Das Evangelium – der beste Weg zu einem Leben zur Verherrlichung des Herrn (4/7)

Wie hast DU Dich verändert?

Und was hat dich dazu bewogen?

CC0 – PD (pixabay)

Rick Thomas*, zusammengefasst und kommentiert von H. Mehringer

Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist. (1Joh 2:6)

…damit der Name unseres Herrn Jesus verherrlicht werde in euch (2Thes 1:12)

Besonders angesprochen haben mich in diesen Tagen Gedanken einer Predigt des amerikanischen Pastors Rick Thomas (HIER) zum Thema der praktischen Heiligung und der Korrektur des Verhaltens und der Gesinnung von Geschwistern – und zuallererst von mir selbst. Im folgenden habe ich versucht die nachdenkenswerten Ausführungen zusammenzufassen und wo nötig zu kommentieren:

Im ersten Teil dieser Serie lasen wir über Ricks Gedanken zu einigen populären, aber wenig hilfreichen und biblisch nicht fundierten Ansätzen zur Korrektur und Lebensveränderung, sei es gegenüber anderen oder auch hinsichtlich mir selbst. Hier nun der vierte Teil von Ricks Ausführungen hinsichtlich eines besseren Ansatzes. Mögen wir daraus lernen, wie wir biblisch fundiert und wirksam Geschwistern – und vor allem auch uns selbst – helfen, dem Herrn Jesus im täglichen Leben ähnlicher zu werden, zu seiner Ehre und Verherrlichung.

4. Wie hast Du Dich verändert?

Kommen wir also zu einem biblischen Ansatz. Wie können wir anderen helfen, sich zu verändern? Dein Vater im Himmel möchte, dass du diese Methode anwendest, um anderen zu helfen sich zu verändern: Den ermutigenden Ansatz. Denke kurz mit mir über die folgenden Fragen nach:

  • Wie hast du dich verändert?

  • Was hat dich dazu bewogen dich zu ändern?

Obwohl du dir dessen vielleicht nicht bewusst bist, ist die Güte Gottes der Grund und die Motivation, warum du dich veränderst hast. Sie ist der Grund, warum ich mich täglich verändere. Gott ist mir sehr gütig gewesen, als er mich 1984 von Neuem geboren hat. Obwohl ich damals weder Johannes 3,16 noch irgendeinen anderen Bibelvers kannte, wurde mir bewusst, dass Gott mir seine Güte anbietet. Nein, ich habe es damals nicht so ausgedrückt, aber das war es, was mir grundsätzlich bewusst wurde. Gott hat seinen Sohn als Stellvertreter und als Bezahlung für jede meiner Sünden geopfert, die ich jemals begangen habe oder begehen werde. Das ist das Evangelium. Ich habe sein Angebot angenommen und so hat der Veränderungsprozess begonnen. Obwohl es jetzt schon viele Jahre her ist, dass er mich wiedergeboren hat, benutzt er immer noch denselben ermutigenden Ansatz, um mich in diesem Prozess weiterkommen zu lassen. Seine Methode, mich zu verändern, hat sich seitdem nicht geändert. Es war damals Gottes Güte, die mich verändert hat, und es ist heute noch Seine Güte, die mich verändert.

Das ist es auch was Paulus im Römerbrief (2,4) lehrt: „Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?“Ist dir bewusst, dass es Gottes Güte war, die dich zur Veränderung und Buße gebracht hat? Paulus warnt uns in diesem Vers auch davor, Gottes Güte als selbstverständlich hinzunehmen. Und so möchte ich dich fragen: Glaubst du, dass du Gottes Güte verdienst? Nimmst du sie wie für selbstverständlich für dich in Anspruch? Hast du vergessen, wie Gott dich verändert hat und dich weiter verändern will?

Fortsetzung folgt!

(Der gesamte Originalbeitrag ist HIER zu lesen)

Überblick über die gesamte Serie:

  1. Einleitung: Populäre, aber wenig hilfreiche Ansätze
  2. Bist du freundlich?
  3. Evangeliums-Amnesie – Hast du vergessen, wie viel dir vergeben wurde?
  4. Wie hast Du Dich verändert? – Was hat dich dazu bewogen dich zu ändern?
  5. Gottes Reichtum an andere weitergeben
  6. Ermutigung veranschaulicht
  7. Das Evangelium hilft mir, Versagen einzugestehen

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*© http://rickthomas.net, Kommentiert und zusammengefasst von H. Mehringer

(Der gesamte Originalbeitrag ist HIER zu lesen)

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