Zur Diskussion: „Warum ich als schwuler Atheist meine, die Kirche muss gegen die Homo-Ehe sein“

„Ein schwuler Atheist erklärt der Kirche, weshalb sie sich dem öffentlichen Begehren nach der gleichgeschlechtlichen Ehe widersetzen muss. An solchen Beispielen wird deutlich, wie weit es die Kirchen mit ihrer Anbetung „soziologischer Wahrheiten“ gebracht hat.

‚Können diese Christen nicht sehen, dass die moralische Grundlage ihres Glaubens nicht in der Arithmetik der Meinungsforscher gesucht werden darf?

Was hat das irische Referendum uns gezeigt? Eine Mehrheit der Menschen in der Republik Irland ist im Jahr 2015 nicht mit der jahrhundertealten Lehre ihrer Kirche einig, dass nämlich sexuelle Beziehungen zwischen zwei Personen des gleichen Geschlechts eine Sünde sind. Fein: Wir können diese

Feststellung nicht bezweifeln. Aber kann ein Übergewicht in der öffentlichen Meinung das Verhältnis zwischen Tugend und Laster umkehren? Wäre es Mose für einen Moment in den Sinn genommen (ganz zu schweigen von Gott), dass er sich lieber der Moloch-Verehrung zuwendet, weil es das ist, was die meisten der Israeliten tun wollten?‘

Hier der empfehlenswerte Beitrag von Matthew Parris [in englischer Sprache]: blogs.spectator.co.uk.“

——-o——-

Zitiert von:  TheoBlog, 28.05.2015 (Hervorhebungen hinzufegügt durch jesaja662)

Siehe hierzu auch folgende Beiträge und Artikel:

*Wolfgang Bühne schreibt über dieses Lebenszeugnis:   Der Autor hat in diesem Taschenbuch sehr ehrlich und ungeschminkt seine Lebensgeschichte geschildert. Er berichtet die Entwicklungen und Umstände, die dazu führten, dass er seine homosexuellen Neigungen erkannte und schließlich auch auslebte und welchen Kämpfen und Niederlagen er ausgesetzt war, nachdem er Christ wurde. Erschütternd und hilfreich offen spricht er über seine Kontakte als wiedergeborener Christ zu anderen bekennenden Christen, die ebenfalls homosexuelle Neigungen hatten und das Praktizieren dieser Sünde unter schweren Gewissensbissen. Nach Jahren schwerster Kämpfe und Enttäuschungen auch von unbiblischen „Befreiungsdiensten“ usw. fand er durch geistliche Ratgeber, die ihm die Wichtigkeit des Wortes Gottes im Kampf gegen diese Sünde deutlich machten, in einem langen Prozess echte Befreiung. Dabei war ihm auch die verbindliche Gemeinschaft mit entschiedenen Christen eine wichtige Hilfe. Inzwischen ist der Autor glücklicher Ehemann und Familienvater und somit ein Beweis dafür, das Homosexualität kein unabwendbares Schicksal sein muss.
Ein ausgezeichneter Anhang von Gerrit Alberts geht sehr informativ und hilfreich auf Fragen ein, die immer wieder zu diesem Thema gestellt werden.
Da Homosexualität auch nicht vor Christen halt macht und immer mehr auch in Gemeinden, die als bibeltreu bezeichnet werden, zu einer Not wird, ist dieses Zeugnis sowohl hilfreich wie auch äußerst aktuell.
Es wäre gut, wenn alle, die seelsorgerlich in der Jugend- und Gemeindearbeit tätig sind, dieses Taschenbuch lesen und verbreiten würden.
(aus Fest und Treu 02/2009)
Dieser Beitrag wurde unter Christliche Gegenkultur & Relevanz, Postmodern-Kontextual-Emergent abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.