Was glauben wir eigentlich? (13)

Was uns das Wort Gottes lehrt – Glaubensüberzeugungen und zentrale Anliegen einer örtlichen Gemeinde – Ein Beispiel


Helmi Berkah

 Fortsetzung von Teil 12: Die Gemeinde (F) – Mann & Frau, Ehe & Familie

5. Die Gemeinde (G)

5.7. Symbolische Handlungen

Wir glauben, dass die örtliche Gemeinde mit zwei symbolische Handlungen beauftragt wurde, die Taufe der Gläubigen durch Untertauchen1 und das Brechen des Brotes (Abendmahl, Mahl des Herrn).2

Taufe

Wir glauben, dass die christliche Taufe durch Untertauchen3 ein öffentliches Bezeugen des neu bekehrten Gläubigen sowohl vor Menschen als auch vor den Wesen der unsichtbaren Welt ist.4 Er bezeugt damit seine Erlösung und seinen Glauben an den gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Herrn und Retter Jesus Christus und seine Gemeinschaft mit Ihm in Seinem Kreuzestod für die Sünde und in Seiner Auferstehung, wodurch er neues, ewiges Leben erhalten hat und ein neuer Mensch geworden ist.5 Diese Taufe ist aber auch ein Zeichen der Gemeinschaft und Identifizierung mit dem sichtbaren Leib Christi, Seiner Gemeinde.6

Mahl des Herrn

Wir glauben, dass das Mahl des Herrn (Brechen des Brotes) zum Gedächtnis, zur Verkündigung und zur Danksagung für den stellvertretenden Erlösungstod des Herrn Jesus und Sein vollbrachtes Erlösungswerk vom Herrn selbst eingesetzt wurde.7 Darüber hinaus ist es zur hoffenden Erwartung Seiner Wiederkunft für die Gläubigen8 sowie als Darstellung und Verkündigung der Einheit Seines Leibes, der Gemeinde Seiner Erlösten, gegeben.9 

Es soll immer dann begangen werden, wenn die gesamte örtliche Gemeinde an einem Ort zusammenkommt,10 also in der Regel jeden Sonntag.

Brot und Wein sind zwar nur Symbole für den Leib und das Blut Christi, aber bei der Zusammenkunft der Gemeinde ist Christus in einzigartiger Weise gegenwärtig und hat mit den Seinen Gemeinschaft.11 Zudem ist die Mahlfeier ebenso wie die Taufe eine Verkündigung geistlicher Wahrheiten sowohl vor Menschen als auch vor der unsichtbaren Welt.12 Der Teilnahme am Mahl soll daher immer eine ernsthafte Selbstprüfung der Teilnehmenden vorausgehen.13 Ebenso trägt auch die örtliche Gemeinde Verantwortung hinsichtlich der Unterweisung und Zulassung von Gästen und Besuchern.

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Mt. 28:19; Apg. 2:38.41
Mt. 26:26-28; Apg 2:42, 20:7; 1Kor. 11:17-34
Apg. 8:36-39
4  Eph. 3:8-10; Mt. 28:19; Mk. 16:16; Apg. 8:12
Röm. 6:1-11; Apg. 8:35-39, 10:47; 1Pet. 3:21
Apg. 2:41-42
Mt. 26:23-28; 1Kor. 11:28-32
1Kor. 11:26
1Kor. 10:16-17 (10:14-22)
10 1Kor. 11:20 (ElbÜ)
11 Mt. 18:20; 1Kor. 10:16
12 Eph. 3:10; 1Kor. 11:26
13 1Kor. 11:28-32, 10:16.21; 2Kor. 6:15-17

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