Das Evangelium – der beste Weg zu einem Leben zur Verherrlichung des Herrn (1/7)

Populäre, aber weniger hilfreiche Ansätze

CC0 – PD (pixabay)

Rick Thomas*, zusammengefasst und kommentiert von H. Mehringer

Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist. (1Joh 2:6)  …damit der Name unseres Herrn Jesus verherrlicht werde in euch (2Thes 1:12)

Besonders angesprochen haben mich in diesen Tagen Gedanken einer Predigt des amerikanischen Pastors Rick Thomas (HIER) zum Thema der praktischen Heiligung und der Korrektur des Verhaltens und der Gesinnung von Geschwistern – und zuallererst von mir selbst. Im folgenden habe ich versucht die nachdenkenswerten Ausführungen zusammenzufassen und wo nötig zu kommentieren:

1. Populäre, aber weniger hilfreiche Ansätze

Insbesondere ging es Rick darum, wie wir sowohl Geschwistern als auch uns selbst helfen können, dass wir in unserem praktischen Leben nach und nach dem Herrn Jesus ähnlicher werden. Dabei, so Rick, denken wir meist zuerst an den Anderen: „DU musst dich ändern!“ Rick schreibt dazu:

„Aber wie kannst du ihm dabei helfen? Vielleicht hängt dein Ehemann einer schlechten Gewohnheit an und du willst ihm helfen sich zu verändern. Aber wie gehst du das an? Vielleicht hast du eine Ehefrau, die ständig nur nörgelt und dich kritisiert. Wie kannst du ihr helfen, eine freundliche und fürsorgliche Frau zu werden?

Es gibt ganz unterschiedliche Wege, wie wir Menschen dazu bringen können sich zu verändern.

Zunächst erwähnt Rick einige oft praktizierte, aber meist wenig hilfreiche Ansätze:

  1. Beschämung: „Du zeigst dem anderen, wie dumm das war, was er getan hat.“
  2. Schuld zuweisen, Anklagen: „Du vergleichst sein armseliges Verhalten mit dem guten Verhalten einer anderen Person.“
  3. Drohen: „Du hämmerst dem anderen lautstark ein, was die Folgen seiner Sünde sein werden, wenn er so weiter macht.“
  4. Verurteilend demütigen: „Du demütigst ihn vor anderen und machst dich über ihn lustig.“
  5. Anhaltende Kritik: „Du hebst immer wieder die Fehler und Mängel des anderen hervor, so klein oder unbegründet sie auch sein mögen.“
  6. Zynismus: „Du meinst zu wissen, dass die Absichten des anderen nur selbstsüchtig und böse waren, auch wenn er etwas gut gemacht hat.“

Rick entlarvt diese Ansätze als heuchlerische und selbstsüchtige Manipulationsversuche, die wohl kurzfristig ‚Erfolg‘ zeigen mögen, letztlich aber den anderen dazu treiben werden, dass…

  1. er irgendwann seine Emotionen nicht mehr im Griff hat,
  2. er zur Verzweiflung getrieben wird und/oder
  3. du alle geschwisterliche Gemeinschaft mit ihm anhaltend zerstörst.

Rick fordert daher zur Selbstprüfung und Veränderung der eigenen Gewohnheiten auf:

„Wenn du ehrlich in dich gehst, wie schneidest du dann bei diesen Fragen ab? Findest du dich in irgendeinem dieser Ansätze wieder? Vielleicht wäre es einmal gut, deinen Ehepartner, deine Kinder oder einen engen Freund zu fragen, wie sie dich erleben und einschätzen, wenn es darum geht, andere zu motivieren sich zu verändern? Bist du bereit, um die Rückmeldung anderer in dieser Hinsicht zu bitten?“

„Bist du jemand, der andere zur Verzweiflung treibt? Wenn du es gewohnt bist, einen der oben genannten Ansätze einzusetzen, damit andere sich ändern, dann kann es durchaus sein, dass du sie zur Verzweiflung bringst, anstatt sie zu verändern. Ganz sicher wirst du auf diese Weise Freunde und Familie aus deinem Leben hinausdrängen. Ist es das, was du willst? Ich hoffe nicht. Und wenn doch, dann sind deine manipulativen Taktiken von gottlosen Sehnsüchten motiviert.“

Rick schließt damit, dass du mit deiner Annahme, dass sich bei dem anderen etwas ändern müsse, durchaus recht haben könntest. Das aber, so Rick, bedeutet dann noch lange nicht, dass die von dir praktizierten Ansätze richtig oder biblisch gerechtfertigt sind.

Er schlägt schließlich einen ganz anderen, biblisch fundierten und von Gott gesegneten Ansatz vor, der daher auch wirksam ist. Er denkt an einen Ansatz, der im Evangelium verankert ist und auf diesem basiert.

In folgenden sechs Beiträgen soll auf diesen von Rick Thomas erläuterten Ansatz eingegangen werden. Mögen wir daraus lernen, wie wir biblisch fundiert und wirksam Geschwistern – und vorallem uns selbst – helfen, dem Herrn Jesus ähnlicher zu werden, zu seiner Ehre und Verherrlichung.

Fortsetzung folgt!

(Der gesamte Originalbeitrag ist HIER zu lesen)

Die folgenden Beiträge im Überblick:

  1. Einleitung: Populäre, aber wenig hilfreiche Ansätze
  2. Bist du freundlich?
  3. Evangeliums-Amnesie – Hast du vergessen, wie viel dir vergeben wurde?
  4. Wie hast Du Dich verändert? – Was hat dich dazu bewogen dich zu ändern?
  5. Gottes Reichtum an andere weitergeben
  6. Ermutigung veranschaulicht
  7. Das Evangelium hilft mir, Versagen einzugestehen

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© http://rickthomas.net  (Der gesamte Originalbeitrag ist HIER zu lesen)

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Über Jesaja 66:2

Kelompok Kristen Berbahasa Jerman di Indonesia
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