Erfahrungen aus Kenia

Alexander Seibel

Die Situation in Kenia (8. – 22. Dezember 2014) war etwas bizarr. Als wir in Pala im Westen Kenias in unmittelbarer Nähe des Victoriasees gelegen, ankamen, hörten wir eine Frau mit fast ekstatischer Stimme predigen. Wie es sich bald herausstellte, vertrat diese Dame ziemlich offen das Wohlstandsevangelium. Sätze wie it is not God’s will for you to suffer; it is not God’s will for you to be poor, waren zu vernehmen. Mit schriller Stimme wurden diese Behauptungen hinausposaunt, in einer Art Stakkatoform suggestiv auf die Zuhörer losgelassen.

Nun hatte mich Julius Midodo aus Ostafrika, den ich in Deutschland kennenlernte, eingeladen, bei dieser „Convention of the Youth“ im Westen Kenias zu evangelisieren und auch Pastoren zu unterweisen. Wir hatten einen guten Austausch und Julius meinte sogar, die zwei großen Gefahren für die Christenheit Kenias – (1) Bibelkritik übrigens, auch gemäßigte, ist in diesem Teil Afrikas kein Thema – seien (2) die Pfingst- und die charismatische Bewegung. Und nun ein derartiger Empfang?

Wie sich herausstellte, waren alle verantwortlichen Organisatoren dieses Treffens Pfingstler. Julius hatte seine Missionsstation mit Schule und kleiner Klinik samt allen Räumlichkeiten für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Doch die entscheidenden Leute, die auch die Redner bestimmten und organisierten, kamen aus der  charismatischen Richtung. Insofern war auch das biblische Motto, das man über diese „erweckliche Versammlung“ stellte, ziemlich typisch für diese Betonungen, nämlich 3. Joh. 2. Dort heißt es gemäß einer damals üblichen Grußformel: Mein Lieber, ich wünsche, daß es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht.

Deswegen steigerte sich besagte „Evangelistin“ in diese Behauptungen hinein, wie es eben Gottes Wille sei, nicht zu leiden oder arm zu sein. Man vergleiche dazu die Aussagen Jesu in Offb. 2,9-11. Nach diesen gebündelten Falschaussagen wurden mein Begleiter Hans Scheib und ich vorgestellt. Sollte man nun aus Höflichkeit oder gar Feigheit schweigen? Gleich zu Beginn in das Fettnäpfchen hineinrühren? Ich gab mein Zeugnis und erklärte ziemlich deutlich, wie das, was die vielen Zuhörer vor mir vernommen hatten, dem NT fast diametral widerspricht. U.a. zitierte ich Phil. 1,29, wo es Paulus als Vorrecht und Gnade bezeichnet, für Jesu zu leiden.

Auch Hans (hier mit Julius Midodo als Übersetzer) war darüber besonders empört und wählte deswegen eine einfache aber auch ebenso eindringliche Botschaft mit dem Titel „Die Versuchungen und Leiden der Gläubigen“, die er in 10 Punkten vortrug. Diese Botschaft wurde dankbar angenommen und kam bei fast allen Anwesenden sehr gut an.

Als Folge davon erklärte auch der anwesende älteste und in diesem Umfeld angesehenste Bischof, Samuel, wie sie „Prosperity Gospel“, also das Wohlstandsevangelium, ablehnen. Auch die englische evangelische Allianz warnte davor.

So schrieb Georg Walter in einer jüngsten Publikation:

„Schon im Jahre 1993 beschäftigte sich die Kommission der Evangelischen Allianz zur Einheit und Wahrheit unter Evangelikalen mit den fragwürdigen Lehren der Wort-des-Glaubens-Bewegung. … Andrew Perriman fasste die Ergebnisse theologischen Untersuchungen im Jahre 2003 in einem Buch unter dem Titel Faith, Health and Prosperity zusammen. Joel Edwards, der damalige Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Großbritannien, selber ein Pfingstler, teilte die Bedenken und die Kritik an dieser hypercharismatischen Strömung und begrüßte dieses Buch. Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) hierzulande hat es bislang versäumt, ihre Stimme ebenso deutlich in Bezug auf die mit der Wort-des-Glaubens-Bewegung verbundenen Gefahren zu erheben. Im Gegenteil, nach der Berufung von Charismatikern … in den Vorstand der DEA signalisiert die DEA, dass sie keine Abgrenzung von Charismatikern wünscht.“

(Charismatische Heiler – Eine Dokumentation, distomos Publikation, S. 79-81).

Jedenfalls war Hans‘ unkomplizierte und authentische Art so gut angekommen, dass ich einen Verantwortlichen dieser Veranstaltung offen fragte, nachdem dies ja so ziemlich das Gegenteil von dem war, was besagte „Evangelistin“ behauptete, wie man sie überhaupt noch predigen lassen könne.

Tatsächlich wurde ihr eine weitere Botschaft nicht gestattet, doch gab man ihr bei einer anderen Gelegenheit das Mikrophon, um ein Gebet zu sprechen. In diesen Breitengrade wird Vollmacht bei vielen offenbar mit Lautstärke gleichgesetzt. Am folgenden Tag beispielsweise predigte ein junger Pastor, allerdings mit solch einer Lautstärke, dass ich mir beide Ohren zuhielt. Was er sagte, war nicht falsch, doch es wurden die Bibelstellen so zusammengemischt, dass ich an einen homiletischen Zufallsgenerator erinnert wurde. Auch bei diesem von der „Evangelistin“ gesprochenen Gebet musste ich mir mehrmals die Ohren zuhalten. Ich wurde streckenweise an eine weibliche Version eines Medizinmannes erinnert.

Ich griff u.a. das Thema Wiederkunft Jesu auf und nannte bei der Warnung Jesu vor den falschen Propheten auch den in diesen Kreisen streckenweise hoch angesehenen Reinhard Bonnke.

Bei der Feuerkonferenz in Frankfurt hatte er die große Erweckung für Europa angekündigt. Nun, wir haben in der Tat eine Erweckung erlebt, allerdings einen esoterischen bzw. okkulten Dammbruch, verbunden mit der Propagierung von Sodom und Gomorrha. Das passt ziemlich nahtlos in das von Jesus vorausgesagte Szenario von Matth. 24,11 bis 12. Gerade der Vers 12 spricht von der kommenden Zerstörung der Ordnungen bzw. Gebote Gottes. Inzwischen hat man den Eindruck, dass sich in Deutschland ein Kulturkampf abzeichnet und uns eine antichristliche Regierung immer mehr bevormundet, für die Fremde und Moslems wichtiger sind als das eigene Volk bzw. Christen. Doch wir leben in einer Zeit, wo ohnehin bald alles verkehrt geworden ist.

Auch war es für die meisten eine Überraschung zu vernehmen, dass die von Johannes dem Täufer über Jesus angekündigte Taufe mit Geist und Feuer im letzteren Fall nicht Segen sondern Gericht bedeutet. Der Vers 10 unmittelbar davor klassifiziert Feuer eindeutig als Gericht, ebenso der Vers danach, Vers 12 von Matthäus 3. Nur bei ahnungsloser Exegese kann man die Feuertaufe von Vers 11 als Segen verstehen, was aber bald ein globales Kennzeichen dieser Strömungen ist. Da begann es auch einigen zu dämmern, wenn Bonnke das Feuer des Heiligen Geistes freisetzt, wie er es gleich siebenmal bei besagter Feuerkonferenz in Frankfurt hinausposaunte, dies nicht unbedingt Segen bedeuten muss und eher dem Szenarium von 2. Thess. 2,11 entspricht.

Bei dieser Thematik fragte ein Zuhörer, was von Edward Owuor zu halten sei, der mir aber kein Begriff war. Wie mir mein Übersetzer und Gastgeber Julius mitteilte, sind die beiden bekanntesten Propheten Afrikas T. B. Joshua aus Nigeria und besagter Edward Owuor aus Kenia. Letzterer ist unglaublich populär, hat bei seinen Auftritten sogar offiziellen Polizeischutz und die Massen strömen zu seinen Versammlungen. Er lässt Leute, die gesund werden wollen, aus mitgebrachten Cola-Flaschen trinken. Auf meine Frage, was dies bedeute, hieß es, die Gläubigen würden dadurch das Blut Jesu in dieser Form zu sich nehmen und deshalb gesunden. Darin findet er sich mit T.B. Joshua in guter Gesellschaft, der kürzlich 4000 Wasserflaschen, über die er gebetet hatte, nach Sierra Leone fliegen ließ. Die nun mit Gebets- bzw. Heilungskraft besonders aufgeladenen Flaschen sollen angeblich auch Ebola heilen können.

Solch magisches Denken sitzt tief in vielen Schichten dieses Volkes, das mit animistischen Vorstellungen und Praktiken aufwächst und dennoch sehr offen für das Evangelium ist, allerdings, wie mein Freund Julius betonte, auch andere „Frohbotschaften“ gerne annimmt (2. Kor. 11,4). So war im öffentlichen kenianischen Fernsehen eine Debatte darüber, warum Kulte bzw. Sekten in Kenia so stark zunehmen und so schnell wachsen.

Wie sehr sich Magie und Aberglaube mit Tradition verbinden, war auch in dem offiziellen Reiseführer für den Ruma Nationalpark, den wir besuchten, nachzulesen.

„Der Nationalpark wurde auf Bitten der Bevölkerung vor Ort so umbenannt. Das Gebiet ist benannt nach einem der mächtigsten Zauberer Kenias, den sehr gefürchteten Gor Maiya. Hoch auf einen Hügel lebend konnte er von dort auf alle Leute achthaben. Gor Maiya Magie war so stark, dass er nicht nur South Nyanza kontrollierte, sondern weit darüber hinaus. Leute suchten ihn auf wegen magischer Formeln und Verwünschungen. Sie wussten, dass er Gedanken lesen, Zauberformeln aussprechen, Regen bringen und mit einem Blick töten konnte. Als Ehemann von 22 Frauen bewohnen die vielen Nachkommen von Gor Maiya diesen Landstrich, obwohl keiner von ihnen die volle Kraft seiner Hexerei geerbt zu haben scheint. Gestorben im Jahre 1920, ist Gor Maiyas Name in einer der berühmtesten Fußballmannschaften verewigt. Diese besucht noch immer seinen Hügel vor ihren wichtigsten Spielen in der Hoffnung auf, dass sogar von jenseits des Grabes diese gewaltige Kraft ihnen hilft, Tore zu schießen“ (Ruma, National Park, Kenya, Official Guidebook, S. 3).

In dem Maße, wie sich auch bei uns Esoterik und Okkultismus verbreiten – man denke nur daran, wie in den letzten Jahren Halloween das Reformationsfest verdrängt hat – nicht zuletzt auch durch magische Computerspiele, kommt es auch in unseren Breitengraden zu einer ähnlichen Vermischung von Licht und Finsternis, zu einer Gemeinschaft mit Dämonen, auch bei echten Gläubigen. So können Verkündiger durch Bibelarbeiten ihre Zuhörer segnen und dann zu Schamanen mutieren, wenn sie Heilungen und „Salbungen“ ausrufen. Besonders dort, wo sich Magie ausbreitet, blühen und gedeihen auch solche Gemeindeströmungen und zeigen manchmal erstaunliches Wachstum, allen voran die „Prosperity-Gospel“, das Wohlstandsevangelium.

Dennoch, viele zeigten sich dankbar für diese Darlegungen und Vertiefung in das Wort Gottes. Wir beide haben immer wieder betont dass das Wort Gottes der Schwerpunkt der Verkündigung und des Glaubens sein muss (Joh. 17,17 und 20). Auch die oben erwähnte „Prophetin“ hatte eine mit vielen Notizen versehene Bibel, was andererseits wieder beeindruckend war.

Es ist diese Vermischung von Licht und Finsternis, Christus und Belial, die viele bei Kindern Gottes gar nicht für möglich halten, eine Gefahr, vor der aber Paulus jedoch ausdrücklich warnt (2. Kor. 6,15). Es sind die typischen Phänomene, wie sie auch bei der Gemeinde zu Korinth auftraten, wo jedenfalls einige Gemeindeglieder in der Gemeinschaft der Dämonen waren (1. Kor. 10,20b). Deswegen wurden sie auch von Gott bis hin zum physischen Tod ins Gericht genommen (1. Kor. 11,30). In gewisser Hinsicht stellt 1. Kor. 5,5 den Höhepunkt widergöttlicher Vermischung bei Gläubigen dar.

Bei dieser geistlichen „Wetterlage“ überrascht es auch nicht, dass inzwischen sogar in relativ nüchternen Kreisen immer mehr „Hörendes oder prophetisches Gebet“ um sich greift.

Nun sind dies nicht unbedingt neue Ausführungen von mir, doch es ist hier bald mit Händen zu greifen, wie sich animistischer Hintergrund, Aberglaube und Magie mit Bibel und Evangelium vermischen. Und an Bonnke kommt man in Afrika ohnehin kaum vorbei. Auch der kenianische „Prophet“ John Mulinde, der sogar eine Vision für Deutschland empfangen hat, passt nahtlos in dieses Szenarium, wenn er z.B. in Lüdenscheid einen „Gebetsberg für alle Nationen“ einweihte.

Dennoch, die bei dieser „Youth Convention“ versammelten Gläubigen waren prächtige Leute, die natürlich auch fröhlich tanzten, was man einfach auch als Begeisterung und Unbeschwertheit stehen lassen kann, so sehr der Tanz für solche Stämme eine fast magische Wirkung hat. Besonders über Hans Scheibs Ausführungen herrschte große Dankbarkeit und wir sollten unbedingt wiederkommen und es wurden bereits auch Termine ins Auge gefasst. Jedenfalls verlief diese Jugendkonferenz mit 611 Leuten bis Sonntag den 14. Dezember. Nach einer betont evangelistischen Botschaft, die wieder mein Lieblingsthema, nämlich Gewissheit des Heils, behandelte, rief der Bischof nach mir dazu auf, eine Entscheidung zu treffen. Es gab etliche bis viele Reaktionen. Was davon Ewigkeitscharakter hat, weiß Gott allein.

Es war mir ein besonders Geschenk, dass Hans mitkommen konnte. Wir kannten uns noch aus der Zeit von Newlife Schweiz, also seit 40 Jahren und dementsprechend gab es manches zu erzählen. Er hat ein brennendes Herz für Evangelisation und Gemeindegründung und möchte bei dieser Berufung völlig vom Herrn abhängig sein. Besonders beeindruckte die an dieser Konferenz teilnehmenden Pastoren und Gemeindeleiter, was Hans in einem privaten Gespräch über Pakistan zu berichten wusste, ein Land, das er oft zusammen mit Benedikt Peters und Mitarbeitern vor Ort bereist hat. Auch dort sind einige Gemeinden entstanden.

Sein Werdegang und auch seine Bekehrung hört sich fast wie ein Krimi an. Im Westen geboren, wuchs er dennoch in der DDR auf und durfte nach dem Tod seines Stiefvater mit seiner Mutter erst 1973 ausreisen. Erstaunlich, wie ihn der Herr aus Droge und Rebellion herausgerettet hat. Allerdings wollte Hans dann auch wirklich ein konsequenter Christ sein und Gott mehr als Menschen gehorchen.

Seine große Liebe zum Wort zeigte sich auch darin, dass er jeden Morgen mindesten sieben Kapitel in der Bibel liest. Wie groß sein Verlangen ist, das Evangelium einfach und ungekünstelt hinauszutragen, konnte ich auch daran erkennen, wie er auf meine kurzfristige Anfrage, mich nach Kenia zu begleiten, gegen meine Erwartung fast spontan zusagte. Und das, obwohl er erst am 6. Dezember von einem zweiwöchigen Dienst zusammen mit Andreas Reh in Ostsibirien zurückkam. Am 8. Dez. ging es dann schon nach Nairobi weiter. Fast jeder andere hätte da gesagt, das wird mir zuviel.

Natürlich unterhielten wir uns auch über geistliche Entwicklungen in der Christenheit. Als ich ihm gegenüber erwähnte, dass

ein führender Mann der Emerging Church, Tobias Faix, Dorothee Sölle als Prophetin auf seinem Blog bezeichnet

hat, fragte Hans zunächst ungläubig nach: „Die Dorothee Sölle?“. Dann war er ziemlich sprachlos, gemäß der Devise, „da fällt einem nichts mehr ein“. Ähnlich erging es ihm, als ich ihm erklärte, wie die Unterscheidung zwischen liberal und konservativ nach Meinung dieser modernen Bibellehrer eine Denkfalle sei. Auch hier „fiel ihm nichts mehr ein.“

Hans war bzw. ist einfach eine Ermutigung, seine unkomplizierte Bruderschaft ebenso wie auch seine Geradlinigkeit gegenüber Gott und seinem Wort. Auch ist er der mehr praktische Typ und insofern war etliches, was er darlegte, für kenianische Gläubige ein große Hilfe, gerade auch im Zusammenhang mit Gemeindebau.

Ab Dienstag besuchten wir im Umkreis von Ndhiwa, wo Julius wohnt, Gemeinden, die durch seinen Einsatz zum Teil einstanden sind. Zuerst traf man sich zur Bibel-betrachtung unter einem schattigen Baum. Als dann immer mehr zum Glauben kamen, begann man einen bescheidenen Versammlungsraum zu errichten, im Stil einer typischen afrikanischen Hütte. Es gehört Hingabe und viel Liebe dazu, sich um diese einfachen Dorfbewohner zu kümmern, sie im Glauben zu stärken und der Schrift zu unterweisen. Die Zufahrtswege waren oft abenteuerlich – siehe auch Bild auf Seite zwei – und man stellte sich unbewusst die Frage, wie lange ertragen die Stoßdämpfer solch eine „Behandlung“? Es gab in diesem Teil Kenias, alles also etwas westlich der Millionenstadt Kisumu, die direkt am Äquator liegt, kaum asphaltierte Straßen. Auch die Zufahrt zu unserem Hotel mit eigentlich schöner Anlage, glich eher einer Mischung aus Waschbrett und Wellblech. Man wurde so durchgeschüttelt, auch die härtesten Gallensteine wären mit der Zeit zerbröselt worden.

Bei diesen Besuchen und kleinen Fußmärschen durch die dort typische Savanne und idyllische Landschaft erahnten wir etwas von der Schönheit des Landes. Kenia ist ein schönes und aufblühendes Land, wo praktisch 50% der Bevölkerung unter 20 Jahre ist. Von solchen Zahlen kann das vergreisende Deutschland nur träumen.

Julius berichtete uns, wie einzelne für diese Gemeinden zuständige Pastoren weite Strecken zu Fuß zurücklegen müssen, manchmal bis 50 km. Spontan, in erster Linie auf die Initiative von Hans hin, beschlossen wir, für 5 dieser Ältesten, die auch oft evangelisieren, Fahrräder zu besorgen, bzw. das Geld für solch einen Kauf zur Verfügung zu stellen. Diese Nachricht löste große Freude bei den betreffenden Brüdern aus. Auch das ist eine Frucht der Spenden und Gaben für diesen Dienst in Afrika.

An dieser Stelle möchte ich auch all jenen meinen besonderen Dank aussprechen, die diese Reise großzügig finanziell unterstützt haben. Bei einigen konnte ich nicht einmal deren Identität zweifelsfrei feststelle. Aber vor allem den treuen Betern sei von Herzen gedankt. Erst die Ewigkeit wird zeigen, was diese Fürbitte alles bewirkt hat.

Alexander Seibel und Hans Scheib

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