Das Evangelium – der beste Weg zu einem Leben zur Verherrlichung des Herrn (5/7)

Gottes Reichtum an andere weitergeben

CC0 – PD (pixabay)

Rick Thomas*, zusammengefasst und kommentiert von H. Mehringer

Besonders angesprochen haben mich in diesen Tagen Gedanken einer Predigt des amerikanischen Pastors Rick Thomas (HIER) zum Thema der praktischen Heiligung und der Korrektur des Verhaltens und der Gesinnung von Geschwistern – und zuallererst von mir selbst. Im folgenden habe ich versucht die nachdenkenswerten Ausführungen zusammenzufassen und wo nötig zu kommentieren:

Im ersten Teil dieser Serie lasen wir über Ricks Gedanken zu einigen populären, aber wenig hilfreichen und biblisch nicht fundierten Ansätzen zur Korrektur und Lebensveränderung, sei es gegenüber anderen oder auch hinsichtlich mir selbst. Hier nun ein weiterer Teil von Ricks Ausführungen hinsichtlich eines besseren Ansatzes. Mögen wir daraus lernen, wie wir biblisch fundiert und wirksam Geschwistern – und vor allem auch uns selbst – helfen, dem Herrn Jesus im täglichen Leben ähnlicher zu werden, zu seiner Ehre und Verherrlichung.

5. Gottes Reichtum an andere weitergeben

Schau dir noch mal genauer die Wortwahl in Römer 2,4 an. Paulus spricht von dem Reichtum von Gottes Güte, dem Reichtum Seiner Geduld und dem Reichtum Seiner Langmut. Dies sind die Mittel, die der himmlische Vater gebraucht um Veränderung zu bewirken.

Gebrauchst du den Reichtum der Langmut Gottes bei der Person, die du verändern willst? Wenn du diesen Reichtum nicht nutzt und stattdessen die oben genannten Ansätze verfolgst, die Gott nicht gefallen, dann machst du dir falsche Hoffnungen. Wirkliche Veränderung wird ausbleiben. Was du erreichen willst, wird nicht passieren, Beziehungen werden nicht vollständig hergestellt und Gott wird nicht verherrlicht.

Du fragst dich vielleicht: Was ist mit der Sünde der anderen? Was tue ich, wenn sie sündigen? Es bedeutet nicht, dass du einfach über Sünde hinwegsiehst. Nein, wir sollten Sünde niemals ignorieren. Ganz bestimmt nicht! Die Fehler bei anderen zu finden, fällt mir allerdings auch nicht schwer; und dir wird es wohl genauso gehen. Es fällt uns immer leicht, zu erkennen, wenn jemand anderes sündigt. Ich glaube, jeder von uns hat die Gabe, Fehler anderer zu entdecken. Die Sünde des anderen zu ignorieren ist also ganz bestimmt nicht unser Problem. Aber was ich einüben muss, ist, andere zu ermutigen. Das ist mein Problem. Über Ermutigung denke ich nicht von Natur aus nach. Ich mache es mir auch nicht automatisch zur Gewohnheit. Andere zu ermutigen ist etwas, woran ich arbeiten muss.

Was wir lernen müssen und worin wir uns üben müssen, ist, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf das Gelingen und den Erfolg unserer Freunde und Familienmitglieder richten, statt immer nur auf ihr Versagen. Wir müssen unseren Erkennungsmuskel für das Gedeihen anderer trainieren. Wenn wir andere dabei ertappen, dass ihnen etwas gelingt, dann müssen wir diese Momente, in denen Gottes Gnade bei ihnen wirkt, festhalten und herausstreichen. Wir müssen anfangen, davon zu sprechen, was wir erlebt haben und wie ermutigend es für uns war. Denke daran: Wenn du und ich etwas richtig machen, dann ist das ein Zeichen dafür, dass Gott wirkt. Nur durch seine Gnade, können wir irgendetwas richtig machen. Wenn du also jemanden ermutigst, weil ihm etwas gelungen ist, dann drückst du damit auch einen Dank für die Gnade Gottes in seinem Leben aus.

Fortsetzung folgt!

(Der gesamte Originalbeitrag ist HIER zu lesen)

Überblick über die gesamte Serie:

  1. Einleitung: Populäre, aber wenig hilfreiche Ansätze
  2. Bist du freundlich?
  3. Evangeliums-Amnesie – Hast du vergessen, wie viel dir vergeben wurde?
  4. Wie hast Du Dich verändert? – Was hat dich dazu bewogen dich zu ändern?
  5. Gottes Reichtum an andere weitergeben
  6. Ermutigung veranschaulicht
  7. Das Evangelium hilft mir, Versagen einzugestehen

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*© http://rickthomas.net, Kommentiert und zusammengefasst von H. Mehringer

(Der gesamte Originalbeitrag ist HIER zu lesen)

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