Fragen an den Anfang – Wie wichtig sind sie für unser Leben?

Helmut Mehringer

Im Anschluss an Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachters Ausführungen über die Vereinbarkeit von Wundern und Naturwissenschaften (siehe HIER) stellt sich vielleicht dem einen oder anderen die Frage: „Was glaubst du eigentlich hinsichtlich des Anfangs von Universum und Menschheit?“

Die (falsche) Antwort auf diese Frage kann oft Grundlage für viele philosophische, ideologische oder religiöse Verirrungen und Zeiterscheinungen sein – angefangen beim Wert des menschlichen Lebens und der Definition seines Beginns, der Definition von Ehe und Familie, oder auch bei dem vielerorts in unterschiedlichsten Erscheinungsformen zu beobachtenden Rassismus.

Hierzu heute ein kurzer Ausschnitt aus einem interessanten Buch von Batten, Ham, Sarfati und Wieland – vier Wissenschaftlern, die an die Bibel als geoffenbartes Wort Gottes glauben und aus naturwissenschaftlicher Sicht Antworten auf die 20 am häufigsten gestellten Fragen über Schöpfung, Evolution etc. geben, wie z.B.:

  • Hat Gott die Erde wirklich in sechs Tagen geschaffen?
  • Warum können wir in unserem jungen Universum weit entfernte Sterne sehen?
  • Hatte die Sintflut eine weltweite Ausdehnung?
  • Was ist mit den Dinosauriern passiert?
  • Wie konnten aus Noahs Familie so unterschiedliche Menschentypen entstehen?

Nachfolgende Zitate aus der kostenlos erhältlichen PDF-Ausgabe des Print-Buches „Fragen an den Anfang – Die Logik der Schöpfung“* soll zum weiteren Nachdenken und Prüfen unserer eigenen Glaubensgrundlagen ermutigen. Das genannte Buch kann dabei eine gute Hilfestellung geben:

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„Rassismus.  Eine der bedeutendsten Rechtfertigungen für Rassendiskriminierung in jüngster Zeit ist die Auffassung, dass die Völkergruppen separat durch Evolution entstanden seien. Somit meint man, die einzelnen Gruppen befänden sich auf unterschiedlichen Evolutionsstufen, und manche Völker wären darum nicht so weit entwickelt wie andere. Deshalb seien manche Menschen nicht so „vollständig Mensch“ wie man selbst. Diese Denkweise inspirierte Hitler zu seinem Programm zur Ausrottung von Juden und Zigeunern und zur Etablierung der „Herrenrasse“.1 Leider haben sich einige Christen durch evolutionistische Indoktrination von dem rassistischen Denken infizieren lassen, dass Menschen mit anderer Hautfarbe minderwertig seien, weil sie angeblich den Tieren noch näher stünden. Solche Ansichten sind absolut unbiblisch (siehe z. B. Apostelgeschichte 17,26; Kolosser 3,11), obwohl aus dem Zusammenhang gerissene Bibelverse oft zur Rechtfertigung rassistischer Ansichten missbraucht werden (siehe Anhang 1, S. 242). […]

Alle Stämme und Völker sind Nachkommen von Noahs Familie

Die Bibel macht deutlich, dass alle neu „entdeckten“ Stämme letztendlich auf Noah zurückzuführen sind. Von solchen Stämmen kann angenommen werden, dass sie im Laufe der Geschichte ihrer Kultur über eine höhere Technik oder Erkenntnis Gottes verfügten als wir sie heute bei ihnen vorfinden. Vielmehr begann ihre Kultur (angefangen bei Noah) mit

a) einer Erkenntnis Gottes und

b) einer Technik, die zumindest ausreichte, um ein Schiff von der Größe eines Ozeankreuzers zu bauen.

Römer 1 deutet den Hauptgrund für einen Verlust von Technik und für die kulturelle Degeneration an (siehe Anhang 2, S. 242-243). Diese Abwärtsentwicklung geht damit einher, dass die Anbetung des lebendigen Gottes vorsätzlich abgelehnt wird.

Daraus ziehen wir den Schluss: Die höchste Priorität bei der Hilfe für eine „rückentwickelte“ Volksgruppe sollten nicht säkulare Bildung und technische Hilfe sein, sondern zuallererst die Verkündigung des Evangeliums.

Die meisten „primitiven“ Stämme haben in ihrer Volkstradition und Religion tatsächlich immer noch eine Erinnerung an die Tatsache, dass ihre Vorfahren sich vom lebendigen Gott, dem Schöpfer, abwandten. Don Richardson, Missionar und Autor des Buches Das Friedenskind, hat gezeigt, dass missionarische Kontakte, die frei sind von evolutionistischer Voreingenommenheit, und bei denen ernsthaft nach der verlorenen Verbindung zum Schöpfer gesucht wurde, in vielen Fällen eine wunderbare und gesegnete Ernte für Gott einbringen konnten.2

Jesus Christus, Gottes Versöhnung angesichts der Ablehnung des Schöpfers durch den Menschen, ist die einzige Wahrheit, die Menschen aus jeder Kultur, Technologie, Volksgruppe oder Hautfarbe wahrhaft frei machen kann (Johannes 8,32; 14,6).“  (S. 240-41)

„Ablehnung des Evangeliums – Die Genauigkeit der historischen Einzelheiten in 1.Mose ist von entscheidender Bedeutung für die Glaubwürdigkeit der ganzen Bibel und der Botschaft des Evangeliums.3 Der verbreitete Irrtum, dass alle Menschengruppen ihre jeweiligen Merkmale evolutiv entwickelten und nicht alle von Noahs Familie abstammen (was der Bibel widerspricht), hat den Glauben an das Evangelium Jesu Christi untergraben.“ (S. 240)“

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Was denkst du darüber? Und warum?

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1    Bergman, J., 1999. Darwinism and the Nazi Race Holocaust. CEN Technical Journal 13(2):101-111

2    Richardson, D., 1986. Eternity in Their Hearts. Regal Books. Division of Gospel Light, Ventura, California, USA. Deutscher Titel: Ewigkeit in ihren Herzen.

3    Ham, Ken, 1987. The Lie: Evolution. Creation-Life Publishers, San Diego, CA, USA.

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*) Batten, Ham, Sarfati, Wieland;  Fragen an den Anfang – Die Logik der Schöpfung, CLV Bielefeld, 2001.  Als PDF kostenlos erhältlich HIER!

Siehe weitere Artikel:

…und weitere interessante Schriften zum Thema – zumeist auch als kostenlose PDF-Version erhältlich:

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