Kannst du vor der Herrlichkeit Gottes erscheinen?

Gott, Sein Wesen, die Welt, Sein Auftrag & Du!

(C) Kek Senang

W. B. © soundwords.de

Jes 6,1-8: Im Todesjahre des Königs Ussija, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Throne, und seine Schleppen erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm; ein jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckte er sein Angesicht, und mit zweien bedeckte er seine Füße, und mit zweien flog er. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen, die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit! Und es erbebten die Grundfesten der Schwellen von der Stimme der Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. – Und ich sprach: Wehe mir! Denn ich bin verloren; denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen, und inmitten eines Volkes von unreinen Lippen wohne ich; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen. Und einer der Seraphim flog zu mir; und in seiner Hand war eine glühende Kohle, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte. Und er berührte meinen Mund damit und sprach: Siehe, dieses hat deine Lippen berührt; und so ist deine Ungerechtigkeit gewichen und deine Sünde gesühnt. Und ich hörte die Stimme des Herrn, welcher sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.


Nicht einer wird irgendeine Schwierigkeit in dem ersten Teile dieser Schriftstelle finden. Dass alle gesündigt haben, ist eine Tatsache, die jedermann anerkennt. Niemand ist so unwissend, sie zu leugnen. Auch der am meisten mit sich selbst zufriedene Mensch würde sich nicht weigern, den Platz unter dem Urteil „Alle haben gesündigt“ einzunehmen. Aber wie steht es mit dem zweiten Teil: „… und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“? Was bedeuten wohl diese Worte? Dass man wegen irgendeiner Pflicht zu kurz kommt, wird leicht verstanden, und dass dies hinsichtlich der Gerechtigkeit, die die Zehn Gebote fordern, gilt, ist auch nicht schwer zu sehen, aber bedeutet dass, das wir die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen? Hier wird eine neue Richtlinie, ein neuer Maßstab gegeben. Wie können wir ihn ausfindig machen?

Das große Gesicht, welches Jesaja hatte und das er in Kapitel 6 seines prophetischen Buches beschreibt, wird uns helfen. Lasst  uns die eingangs zitierten Verse betrachten.

[Den gesamten Artikel weiterlesen hier!]

[…] Ist es so mit uns? Unser Gott hat Boten nötig. Und Er wird sie aussenden – einige in zivilisierte, aber meist von Ungläubigen bewohnte Länder, andere in finstere Gegenden, wo Kannibalen leben, einige in die ausgedörrten Ebenen Afrikas, andere auf die Eisfelder zu den Eskimos und einige werden in der Nähe ihres Wohnortes arbeiten. Aber sie gehen als von Ihm gesandt. Und wenn kein Ruf an uns kommt, in entfernte Gegenden zu gehen, wenn unsere Aufgabe eine geringe und unser Wirkungskreis nur ein kleiner ist, kann uns doch eine köstliche Botschaft der Ruhe für Ermüdete anvertraut sein. In dem Haushalt der Natur hat der Sperling seinen Platz wie auch der Adler. Gottes Botschaften werden nicht nur in Worten ausgedrückt, wir können auch dann für Christum leben, wenn wir nicht predigen. Doch dies ist die Reihenfolge: erst Überführung, dann Reinigung und dann Weihung zum Dienste für Gott. Ihm sei Dank, jeder Gläubige ist passend gemacht für das himmlische Erbe, möchte aber auch jeder durch Gnade darnach trachten, „ein Gefäß zur Ehre zu sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werke bereitet“ (2Tim 2,21).

„Hier bin ich, sende mich.“

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