Bedenke die Realität der Hölle!

Ohne Jesus gibt es aber keinen Himmel! Weichei-Evangelisten, die das Gericht unterschlagen, legitimieren Psychotricks, die dem Zeitgenossen einen …Himmel ohne Hölle vorgaukeln. 

Lutz Scheufler, Jugendevangelist, Idea spektrum 14.12.2010

Thomas Lange*

In seinem Buch „Am Ende siegt die Liebe“, vertritt Rob Bell die Auffassung der Lehre der Allversöhnung, die besagt, dass letztlich alle Menschen gerettet werden und keiner in die ewige Gottesferne muss. Doch solcherlei Aussagen halten einer Prüfung anhand der Bibel nicht stand. So sehr wir uns menschlich gesehen wünschen, dass niemand verloren geht, so deutlich zeugt die Heilige Schrift davon, dass letztlich alle nicht wiedergeborenen Menschen verdammt werden.

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Diese Erde ist alles an Hölle, was ein wahrer Christ jemals erleiden muss – und das einzige an Himmel, das Ungläubige jemals genießen werden. (Jonathan Edwards)

Jesus selbst hat über wenige Themen mehr gesprochen, als über die Realität der Hölle. Sie wird uns beschrieben als ein realer Ort der ewigen Qual.

Psalm 21,9-10 erläutert uns dies eindringlich:

„Deine Hand wird alle deine Feinde finden, deine Rechte wird finden deine Hasser. Einem Feuerofen wirst du sie gleichmachen, zur Zeit deines Erscheinens; der HERR in seinem Zorn wird sie verschlingen, und Feuer wird sie verzehren.“

William C. Nichols sagte:

„Die Hölle ist ein Ofen eines unauslöschlichen Feuers. Ein Ort der ewigen Strafe, in dem ihre Opfer sowohl in ihrem Körper als auch in der Seele gequält werden. Entsprechend ihrer sündhaften Natur, den tatsächlich begangenen Sünden, und der Menge Licht, dass sie ablehnten.“ (38)

Die Hölle ist demnach ein Ort, an dem Gottes Zorn als ein verzehrendes Feuer offenbart wird. In diesem Feuer werden die Verlorenen brennen, aber nicht verbrennen. Der brennende Dornbusch in 2.Mose 3,2 gibt uns einen Hinweis, dass das Feuer Gottes ein anderes zu sein scheint, als wir es kennen. Die Menschen im Höllenfeuer  leben mit unbefriedigten Lüsten und Verlangen in Qualen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Die Eigenschaften dieses Ortes, der in der Bibel verschiedene Namen trägt, lassen einen erschaudern.

Es ist ein Ort der Qual und der Verlassenheit. Alles was dort geschieht, wird niemals enden. Es gibt keine Chance auf Verbesserung der dortigen Umstände. Es ist ein Ort, wo man leicht hineinkommt, aber niemals wieder heraus.

Sicher haben wir uns schon mehrfach gefragt, wie lange die Ewigkeit dauert? Erwin Lutzer zeigt folgenden Vergleich:

„Stellen wir uns einen Vogel vor, der einmal in einer Million Jahren auf die Erde kommt und ein Körnchen Sand mit auf einen entfernten Planeten nimmt. Auf diese Art und Weise würde es Tausende von Milliarden Jahren dauern, bis der Vogel auch nur eine Handvoll Sand weggetragen hat. Lassen sie uns nun dieses Bild ausdehnen und nachdenken, wie lange es dauern würde, wollte der Vogel den Strand der Nordsee und danach die anderen Tausende von Stränden der Welt wegtragen. Und danach könnte der Vogel anfangen, die Berge und die Erdkruste abzutragen. Wenn der Vogel die gesamte Erde an einen fernen Planeten transportiert hätte, hätte die Ewigkeit gerade einmal begonnen.“ (39)

Jesus hat die Menschen oft vor dem Ort gewarnt, wo das „Weinen und das Zähneknirschen“ ist (z.B. Mt 13,42). Er warnte vor Gottes Zorn und das er „Seele und Leib verderben kann in der Hölle.“ (Mt 10,28)

Ganze dreimal zitierte Jesus den letzten Vers aus dem Propheten Jesaja (Jes 66,24), um zu betonen, wie furchtbar dieser letzte Aufenthaltsort ist:

„Wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“ (Mk 9,44.46.48)

Geschaffen wurde sie für den Satan und seine Dämonen (Mt 25,41-46; Offb 20,10). Aber es werden ebenfalls alle Menschen an dieser „Endstation Hoffnungslosigkeit“ ankommen, die nicht um die Vergebung ihrer Sünde durch Jesus Christus wissen (Offb 20,12-15).

Der Zorn Gottes ist der brutale Eifer, der sich an allen Menschen in alle Ewigkeit entladen wird, die ihre Knie zu Lebzeiten nicht vor Gott gebeugt haben (Joh 3,36). Einen Vorausblick erhalten wir, wenn wir zurück nach Golgatha blicken. Dort hat der heilige Gott seinen Sohn zermalmt. Einer der, aus menschlicher Sicht, am schwersten zu verstehenden Verse der Bibel ist sicher Jesaja 53,10: „Doch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen.“

Christus erduldete drei Stunden lang, ein, über ihn hereinbrechendes Zorngericht Gottes, was an Intensität ohnegleichen war. Und wenn Gott bereit war, seinen geliebten Sohn für uns zu geben, ihn zu zerschlagen, was wird er dann erst mit den Menschen machen, die ihn ablehnen und seinen Sohn mit Füßen treten?

Eric Alexander sagte:

„Der tatsächliche Horror nicht in Christus zu sein ist, dass es keinen Schutz gibt vor dem Zorn Gottes! Keinen Schutz.“ (40)

Ist der Gedanke nicht schrecklich, dass meine ungläubigen Familienmitglieder, meine Verwandten und andere nahe stehende Menschen bereits jetzt auf dem Sprungbrett zur Hölle stehen? Sie befinden sich an der Schwelle zur Ewigkeit. Sollte diese Dramatik nicht Motivation genug sein, sie zu warnen und sie zu bitten, sich mit Gott  versöhnen zu lassen?

In der Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus (Luk 16,19-31) lesen wir, wie der reiche Mann, nachdem er gestorben war, am Ort der Qual seine Augen aufschlug und große Pein litt. Er rief nach Wasser zum Kühlen seiner Zunge. Gleichzeitig schrie er lauthals mit zitternder Stimme, man solle doch seine Verwandten vor der Hölle warnen, weil dieser Ort so schrecklich sei.

Manchmal besuchen wir einen Friedhof, um ein Grab zu pflegen, Blumen zu gießen oder einer Beerdigung beizuwohnen. Kann es möglich sein, dass dann die ungläubigen Toten aus voller Kehle zu uns rufen und uns auffordern, zu ihren Bekannten und Verwandten, zu ihren Familien und Freunden zu gehen, um die Rettungsbotschaft zu erzählen?

Macht uns ein solcher Gedanke nicht nachdenklich?

Folgende Begebenheit fand man bei William Booth, dem Gründer der Heilsarmee:

„Als William Booth die Heilsarmee in den Slums von London gründete, dauerte es nicht lange, bis er einige hingegebene junge Leute um sich scharte, die seine Last für die Ausgestoßenen teilten. Bald hatte er ein Training für sie – mit dem einzigen Zweck, ihnen beizubringen, wie sie Menschen gewinnen könnten. Eines Tages unterrichtete er zum Thema Evangelisation. Dabei unterbrach er sich und sagte in seiner dramatischen Art:

‚ Ich würde euch am liebsten alle für zwei Wochen in die Hölle schicken!‘

Es ist klar, was er meinte. Wenn diese jungen Leute für einige Tage inmitten all der Schreie und dem Seufzen der Verdammten gelebt hätten, dann wären sie mit einer unauslöschlichen Leidenschaft zurück gekommen. Mit Eifer hätten sie die Menschen gewarnt und ihnen gezeigt, wie sie vor dem kommenden Zorn fliehen könnten.“ (41)

Der Hebräerbrief, der als bester Kommentar zum Alten Testament gilt, ist unzweideutig mit seiner Aussage in Kapitel 2,3:

„Wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten?“

Wenn ein Mensch die Gnade Gottes ablehnt, gibt es für ihn nur eine Alternative: Gottes Zorn. Wenn jemand nicht auf Gottes Weg in den Himmel will, gibt es für ihn keinen anderen Platz, als die Hölle. Johannes schrieb in Offenbarung 14,11:

„Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Auf diese unumstößliche Tatsache müssen wir die Menschen hinweisen!

Wir schließen dieses Kapitel mit einem Zitat von Erwin Lutzer, welches uns nochmals die dringende Notwendigkeit aufzeigt, unsere Mitmenschen zu warnen:

„Eine Minute, nachdem Sie hinter den Vorhang der Ewigkeit gelangt sind, werden Sie entweder von Jesus persönlich begrüßt, oder sie haben Ihren ersten Eindruck von einer Finsternis erhalten, wie Sie sie noch nie erlebt haben.“ (42)

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Obwohl die Hölle ursprünglich nicht für Menschen gemacht worden war, muss es die einzige Option für diejenigen sein, die ‘nicht wollen’, dass der Menschensohn über sie regiert. Wir sollten Gott sogar für die Hölle danken. Sie zeigt uns, dass Gott die Entscheidungen der Menschen sehr ernst nimmt. Und dieser Ort sollte uns zu jeder möglichen Anstrengung antreiben, Menschen anzuflehen, “dem kommenden Zorn zu entfliehen” (Lk. 3:7).     (Jabe Nicholson, Uplook 2011/08-09)

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 * Thomas Lange, Der vergessene Auftrag – Ein Weckruf zur Erfüllung des Missionsbefehls, Kapitel 4 (Wiedergegeben mit Genehmigung des Autors)

Siehe auch die Artikelreihe:

DAS EVANGELIUM JESU CHRISTI   (hier!)

 

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