Das Evangelium leben statt es zu predigen?

Worte sind Taten. Was von beidem ist wichtiger? Wirklich, das ist eine Fangfrage.

Die richtige Frage sollte lauten: Warum nehmen wir zwei Dinge, die offensichtlich zusammengehören und lassen sie im Gegensatz zueinander stehen? Worte und Taten sind keine Feinde.

Leben statt zu Predigen?

Die Welt sagt: „Die meisten Christen leben nicht, was sie predigen“. Also sagen nun manche: „Wir sollten durch unser leben predigen.“ Und es scheint so attraktiv. Es scheint als der angemessenste Weg unsere Liebe und unser Mitgefühl zu zeigen.

Aber was so oft passiert ist, dass das Evangelium unterstellt wird, als ob jeder es schon kenne und wir es nicht verkünden müssten. Das ist eine falsche Vorstellung. Es gibt nicht eine Person auf dieser Seite der Ewigkeit, die das Evangelium etwas zu oft hören könnte – ob Christ oder nicht. Und trotzdem suchen wir andere Wege. Ich frage mich, ob es daran liegt, dass wir mit der Realität konfrontiert wurden, dass das Evangelium anstößig ist für die Welt?

Das Evangelium IST ein Anstoß

Paulus wurde nicht verfolgt, weil er Zelte aufschlug. Sie steinigten ihn nicht, weil er den Obdachlosen half. Sein Predigen führte den größten Widerstand herbei.

Die Botschaft von dem Chaos der Sünde und dem Messias, der seinen Thron verließ und auf dieser Erde in perfektem Gehorsam wandelte, und dennoch zum Fluch wurde im größten Akt der Liebe, der jemals demonstriert wurde. Der Unschuldige kam für die Schuldigen, damit die Schuldigen schuldlos sein können, wenn wir vor Gott stehen werden. Darum müssen wir der Welt von Jesus Christus und seiner Kreuzigung erzählen.

Gottes Kraft ist nicht deine Persönlichkeit, sondern das Evangelium

Doch wir versuchen selbst kleine Retter zu sein. Eine soziale Sache nach der anderen. Jünger guter Taten. Nachfolger des Versorgens Armer. Gesandte von „wir können es schaffen, wenn wir es versuchen“.

Aber unsere Leben gehören nicht uns selbst. Wir gehören dem Herrn. Menschen zu lieben erfordert mehr als von ihnen gemocht zu werden.

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit dieser für sie starb. Er opferte sein Leben freiwillig. Der Glaube an Jesus Christus ist der einzige Weg für Sünder gerettet zu werden.

Unsere Taten reichen niemals an die Tat des Lammes, das geschlachtet wurde, heran. Das Wort hat wegen SEINER Tat eine Kraft, die deine Taten nicht besitzen. Das Verbreiten des Evangeliums kann nicht geschehen, ohne dass das Wort Gottes verkündet wird.

Gott gefällt es seine Kraft durch die Schwachen und Lahmen zu zeigen. Aber seine Kraft ist nicht deine Persönlichkeit. Seine Kraft ist das Evangelium, durch das der Heilige Geist Rettung entzündet im Namen Jesu. Niemand kann glauben, wenn er nicht vom Evangelium erfährt!!!

Gottes Plan mit der Gemeinde

Das Evangelium ist was wir hören sollten, wenn wir uns als Gemeinde versammeln. Und wir sollten als Antwort darauf leben, wenn wir auseinandergehen und uns auf der ganzen Erde zerstreuen, um des Vaters Werk zu tun. Dafür beten, dass sich Gelegenheiten ergeben, wenn unsere Taten Türen öffnen, dass Seelen das Wort empfangen können. Das ist der Meisterplan unseres Meisters. Es ist Gottes Vorsatz, der durch uns verwirklicht wird. Darum ist es wichtig. Wir wurden beauftragt mit dem Privileg, der Ehre und der Verantwortung, das Evangelium der Welt zu verkünden.

“[Das Evangelium] ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden…”

Röm 1,16

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Quelle: Videobotschaft von Videos Humble Beast Records, übersetzt und veröffentlicht von WAITING AT HIS DOORSTEPS

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