„Muslimfreundliche“ Bibelübersetzungen sind kontraproduktiv – Sieben der Gründe dafür

Helmut Mehringer


pixabay CC0-PD

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Der folgende Beitrag wurde ausgehend von Erfahrungen im Rahmen der Missionsarbeit in Indonesien geschrieben. Er basiert in Punkten 1, 2 und 3 größtenteils auf dem englischsprachigen Artikel von Pierre Rashad Houssney 5 Reasons “Muslim Friendly” Bible Translations are Counterproductive“, im Original veröffentlicht auf http://biblicalmissiology.org1. Die Punkte 3. und 4. des Originals wurden wegen ihrer Themeneinheit inhaltsgleich zusammengefasst zum neuen Punkt 3. Vom Übersetzer wurden die eigenen Punkte 5., 6. und 7. ergänzt.


Bibelübersetzungen, die für Muslime „unanstößig“ erscheinen, sind gut gemeinte Versuche, die Bibel in einer Art anzubieten, die von Muslimen leicht angenommen und verstanden wird. Diese „Übersetzungen“ gebrauchen oft islamischen Wortschatz, islamisch anmutende grafische Elemente und Schriftsatz. Daneben lassen oft zusätzliche Koranverse z.B. in der Einleitung das Buch wie ein islamisches Buch erscheinen. Einige dieser Bibelausgaben ersetzen gar die Bezeichnungen für Gott als „Vater“ bzw. „Sohn“ mit alternativen, akzeptableren Begriffen.2

Die Befürworter solcher Bibelausgaben argumentieren, dass solche „Übersetzungen“ nötig seien, um Muslime zu erreichen. Viele Missionare, wie z.B. der Libanes-Amerikaner Pierre Rasahad Houssney3 bezweifeln, dass solche „muslimfreundliche“ Bibel-“Übersetzungen“ wirklich hilfreich sind. „Wir sollten die irrtumslose Schrift sprechen lassen und nicht unsere Meinungen, was in der Schrift für irgendeine Kultur in der Welt möglicherweise angenehm sei.“ (siehe: Bibelübersetzungen in islamischen Ländern4 ) Einheimische Gläubige in solchen Ländern lehnen solche „Übersetzungen“ in ihre Muttersprache oft sogar entschieden ab (siehe z.B den Artikel: Bibelübersetzungen in islamischen Ländern – Beschwerden,Trennungen und Kontroversen5.

Nachfolgend sieben der Gründe dafür, dass „unanstößige“, „muslimfreundliche Bibelübersetzungen“ mehr schaden als nutzen.

1. „Muslimfreundliche Bibelübersetzungen“ bestärken die Behauptung vieler Muslime, die Bibel sei verfälscht

Viele Muslime behaupten seit Jahrhunderten ohne irgendeinen tatsächlichen Beweis, dass Christen und Juden die Bibel verfälscht hätten. Während die biblischen Handschriften unverändert bleiben und nachprüfbar sind, trägt die Existenz von zahlreichen Übersetzungen mit zum Teil erheblichen Unterschieden zu dieser falschen Überzeugung unterstützend bei. Wenn Muslime in einer Übersetzung „Sohn Gottes“ lesen, in einer anderen „Vertreter“ oder „Gesandter“ Gottes, dann erscheint ihnen das als ein klarer Beweis dafür, dass die Bibel verfälscht ist.

2.. „Muslimfreundliche Bibelübersetzungen“ sind irreführend und täuschend

Auch wenn es vielleicht nicht beabsichtigt ist, so sind diese „Bibelübersetzungen“ doch insoweit irreführend, als sie auf den ersten Blick als ein islamisches Buch erscheinen. Sie benutzen oft islamische Kunstelemente und Grafiken für den Buchdeckel, Einleitungen und Überschriften beinhalten zudem manchmal sogar Koranzitate und die Namen von Propheten oder anderen Personen werden meist abgeändert und an den Sprachgebrauch des Koran angepasst.

Damit soll es offensichtlich dem Muslim einfacher gemacht werden, das Buch der Bibel zu akzeptieren und „besser zu verstehen“. Tatsächlich bewirkt diese Kamouflage aber, dass der Muslim denkt, er lese ein islamisches Buch. Ein Muslim, der dann anfänglich das Bibelbuch mit der irrigen Annahme, es handle sich um islamische Literatur, akzeptiert, wurde dann eigentlich hinters Licht geführt. Das widerspricht dem Prinzip von 2Kor 4:2 [Menge]:

Wir „…haben uns von aller schändlichen Heimlichtuerei losgesagt; denn wir gehen nicht mit Arglist (oder: Verschlagenheit) um, verfälschen auch das Wort Gottes nicht…“ Wir weigern uns, listige, schlaue Winkelzüge“ zu gebrauchen und „empfehlen uns vielmehr jedem Gewissensurteil der Menschen vor den Augen Gottes durch die offene Verkündigung der Wahrheit.“

Irreführung und Täuschung entspricht sowohl dem Wesen des Teufels ( Joh 8:44), als auch dem Wesen Allahs, der nach Sure 3:54 „der bester Täuscher [oder: Listenschmied] ist. Schlaue Täuschung – auch mit vermeintlich gutgemeinter Absicht – widerspricht aber dem Wesen des dreieinen Gottes (Joh 14:6, 1Joh 2:21) und macht einen Muslim, nachdem er die Täuschung entdeckt, noch resistenter gegenüber dem Evangelium.

3. „Muslimfreundliche Bibelübersetzungen“ täuschen nur unwissende Muslime

Letztlich würden sich aber ohnehin nur ungebildete und am eigenen Glauben weniger interessierte Muslime durch eine solche List täuschen lassen und annehmen, es handle sich um ein islamisches Buch. Halbwegs gebildete und religiös interessierte Muslime würden dagegen zu Recht aufgebracht und wütend angesichts solch einer hinters Licht führenden Taktik.

Muslime wissen in der Regel, dass Jesus als Sohn Gottes bezeichnet wird. Wenn auch viele Muslime nur eine recht oberflächliche Kenntnis des Koran haben, so wird doch den meisten von ihnen beigebracht, der christlichen Lehre von Jesus Christus als dem Sohn Gottes zu widerstehen. Eine „Bibelübersetzung“, die „Sohn Gottes“ und Gott, den Vater mit irgendwelchen islamisch angehauchten Begriffen übersetzt und damit sowohl die Gottessohnschaft Jesu als auch die Vaterschaft Gottes zu verschleiern versucht, wird für sie damit zu einem weiteren Argument für die Ablehnung des Evangeliums Jesu Christi. Dankenswerterweise vertauschen nicht alle muslimfreundlichen Bibelausgaben die Begriffe „Vater“ und „Sohn“ mit alternativen, „unanstößigen“ Begriffen, aber es ist schwer zu begreifen, warum so viele dieses Vorgehen doch für eine gute Idee halten.

4. Die Herausgabe einer „muslimfreundlichen Bibelübersetzung“ unterscheidet sich prinzipiell nicht von einer Koranausgabe mit einem Kreuz auf dem Buchdeckel

Stellen Sie sich vor: Jemand gibt ihnen ein Buch mit einem Kreuz auf dem Buchdeckel und dem Titel „Die Gute Botschaft“. Nachdem sie es aufgeschlagen und zu lesen begonnen haben, fühlen sie sich sofort „daheim“, denn es enthält auch vertraute Bibelverse in den Kapiteleinleitungen und verwendet typisch christlichen Sprachgebrauch. Aber dann, als sie vom „Propheten Moses“ lesen, wird es ihnen plötzlich klar, dass das Buch eigentlich eine Ausgabe des Koran ist, die speziell für christliche Leserschaft gemacht worden war. Wie würden sie sich fühlen und welche Schlußfolgerungen würden sie ziehen?

5. Eine „muslimfreundliche Bibelübersetzung“ verkündet einen falschen Erlöser, der nicht erlösen kann – und damit ein falsches Evangelium (Gal 1:8)

(1Joh 4:10.14) Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen SOHN gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden… Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der VATER den SOHN gesandt hat als HEILAND der Welt.

Nur ein Erlöser, der sowohl 100% Mensch als auch 100% Gott ist, kann wirklich erretten:

  • Nur ein Mensch kann sterben – und als Stellvertreter den Lohn der Sünde eines anderen tragen.

  • Nur der von Gott unmittelbar gezeugte Mensch Jesus Christus – der Sohn Gottes – ist von der Zeugung an frei von Sünde, anstatt geistlich tot zu sein – und so in der Lage ein absolut sündloses Leben zu leben – als „Lamm ohne Fehl und ohne Flecken“, um stellvertretend für die Erlösten ein sündloses, perfektes Leben zu leben und um stellvertretend für sie als sündloses Opfer das gerechte Urteil Gottes für ihre Sündenschuld zu tragen – dafür Genüge zu tun.

  • Nur der ewige Gott kann das stellvertretende Urteil der ewigen Verdammnis bzw. ewigen Gerichtsstrafe in „nur“ drei Stunden erfüllen – Nur Gott hat ewigen bzw. unendlichen „Wert“.

  • Nur der ewige Gott kann das stellvertretende Urteil für viele – mehr als einen – Menschen erfüllen. Nur Gott hat ewigen bzw. unendlichen „Wert“.

6. Eine „muslimfreundliche Bibelübersetzung“ verleugnet sowohl den Vater als Vater als auch den Sohn Gottes sowohl als Sohn als auch als Gott – und verkündet auch damit ein falsches Evangelium (Gal 1:8)

Glaube an den Sohn Gottes, Anbetung des Sohnes Gottes und Liebe gegenüber dem Sohn Gottes ist Grundlage dafür, den wahren Gott zu verherrlichen, ihm zu nahen und gerettet zu werden und ewiges Leben zu haben. Wie können wir es dann wagen, das wahre Wesen des Herrn Jesus und des Vaters im Himmel zu verstecken, zu verschleiern oder abzuleugnen?

(1Joh 4:15) Wer irgend bekennt, dass Jesus der SOHN Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.

(1Joh 2:22-23) …Dieser ist der Antichrist, der den VATER und den SOHN leugnet. Jeder, der den SOHN leugnet, hat auch den VATER nicht; wer den SOHN bekennt, hat auch den VATER (siehe auch 1Kor 16:22).

(Joh 5:23) Wer den SOHN nicht ehrt, ehrt den VATER nicht, der ihn gesandt hat. (siehe auch Joh 15:23; Phil 2:9-11)

(1Joh 4:2-3) Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus im Fleisch gekommen bekennt, ist aus Gott; und jeder Geist, der nicht Jesus [Christus im Fleisch gekommen] bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists

(1Joh 5:12-13) Wer den SOHN hat, hat das Leben; wer den SOHN Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des SOHNES Gottes. (Joh 20:31; Apg 4:12; 10:43)

(2Joh 9) Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den VATER als auch den SOHN.

7. „Muslimfreundliche Bibelübersetzungen“ setzen ihr Vertrauen mehr auf Menschenweisheit und Methoden anstatt auf den allmächtigen und souveränen Gott, der sein Wort nach seinem Willen zu all dem verwendet, wozu Er es gesandt hat.

Die Evangeliumsbotschaft ist seit 2000 Jahren allen Kulturen ein Anstoß . Sie ist uns gegeben, um unveränderten, ungeschminkt verkündet zu werden, nicht um dem Sünder „schmackhaft“ gemacht zu werden.

(1Kor 1:17-18) Denn Christus hat mich nicht ausgesandt, zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen; nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz Christi zunichtegemacht werde. Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft. (vgl. Röm 1:16)

Die Ungläubigen sind nicht deswegen ungläubig, weil wir es nicht schaffen, ihnen das Evangelium schmackhaft und unanstößig zu verpacken, sondern weil sie – wie alle Menschen, von Natur tot sind in Sünden und Vergehungen (Eph 2:1.4) und als solche vom Teufel verblendet werden. Deswegen können und wollen sie nicht zum Sohn Gottes als ihren Herrn und Erlöser kommen (Joh 5:40, 12:39-40).

(2Kor 4:3-4.6) Wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen, in denen der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, der das Bild Gottes ist.

Der dreieine Gott ist es, der schöpfend – Leben schaffend ins Herz von Ungläubigen wirken muss, um mittels des Wortes Gottes – des Evangeliums neue Leben und Erkenntnis des Sohnes Gottes, seiner Herrlichkeit und seines Heilswerkes zu schaffen.

(Eph 2:5) [Gott] hat auch uns, als wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr errettet (vgl. Eph 2:1)

(1Pet. 1:23) die ihr nicht wiedergeboren seid aus verweslichem Samen, sondern aus unverweslichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes…

(Jak 1:18) Nach seinem eigenen Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt… (Joh 1:12-13)

(2Kor 4.6) Denn der Gott, der sprach: Aus Finsternis leuchte Licht, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.

Der Herr hat gerade die für alle Menschen aller Kulturen anstößige Botschaft des Evangeliums auserkoren, um Menschen zu retten, damit offensichtlich wird, dass es ein Werk des allmächtigen Gottes ist.

(1Kor 1:21-24) …so gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten; weil ja sowohl Juden Zeichen fordern als auch Griechen Weisheit suchen; wir aber predigen Christus als gekreuzigt, den Juden ein Anstoß und den Nationen eine Torheit; den Berufenen selbst aber, sowohl Juden als auch Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

(Röm 10:17) Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort.

Das Wort Gottes ist das Mittel, durch das Gott alles vollbringt was Er sich vorgenommen hat – alles – wie es z.B. in den Berichten aus Philippi in Mazedonien oder aus Antiochia in Pisidien deutlich wird:

(Apg 16:14) Und…Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, die Gott anbetete, hörte zu, deren Herz der Herr auftat, dass sie Acht gab auf das, was von Paulus geredet wurde.

(Apg 13:48) Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele zum ewigen Leben bestimmt waren.

Deswegen hat Gott immer wieder darauf hingewiesen und verheißen:

(Jes 55:10-11) Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dahin zurückkehrt, wenn er nicht die Erde getränkt und befruchtet und sie hat sprossen lassen und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird das ausrichten, was mir gefällt, und das durchführen, wozu ich es gesandt habe.

(Jer 23:29) Ist mein Wort nicht so – wie Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

(1Kor 1:18) Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.

(Heb 4:12) Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert…

Schlußfolgerung

Während der letzten 1400 Jahre haben viele Christen das Wort Gottes treu bewahrt und verteidigt. Unglücklicherweise ist es unsere Generation, die solche dramatisch falschen „Übersetzungen“ ermöglicht und für gut heißt, die Schriften anderer antichristlicher Religionen imitieren und dabei – was noch fataler ist – zentrale Glaubensinhalte wie das Wesen des dreieinen Gottes preisgibt.

Lasst uns daher mit Paulus mutig und treu das Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, verkünden – gerade durch treue, klare Übersetzungen des Wortes Gottes und durch dessen ungeschminkte Verkündigung. Und lasst uns dabei stets unter vertrauensvollem Gebet es unserem Herrn überlassen, Sein Wort wirksam zu gebrauchen, um in Herzen von Ungläubigen Seinen „Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi“ leuchten zu lassen und neues ewiges Leben zu schaffen – anstatt das Wort schmackhafter machen zu wollen und es damit sowohl verfälschen als auch seiner Kraft zu berauben. Wenn uns verheißen ist, dass es der Herr ist, der durch Sein Wort wirken will, tun wir gut daran, es immer besser kennenzulernen und stets so ungeschminkt, ungeschönt, und klar wie möglich zu verkünden. Dabei sollten wir uns hüten, das „Schwert“ des Wortes Gottes nicht in Watte zu packen und stattdessen stets um das allmächtige Wirken des Herrn durch mittels seines anstößigen Wort beten.

(2Tim 4:1-5 [Menge]) Ich beschwöre dich vor dem Angesicht Gottes und Christi Jesu, welcher dereinst Lebende und Tote richten wird, und bei seiner Erscheinung (Wiederkunft) und bei seiner Herrschaft:

Verkündige das Wort, tritt damit auf (oder: dafür ein), du magst gelegen oder ungelegen kommen, überführe, weise zurecht, ermahne mit allem Aufwand von Langmut und Belehrung! Denn es wird eine Zeit kommen, da wird man die gesunde Lehre unerträglich finden und sich nach eigenem Gelüsten Lehrer über Lehrer beschaffen, weil man nach Ohrenkitzel Verlangen trägt; von der Wahrheit dagegen wird man die Ohren abkehren und sich den Fabeln zuwenden.

Du aber bleibe nüchtern in jeder Hinsicht, nimm die Leiden auf dich, richte die Arbeit eines Predigers der Heilsbotschaft aus und versieh deinen Dienst voll und ganz.

(2Kor 2:17, 4:2) Denn wir verfälschen nicht, wie die Vielen, das Wort Gottes, sondern als aus Lauterkeit, sondern als aus Gott, vor Gott, reden wir in Christus. [Wir] …haben uns von aller schändlichen Heimlichtuerei losgesagt; denn wir gehen nicht mit Verschlagenheit um, verfälschen auch das Wort Gottes nicht, empfehlen uns vielmehr durch die offene Verkündigung der Wahrheit jedem Gewissensurteil der Menschen vor den Augen Gottes. (Gal 1:10, 1Thes 2:4).

Fußnoten


Siehe auch:

Jesus Christus im Koran: Neue Ansätze in Mission und Verkündigung

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