas war, was Jesus getan hätte. Außerdem hat eine solche Ermutigung vier Auswirkungen:

  1. Sie werden in ihrem guten Verhalten ermutigt.
  2. Sie erhalten Einblick darin, wie Jesus gehandelt hat, als er auf Erden lebte.
  3. Sie lernen, was gutes und akzeptables Verhalten ist.
  4. Gott wird für sein Wirken in ihrem Leben gelobt und es wird deutlich: Gott ist mit uns.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Lucia oder ich durch das Haus schleichen, in der Hoffnung unsere Kinder dabei zu erwischen, dass sie etwas richtig machen. Wenn wir sie dabei ertappen, dann lenken wir ihre Aufmerksamkeit darauf. Schleichst du durch dein Haus und versuchst andere dabei zu ertappen, dass sie etwas richtig machen? Hast du eine gut getrimmte Antenne für „Gut gemacht!“? Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, ist dieser Ansatz sehr viel zeitaufwändiger und schwerer umzusetzen, als kleinlich mit anderen zu sein. Unsere Kinder machen typischerweise mehr falsch als richtig. Es ist ein sehr viel größerer Aufwand, sie beim Gutestun zu erwischen. Aber wenn wir sie ertappen, dann motiviert sie das zu weiterer Veränderung.

Es ist die Güte Gottes, die zur Veränderung führt!

Fortsetzung folgt!

(Der gesamte Originalbeitrag ist HIER zu lesen)

Überblick über die gesamte Serie:

  1. Einleitung: Populäre, aber wenig hilfreiche Ansätze
  2. Bist du freundlich?
  3. Evangeliums-Amnesie – Hast du vergessen, wie viel dir vergeben wurde?
  4. Wie hast Du Dich verändert? – Was hat dich dazu bewogen dich zu ändern?
  5. Gottes Reichtum an andere weitergeben
  6. Ermutigung veranschaulicht
  7. Das Evangelium hilft mir, Versagen einzugestehen

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http://rickthomas.net, Kommentiert und zusammengefasst von H. Mehringer

(Der gesamte Originalbeitrag ist HIER zu lesen)

 

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