Freundschaft & Verlobung aus biblischer Sicht (1)

„Eine „Freundschaft“ zwischen den Geschlechtern vor der Ehe gibt es in der Bibel so nicht. Wenn es von Maria und Josef heißt, dass sie „verlobt“ waren (Matthäus 1,18), dann ist damit nicht eine Verlobung im modernen Sinn gemeint (also das Verkünden einer Heiratsabsicht), sondern bereits der Beginn einer Ehe. In Deutschland heiratet man vor dem Standesamt. Nach dem „ja“ vor dem Standesbeamten ist man verheiratet. In der Bibel dauert das Heiraten etwas länger. Es war ein dreiteiliger Akt aus „Verlobung“, Heimholung und sexuellem Vollzug der Ehe. Die „Verlobung“ war rechtlich der Beginn der Ehe. Deshalb überlegt Josef, als er von Marias Schwangerschaft erfährt, auch nicht, sie zu verlassen, sondern, ob er sich von ihr scheiden lassen soll (Matthäus 1,19). Obwohl nach der Verlobung Maria und Josef ein Paar waren, wohnten sie noch nicht zusammen und hatten auch noch keinen sexuellen Kontakt. Mit der Heimholung ist der feierliche Moment zu Beginn der Hochzeitsfeier gemeint, wenn der Bräutigam auszieht, um seine Braut zu sich ins Dorf zu holen. Abgeschlossen wird die Eheschließung mit der Hochzeitsnacht, in die eine Braut als Jungfrau geht (vgl. 5Mose 22,13-21).“[Hier den gesamten Artikel weiterlesen!]

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